Tuesday 17. September 2019

Amen

Ein "kleines" Wort von großer Bedeutung.

Das „Amen“ gilt als Schlussformel des kirchlichen Gebets und wird im Sprachgebrauch mit „So sei es“ übersetzt.

Das Amen ist jedoch nicht unbedingt ein Ausdruck des Wunsches und der Überzeugung, dass das gesprochene Wort in Erfüllung gehen wird.

Vielmehr handelt es sich dabei um eine Zustimmung des Volkes zum Lobpreis. Mit dem „Amen“ erkennen die Gläubigen an, was der andere gesagt hat. Es ist Ausdruck der Übernahme und der Verpflichtung für einen selbst. Aus dem Hebräischen übersetzt bedeutet es so viel wie „es steht fest“ oder „sicher“.

 

Amen

 

 

Quellenangabe:

Adam, Adolf/Berger, Rupert (1980): Amen. In: Pastoralliturgisches Handlexikon. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag, S. 22f.

 

(uw)

Zum Nachdenken
Spiegelung im Lahngangsee. © Stefanie Petelin

... denn an jenem Ort wirkt wahrhaftig eine göttliche Kraft.

(2 Makk 3,38)

Ort im Ton: Jerusalem

 

Arie Nr. 7: „Jerusalem, Jerusalem”

aus dem Oratorium „Paulus” von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Das Wort zum Sonntag
Rund ums Kirchenjahr
Aufgefädelte Tropfen aus Tau.

Kirchenjahr

Wie auf eine Perlenkette sind die Augenblicke der Berührung von Himmel und Erde, von Gott und den Menschen...

Adventkranz. © Stefanie Petelin

Advent

„Adventus”bedeutet Ankunft. Heute wird die Adventzeit als Zeit der Vorbereitung und Erwartung bezeichnet....

weiße Stola in der Sakristei der Kirche der Karmelitinnen.

Weißer Sonntag

Am Sonntag nach Ostern kamen die Neugetauften in weißen Gewändern in den Gottesdienst: daher hat der weiße Sonntag...
Wort im Bild: Dekalog

 

 „Was sind die Zehn Gebote?”

aus: „Katholisch für Anfänger”

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