Montag 17. Dezember 2018

Weißer Sonntag

"Dominica in albis" - Sonntag in weißen Gewändern"

Am Sonntag nach Ostern kamen die Neugetauften in weißen Gewändern in den Gottesdienst: daher hat der weiße Sonntag seinen Namen: "Dominica in albis" - Sonntag in weißen Gewändern"

Bei der Taufe bekommen die Täuflinge ein weißes Kleid angelegt als Symbol dafür, dass sie durch die Taufe gereinigt sind und ein neues Leben haben (Gal 3,27). Ursprünglich war die Osternacht der einzige Tauftermin und die Täuflinge (Erwachsenentaufe) trugen das weiße Kleid eine Woche lang als sichtbares Zeichen.

 

Heute werden meist Kinder getauft und in der Osternacht findet nur mehr selten eine Taufe statt. Die acht Tage -  von der Auferstehungsfeier bis zum "Weißen Sonntag" - werden aber immer noch Osteroktav oder auch "Weiße Woche" genannt und erinnern an den Zusammenhang von Ostern und Taufe.

 

Seit dem 17. Jahrhundert gestalten am "Weißen Sonntag" in vielen Pfarren weiß gekleidete Kinder den Gottesdienst mit. Sie feiern die Erstkommunion. Das weiße Kleid der Erstkommunionkinder ist aber ein bürgerlicher Brauch und hat nichts mit der ursprünglichen Bedeutung des "Weißen Sonntages" gemein.

 

 

 

(iu)

Zum Nachdenken
Lichtquelle. © Roland Lengauer

 

Das Kirchenjahr mit seiner immer erneuten Vergegenwärtigung und Darstellung des Lebens Christi ist das größte Kunstwerk der Menschen; und Gott hat sich dazu bekannt und gewährt es Jahr für Jahr, schenkt es in immer neuem Licht, als begegnete es einem zum ersten Mal.

(Jochen Klepper)

aus dem Behelfsdienst
Farben und Symbole
Fastenbild in der Pfarrkirche Schiedlberg

Fastentuch

Fastentücher entstanden etwa um das Jahr 1000 im Gebiet nördlich der Alpen und dienten im Mittelalter zur Verhüllung des gesamten Altarraumes.

Osterkerze der Pfarre Lichtenberg 2011

Osterkerze

Die Osterkerze ist ein zentrales Symbole sowohl in der Feier der Osternacht wie auch im gesamten Osterfestkreis.

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Wein

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