Samstag 18. August 2018

Weißer Sonntag

"Dominica in albis" - Sonntag in weißen Gewändern"

Am Sonntag nach Ostern kamen die Neugetauften in weißen Gewändern in den Gottesdienst: daher hat der weiße Sonntag seinen Namen: "Dominica in albis" - Sonntag in weißen Gewändern"

Bei der Taufe bekommen die Täuflinge ein weißes Kleid angelegt als Symbol dafür, dass sie durch die Taufe gereinigt sind und ein neues Leben haben (Gal 3,27). Ursprünglich war die Osternacht der einzige Tauftermin und die Täuflinge (Erwachsenentaufe) trugen das weiße Kleid eine Woche lang als sichtbares Zeichen.

 

Heute werden meist Kinder getauft und in der Osternacht findet nur mehr selten eine Taufe statt. Die acht Tage -  von der Auferstehungsfeier bis zum "Weißen Sonntag" - werden aber immer noch Osteroktav oder auch "Weiße Woche" genannt und erinnern an den Zusammenhang von Ostern und Taufe.

 

Seit dem 17. Jahrhundert gestalten am "Weißen Sonntag" in vielen Pfarren weiß gekleidete Kinder den Gottesdienst mit. Sie feiern die Erstkommunion. Das weiße Kleid der Erstkommunionkinder ist aber ein bürgerlicher Brauch und hat nichts mit der ursprünglichen Bedeutung des "Weißen Sonntages" gemein.

 

weiße Stola in der Sakristei der Kirche der Karmelitinnen.

 

 

(iu)

Zum Nachdenken
Lichtquelle. © Roland Lengauer

 

Das Kirchenjahr mit seiner immer erneuten Vergegenwärtigung und Darstellung des Lebens Christi ist das größte Kunstwerk der Menschen; und Gott hat sich dazu bekannt und gewährt es Jahr für Jahr, schenkt es in immer neuem Licht, als begegnete es einem zum ersten Mal.

(Jochen Klepper)

aus dem Behelfsdienst
Farben und Symbole
Kelch

Kelch

Gefäß zur Wandlung von Wein

Chrisam bei der Ölweihe.

Chrisam

Chrisam, auch Chrisma (= griechisch für Salböl), ist mit duftendem Balsam versetztes Olivenöl, ein Öl der Danksagung, das einmal im Jahr, in der Karwoche, vom Bischof geweiht wird – in der sogenannten Ölweihmesse.

Brot im Korb - Zeichen des Alltags.

Brot

Zeichen des Alltags und der Erde

Brot als Grundnahrungsmittel des Menschen ist von großer Bedeutung im religiösen Kontext: Ungesäuertes Brot, wie es in der Eucharistiefeier verwendet wird, wurde bereits im Altertum im Tempel als Opfergabe dargeboten.

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