Altbischof Maximilian in St. Lambrecht aufgebahrt
Am Samstag, 7. Februar 2026 wurde Bischof em. Maximilian Aichern mit einem feierlichen Requiem im Mariendom von "seiner" Diözese Linz verabschiedet. Nun ist er, wie er es sich gewünscht hat, "zu Hause" in seinem Heimatkloster St. Lambrecht angekommen.
Am Sonntag, 8. Februar 2026 wurde der Sarg von Bischof Maximilian von der Bestattung Dobretsberger in die Steiermark nach St. Lambrecht gebracht. Vor der Stiftskirche wurde er um 11.30 Uhr von Abt Alfred Eichmann OSB und den Mitbrüdern empfangen und im Beisein vieler Gläubiger in die Stiftskirche geleitet. Der Sarg ist nun in der Stiftskirche vor den Stufen des Volksaltars aufgebahrt. Die Mönche beteten beim Sarg die Mittagshore; um 18 Uhr feiert der Konvent am Sarg die Vesper und betet für den Verstorbenen.
Am Sonntag bis 19.00 Uhr und am Montag von 8.00 bis 14.00 Uhr kann von Bischof Maximilian in der Stiftskirche persönlich Abschied genommen werden.
© Stift St. Lambrecht / Geissler
Requiem in der Stiftskirche St. Lambrecht
Am Montag, 9. Februar wird um 14 Uhr ein Requiem in der Stiftskirche gefeiert, dem der Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation Johannes Perkmann OSB vorsteht; er wird auch die Predigt halten. Konzelebranten sind die jeweiligen Nachfolger Aicherns in Linz und St. Lambrecht, Bischof Manfred Scheuer und Abt Alfred Eichmann, sowie die Altäbte Otto Strohmaier und Benedikt Plank. Der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl wird die erste Einsegnung halten.
Mitfeiern werden weiters der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Erzbischof Franz Lackner (Salzburg), Bischof Ivo Musser (Bozen-Brixen), Bischof Ägidius Zsifkovics (Eisenstadt), Bischof Josef Marketz (Gurk), Bischof em. Stanislav Lipovsek (Celje/Slowenien) und Weihbischof Johannes Freitag (Graz).
Auch die Ordenskirche wird vielfältig vertreten sein durch Abtpräses Jeronim Marin (Cocovac/Kroatien), Erzabt Jakob Auer (St. Peter in Salzburg) und seine beiden Vorgänger Edmund Wagenhofer und Korbinian Birnbacher (St. Peter in Salzburg), Abt Maximilian Neulinger (Lambach), Abt Petrus Pilsinger (Seitenstetten) und sein Vorgänger Berthold Heigl, Abt Nikolaus Poch (Schottenstift in Wien), Abt Philipp Helm (Rein), Abt Nikolaus Thiel (Schlierbach), Abt Maksimilijan File (Sticna/Slowenien), Prälat Rupert Kroisleitner (Vorau), sowie Äbtissin Marija Zrinka Roglić (Rab/Kroatien) und die Vorsitzende der Ordensgemeinschaften Sr. Sonja Dolesch (Franziskanerinnen/Graz) und weitere Ordensfrauen und Ordensmänner aus österreichischen Klöstern.
Zahlreiche Vertreter des kirchlichen Lebens werden von Bischof Maximilian Abschied nehmen, darunter der Präsident der Katholischen Aktion Österreichs Ferdinand Kaineder und der Präsident der Katholischen Aktion Steiermark Andreas Gjecjai.
An der Spitze der Vertreter des öffentlichen Lebens wird Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom anwesend sein, ebenso Landeshauptmann a. D. Hermann Schützenhöfer.
Beisetzung in der Äbtegruft
Am Ende des Requiems wird der Sarg mit dem Leichnam von Bischof Maximilian Aichern in der Äbtegruft der Stiftskirche vor den ehem. Thomasaltar beigesetzt, wo schon sein Vorgänger als Abt, Wilhelm Blaindorfer, im Jahr 1977 seine letzte irdische Ruhestätte gefunden hat. Abt Alfred Eichmann wird ihn gemeinsam mit dem Konvent von St. Lambrecht und den anwesenden Bischöfen dorthin geleiten.
Nach dem feierlichen Gottesdienst können alle Gläubigen dort persönlich Abschied nehmen.








