Wednesday 2. December 2020

Amen

Ein "kleines" Wort von großer Bedeutung.

Das „Amen“ gilt als Schlussformel des kirchlichen Gebets und wird im Sprachgebrauch mit „So sei es“ übersetzt.

Das Amen ist jedoch nicht unbedingt ein Ausdruck des Wunsches und der Überzeugung, dass das gesprochene Wort in Erfüllung gehen wird.

Vielmehr handelt es sich dabei um eine Zustimmung des Volkes zum Lobpreis. Mit dem „Amen“ erkennen die Gläubigen an, was der andere gesagt hat. Es ist Ausdruck der Übernahme und der Verpflichtung für einen selbst. Aus dem Hebräischen übersetzt bedeutet es so viel wie „es steht fest“ oder „sicher“.

 

Amen

 

 

Quellenangabe:

Adam, Adolf/Berger, Rupert (1980): Amen. In: Pastoralliturgisches Handlexikon. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag, S. 22f.

 

(uw)

Zum Nachdenken
Spiegelung im Lahngangsee. © Stefanie Petelin

... denn an jenem Ort wirkt wahrhaftig eine göttliche Kraft.

(2 Makk 3,38)

Ort im Ton: Jerusalem

 

Arie Nr. 7: „Jerusalem, Jerusalem”

aus dem Oratorium „Paulus” von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Das Wort zum Sonntag
Rund ums Kirchenjahr
Allerheiligen. © Sampo Torgo/de.wikimedia.org (gemeinfrei)

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Krone aus Blüten.

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Goldregen/Forsythie

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Wort im Bild: Dekalog

 

 „Was sind die Zehn Gebote?”

aus: „Katholisch für Anfänger”

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