Donnerstag 27. Juli 2017

Spiritualität

Spiro. Ich atme.
Der Atem ist es, der uns Leben schenkt.

 

BERUFEN ist ein jeder von uns, sich auf ein vom Lebensatem Gottes BEGLEITETes Sein einzulassen und auf dem PILGERweg unseres Lebens zwischen FEIERN und TRAUERN immer wieder geSEGNETe Momente des Atemholens zu finden, nicht nur im Gebet. Denn spirituell zu leben bedeutet, selbst die kleinsten Dinge vor einem religiösen Horizont zu betrachten und in die Hand Gottes zu legen, ohne dabei zu vergessen, dass wir selbst jene sind, die den Weg gehen.

Kapelle am Berg. © Maria Grill

Beten

Im Gebet haben alle menschlichen Gefühle und Gedanken Platz. Singend, schweigend, durch gelesene oder gesprochene Worte, alleine, begleitet oder in der Gruppe: es gibt vielfältige Gebets- und Meditationsformen. 

Segnung des Bruders - ein Junge zeichnet einem Anderen ein Kreuz auf die Stirn. © Stefanie Petelin

Segnen

Wenn Menschen einander segnen, sagen sie sich gegenseitig etwas Gutes von Gott zu (lateinisch „benedicere” – abgeleitet von „bene” – gut und „dicere” – sagen). Denn nach dem Verständnis der Bibel ist Gott die Quelle aller guten Gaben.

Schuh in der Wiese. © Stefan Schweiger

Pilgern

Das Nötigste im Rucksack, gutes Schuhwerk an den Füßen und dann: aufbrechen, Weg-gehen. Den Alltag, die Hektik, den Stress und all den Ballast, der auf den Schultern lastet, am Wegesrand ablegen, hinter sich lassen und sich auf die Reise machen.

Jugendliche stehen Schulter an Schulter im Kreis © Eva-Maria Hinterplattner

Feiern

Sowohl „Fest” (vom lateinischen „festum”) als auch „Feier” (vom lateinischen „feriae/fesiae”) stammen vom lateinischen Begriff „fanum”: das Religiöse. Wiederkehrende Feste und Feiern gliedern die Woche, das Jahr, das Leben.

Hoffnungsvolle Abendstimmung am Simssee. © Stefanie Petelin

Trauern

Abschied zu nehmen ist eine der schwersten Erfahrungen im Leben. Neben dem Verlust eines nahestehenden Menschen quälen oft auch organisatorische Fragen und Sorgen um die Zukunft. 

Begleitet. © hotblack/morguefile.com

Begleiten

Unser Leben ist wie eine Landschaft. Wir leben in unterschiedlichen Lebens-Feldern. Unter den Feldern fließt das Grundwasser. Begleitet bin ich bei der Entdeckung des göttlichen Grundwassers und in der Bewässerung meiner Lebens-Felder.

Tag des Pfarrfotos in der Pfarre Leonding - St. Johannes. © Thomas Eberdorfer

Berufen sein

Am Anfang steht Gottes Ruf. Den gilt es wahrzunehmen, zu verstehen. Möglicherweise ruft Gott leise und unaufdringlich in einer zunächst fremden, unverständlichen Sprache, vielleicht durch andere Menschen, vielleicht durch Ereignisse auf dem Lebensweg.

Froh bin ich

froh bin ich

voll taten zu tun

mein auge widersteht dem schlaf

deine sonne wärmt mich innen

 

wache sanft aus unruhigen träumen

die vergangenheit zukunft erzählen

wecke mich du zur gegenwart

die schwanger geht mit gestern und morgen

 

will nicht wissen, was richtig und was falsch oder schuld

den grenzen sind unmöglich zu ziehen

ohne ungerechtigkeit

 

du bist, das genügt

liebe, die mich umarmt

im schlafen, im wachen, im tun, im denken, im sein.

 

froh bin ich

voll taten zu tun

geh ich in den tag mit dir.

 

Michaela Druckenthaner

Feiern
Erstkommunion. © Katholische Jungschar

Erstkommunion

Beim Fest der Erstkommunion empfängt das Kind zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie: es wird in die...

Jugendliche stehen Schulter an Schulter im Kreis © Eva-Maria Hinterplattner

Firmung

Gott sendet im Sakrament der Firmung seinen Heiligen Geist, der bestärkt und ermutigt. Im Zeichen der Handauflegung...

Brautstrauß und Eheringe. © Isabella Unfried

Hochzeit

Sie machen sich miteinander auf den Weg, um gemeinsam Ihr Leben zu gestalten. Sie sagen öffentlich, vor Gott, Ihren...
Segensgebete

Ich bin da

In das Dunkel deiner Vergangenheit und in das Ungewisse deiner Zukunft, in den Segen deines Helfens und in das Elend...

Möge dein Weg

Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht...

Der Herr sei vor dir

Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und...
Christliches Sterben
Kirchturmkreuz. © Eva Vogl

Abschied, Trauer und Hoffnung

In der kirchlichen Begräbnisfeier begegnen wir dem Tod als dem, was er ist: eine schmerzlichen Wirklichkeit.

Erde. © Eva Vogl

Die christliche Begräbniskultur

Zur christlichen Begräbnisfier gehört das Einsenken des Sarges in die Erde. Dieser Ritus gibt der Feier der...

Jerusalem.

Sinn und Symbolik der Be-ERD-igung

Das kirchliche Begräbnis will nicht nur den Verstorbenen geistlichen Beistand erflehen und ihren Leib ehren, sondern...
Rituale für Trauernde
Himmel. © cohdra/morguefile.com

Gebete vor und nach Eintritt des Todes

Im Gebet vertrauen sich Sterbende und Angehörige der Barmherzigkeit Gottes an. Das Gebet gibt Trost, stärkt die...

Kerze. © dee/morguefile.com

Totengebet - Totenwache

Die Zeit zwischen Tod und Begräbnis eines Menschen ist die Zeit christlicher Trauer und des Abschieds vom...
Grundgebete
Segnung des Bruders - ein Junge zeichnet einem Anderen ein Kreuz auf die Stirn. © Stefanie Petelin

Das Kreuzzeichen

Wenn wir eine Kirche betreten, wenn wir uns gegenseitig segnen, wenn wir uns Gottes Gegenwart bewusst werden, dann...

Blühendes Gras und Himmel. © Roland Lengauer

Ehre sei dem Vater

Das "Ehre sei dem Vater" gibt den Rahmen für das Psalmengebet bei der Tagzeitenliturgie, und gehört ursprünglich zum...

Herz im Baumstamm. © Michael Haderer

Vater Unser

Das Vater Unser. Das Gebet, das Jesus selbst uns gelehrt hat. Das wohl meistgesprochene Gebet der Christenheit.
Rituale Mitten im Leben
Bunter Blumenstrauß. © Stefanie Petelin

Runde Geburtstage

Für viele Menschen ist ein runder Geburtstag ein willkommener Anlass für das Feiern im Kreise ihrer Lieben.

Kantorin in der Pfarre Linz-St. Konrad. © Roland Lengauer

Ehrenamt – durch Gottes Segen umrahmt

Wenn Christinnen und Christen ehrenamtlich Verantwortung übernehmen, macht es Sinn, Anfang und Ende dieser Tätigkeit...

Bank im Rosengarten. © Maria Grill

Die Feier der Pensionierung

Der Pensionsantritt bewegt alle Betroffenen. Manche erhoffen ihn früh, andere blicken ihm mit gemischten Gefühlen...
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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