Wednesday 13. November 2019

Stundengebet

Den Tag gliedern – innehalten – (Im-) Pulsschläge spüren
Zwischen Tag und Nacht.

Im Stundengebet (oder auch: der Tagzeitenliturgie) steht die Heiligung der Zeit im Fokus – und das zu unterschiedlichen Stunden. 

Das Stundengebet strukturiert den Tag: im Innehalten, Meditieren, Spüren von Gottes Nähe atmen wir den Tag ein und aus, schöpfen neue Kraft und sind inspiriert von ausdeutenden Gedanken.

 

Niemals geht es im Stundengebet darum, eine Vorschrift zu erfüllen oder bloße Formeln „herunterzuleiern” – im Gegenteil, es geht darum, sich ganz persönlich, als „Ich”, in die Gemeinschaft, das „Wir”, der lobsingenden Betenden zu stellen.


Elementare Bestandteile des Stundengebets sind Psalmen, Hymnen und Schriftlesungen - der Rhythmus richtet sich dabei, wie der Name bereits verrät, nach den Tag- (und Nacht-) Zeiten.


Nach dem Stundenbuch wird das tägliche Stundengebet im Wesentlichen in fünf Einheiten eingeteilt:

 

Invitatorium
Einladung zum Gebet
Laudes
Morgenlob
Kleine Horen
Terz, Sext, Non
Vesper
Abendlob
Komplet
Nachtlob
Lesehore
Lobgebet zur Schriftbetrachtung und Meditation, das zur Nachtwache, der Vigil, erweitert werden kann

 

Zum Nachdenken
Brot im Korb - Zeichen des Alltags. © Roland Lengauer

Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.

(Novalis)

Mit Mund und Herz dem Herrn singen...

Johann Sebastian Bach:

Choral „Jesus bleibet meine Freude” (BWV 147)

Im Blickpunkt

Videolexikon:

„Die Abendgebete der Kirche: Komplet & Vesper”

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