Tuesday 12. November 2019

Priester

Gesendet „in persona Christi”...

Priester leitet sich vom griechischen Begriff „presbyteros”, dem Ältesten, ab. Der Priester empfängt in der Weihe die Aufgabe, „in persona Christi” die Sakramente der Eucharistie, Vergebung (Beichte) und Krankensalbung zu feiern.

Ein Priester verspricht in der Weihe, für die Kirche und mit der Kirche zu beten – aus dieser tiefen Verbundenheit zu Christus übergibt der Priester sein Leben an Gott, weshalb man als Priester in der römisch-katholischen Kirche verspricht, zölibatär (also ehelos) zu leben.

 

Als Seelsorger ist der Priester nah bei den Menschen – im Wissen um Nöte und Sorgen, um Freuden und Hoffnungen ist ihm das Wohl der Menschen ein Anliegen. Er begleitet die Menschen – nicht nur im Alltäglichen, gerade auch an Meilensteinen, die diesen Alltag gliedern.


Priester, denen die Aufgabe übertragen wurde, für eine bestimmte Pfarrgemeinde Leiter und Seelsorger zu sein, werden dabei als Pfarrer bezeichnet. Das Arbeitsfeld eines Priesters ist zumeist die Pfarrgemeinde, in der er das Team der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leitet und koordiniert. Neben der Seelsorge zählen auch Verwaltungsaufgaben zu seinem Tätigkeitsfeld.

 

Manchmal sind Priester jedoch auch in besonderen Einrichtungen tätig: in der Schule oder der Hochschule, in der Jugendarbeit oder der Altenseelsorge, im Krankenhaus oder im Strafvollzug, bei der Polizei oder beim Militär. Wo auch immer der Priester jedoch eingesetzt, immer steht eines im Mittelpunkt: der Mensch.

Zum Nachdenken
Herzen am Strand

Zu-fällig

 

Wenn manchmal

ein Gedanke

einfach so

zu-fällig

in dein Herz fällt,

dann erschlag ihn nicht

mit tausende Wenn und Aber.

 

Trau der Stimme in dir,

spüre ihr nach.

Es könnte darin ein Anruf,

ein Geschenk des Himmels 

liegen.

 

(Friederike Stadler)

Dienste zum Hören

Kehrvers „Sende aus deinen Geist”, GL 253/1

aus: Freiburger Kantorenbuch Nr. 61

Gebet

Gott, unser Vater, du hast uns, deine Kirche, zu einer lebendigen Gemeinschaft und zu einem Ort der Begegnung mit dir gemacht. Wir bitten dich für unsere Schwestern und Brüder, die in unserer Pfarrgemeinde einen Auftrag übernommen haben. Lass sie in ihrem Dienst deine helfende Kraft erfahren und mit Sorgfalt und Geduld ihre Aufgabe erfüllen.

 

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder, Freund und Herrn.

 

 

Quellenangabe:

Hahne, Werner: Gebet. GL 606/3 (leicht modifiziert). 

Spiritualität: Beten, Segnen, Feiern, Begleitet sein
Begleitet. © hotblack/morguefile.com

Begleiten

Unser Leben ist wie eine Landschaft. Wir leben in unterschiedlichen Lebens-Feldern. Unter den Feldern fließt das...

Segnung des Bruders - ein Junge zeichnet einem Anderen ein Kreuz auf die Stirn. © Stefanie Petelin

Segnen

Wenn Menschen einander segnen, sagen sie sich gegenseitig etwas Gutes von Gott zu (lateinisch „benedicere” –...

Hoffnungsvolle Abendstimmung am Simssee. © Stefanie Petelin

Trauern

Abschied zu nehmen ist eine der schwersten Erfahrungen im Leben. Neben dem Verlust eines nahestehenden Menschen...

Jugendliche stehen Schulter an Schulter im Kreis © Eva-Maria Hinterplattner

Feiern

Sowohl „Fest” (vom lateinischen „festum”) als auch „Feier” (vom lateinischen „feriae/fesiae”) stammen vom...

Tag des Pfarrfotos in der Pfarre Leonding - St. Johannes. © Thomas Eberdorfer

Berufen sein

Am Anfang steht Gottes Ruf.Den gilt es wahrzunehmen,zu verstehen. Möglicherweise ruft Gott leise und unaufdringlich...

Kapelle am Berg. © Maria Grill

Beten

Im Gebet haben alle menschlichen Gefühle und Gedanken Platz. Singend, schweigend, durch gelesene oder gesprochene...
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