Mittwoch 20. Juni 2018

Hochfest der Gottesmutter Maria

Mutter mit Kind

Am 1. Januar ist ganz schön was los - es ist nicht nur der Jahresanfang, der Oktavtag von Weihnachten, sondern seit der Liturgiereform 1970 auch der Festtag der Mutter Gottes. Und ganz nebenbei feiern wir auch noch Weltfriedenstag.

In den frühen Jahrhunderten des Christentums wurde in Rom ein Fest mit Namen "Natale sanctae Mariae" gefeiert und ganz allgemein der Gottesmutter gedacht. Dass andere Marienfeste - wie die Verkündigung Mariens (25. März), die Himmelfahrt Mariens (15. August) oder die Empfängnis Mariens (8. Dezember) - zunehmende Bedeutung erlangten, ließ dieses Fest zunächst etwas in den Hintergrund gelangen.

 

Doch dann kam Papst Pius XI. und rückte das Fest wieder ins Bewusstsein, durch die Erinnerung an das Konzil von Ephesus, das sich 1931 zum 1500. Mal jährte - in diesem Konzil stand nämlich die Diskussion um die Bezeichnung Marias als Gottesgebärerin im Fokus. Pius XI. legte das Fest also zunächst auf dem 11. Oktober als "Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria", bis es im Zuge der Liturgiereform 1970 auf den 1. Januar verlegt wurde. Zugleich wird am 1. Januar übrigens auch der Namensgebung Jesu gedacht.

 

Ein neues Jahr beginnt auch gleich mit einem großen Anliegen: Frieden. Denn Papst Paul VI. proklamierte mit seiner päpstlichen Botschaft vom 8. Dezember 1967 angesichts der weltweiten Spannungen den Weltfriedenstag, der im darauffolgenden Jahr erstmals begangen wurde. 

 

Mutter mit Kind

 

Quellenangabe:

katholisch.de (meu): Menschenmutter, Gottesgebärerin. URL: http://www.katholisch.de/de/katholisch/glaube/unser_kirchenjahr/weihnachtsfestkreis/gottesmutter_maria.php [Stand: 12/2014]

 

(sp)

Zum Nachdenken
Lichtquelle. © Roland Lengauer

 

Das Kirchenjahr mit seiner immer erneuten Vergegenwärtigung und Darstellung des Lebens Christi ist das größte Kunstwerk der Menschen; und Gott hat sich dazu bekannt und gewährt es Jahr für Jahr, schenkt es in immer neuem Licht, als begegnete es einem zum ersten Mal.

(Jochen Klepper)

aus dem Behelfsdienst
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Farben und Symbole
Segelboot in der Abendstimmung.

Violett (Rosa)

Farbe des Übergangs und der Verwandlung

Als liturgische Farbe in der Fasten- und Adventzeit, für Begräbnisse und das Allerseelenfest charakterisiert die Farbe Violett Zeiten des Übergangs und der Verwandlung, Zeiten der Besinnung und der Umkehr.

Heiliges Grab in der Wallfahrtskirche Magdalenaberg

Heiliges Grab

Die Entstehung des Heiligen Grabes hat mit dem Bedürfnis der Gläubigen zu tun, die Passion Jesu möglichst authentisch miterleben zu können. Der Brauch war in ganz Europa verbreitet und wird nun teilweise wiederbelebt.

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