Sonntag 16. Dezember 2018

Hochfest der Gottesmutter Maria

Mutter mit Kind

Am 1. Januar ist ganz schön was los - es ist nicht nur der Jahresanfang, der Oktavtag von Weihnachten, sondern seit der Liturgiereform 1970 auch der Festtag der Mutter Gottes. Und ganz nebenbei feiern wir auch noch Weltfriedenstag.

In den frühen Jahrhunderten des Christentums wurde in Rom ein Fest mit Namen "Natale sanctae Mariae" gefeiert und ganz allgemein der Gottesmutter gedacht. Dass andere Marienfeste - wie die Verkündigung Mariens (25. März), die Himmelfahrt Mariens (15. August) oder die Empfängnis Mariens (8. Dezember) - zunehmende Bedeutung erlangten, ließ dieses Fest zunächst etwas in den Hintergrund gelangen.

 

Doch dann kam Papst Pius XI. und rückte das Fest wieder ins Bewusstsein, durch die Erinnerung an das Konzil von Ephesus, das sich 1931 zum 1500. Mal jährte - in diesem Konzil stand nämlich die Diskussion um die Bezeichnung Marias als Gottesgebärerin im Fokus. Pius XI. legte das Fest also zunächst auf dem 11. Oktober als "Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria", bis es im Zuge der Liturgiereform 1970 auf den 1. Januar verlegt wurde. Zugleich wird am 1. Januar übrigens auch der Namensgebung Jesu gedacht.

 

Ein neues Jahr beginnt auch gleich mit einem großen Anliegen: Frieden. Denn Papst Paul VI. proklamierte mit seiner päpstlichen Botschaft vom 8. Dezember 1967 angesichts der weltweiten Spannungen den Weltfriedenstag, der im darauffolgenden Jahr erstmals begangen wurde. 

 

 

Quellenangabe:

katholisch.de (meu): Menschenmutter, Gottesgebärerin. URL: http://www.katholisch.de/de/katholisch/glaube/unser_kirchenjahr/weihnachtsfestkreis/gottesmutter_maria.php [Stand: 12/2014]

 

(sp)

Zum Nachdenken
Lichtquelle. © Roland Lengauer

 

Das Kirchenjahr mit seiner immer erneuten Vergegenwärtigung und Darstellung des Lebens Christi ist das größte Kunstwerk der Menschen; und Gott hat sich dazu bekannt und gewährt es Jahr für Jahr, schenkt es in immer neuem Licht, als begegnete es einem zum ersten Mal.

(Jochen Klepper)

aus dem Behelfsdienst
Farben und Symbole
Segelboot in der Abendstimmung.

Violett (Rosa)

Farbe des Übergangs und der Verwandlung

Als liturgische Farbe in der Fasten- und Adventzeit, für Begräbnisse und das Allerseelenfest charakterisiert die Farbe Violett Zeiten des Übergangs und der Verwandlung, Zeiten der Besinnung und der Umkehr.

Brot im Korb - Zeichen des Alltags.

Brot

Zeichen des Alltags und der Erde

Brot als Grundnahrungsmittel des Menschen ist von großer Bedeutung im religiösen Kontext: Ungesäuertes Brot, wie es in der Eucharistiefeier verwendet wird, wurde bereits im Altertum im Tempel als Opfergabe dargeboten.

Steinmauer.

Schwarz

Farbe der Trauer

Schwarz wird als Farbe der Trauer vor allem bei Totenmessen und Begräbnissen getragen, allerdings kann es dabei auch durch Violett ersetzt werden.

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