Thursday 25. February 2021

KonsR Mag. Franz Wild

KonsR Mag. Franz Wild

Wenn ich meinen Glauben nicht hätte - Das ist gar nicht so einfach zu sagen, wie das wäre. Seit meiner Kindheit gehören der Glaube und die religiöse Praxis zu meinem Leben. 

Aber dennoch: Es gibt Momente und Situationen, wo der Glaube und das Verwurzeltsein in Gott in besonderer Weise stärken und ermutigen. Ein solcher Moment ist dann, wenn ich enttäuscht bin, wenn alles sehr mühsam ist, wenn ich meine Grenzen und meine Ungeduld erlebe. Es gibt sie, die Augenblicke, wo ich denke: Warum das alles? Lohnt sich der Einsatz? Zahlt sich der Konflikt aus? Solche Fragen kommen auch dann hoch, wenn ich meine eigenen Schwierigkeiten, meine Fehlerhaftigkeit erlebe. In solch einem Moment bewusst die Nähe Gottes zu suchen, den Blick auf Christus zu richten, das Kreuz anzu­fassen, das lässt mich spüren, dass er nicht nur in den erfolgreichen und sonnigen Stunden da ist, sondern auch in den dunklen, enttäuschenden, entmutigenden. 

Im Moment ist der Weg der Kirche, damit auch mein Weg, nicht gerade glatt, gerade und problemlos. Daran leide ich, das kostet mich Kraft und ist mitunter freudlos. Gerade jetzt hat Jesu Wort Bedeutung: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.

KonsR Mag. Franz Wild

 

 

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