Das Gleichgewicht im Alltag finden. Dazu wurden in der Pfarre Kirchdorf an der Krems in der „Heilsamen Woche“ Impulse angeboten: Ritualstationen, Lesung, Musik, Geschichten für Kinder, Pilgern, Tea Time. Pastoralassistentin Ulrike Steinmaurer hat diese Woche mit einem Team von Ehrenamtlichen vorbereitet.
„Im Alltagsgetümmel können uns äußere Anforderungen und eigene Erwartungen schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Es tut gut, von Zeit zu Zeit innezuhalten und dem Leben nachzuspüren. Die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, Stress zu reduzieren, gesunde Gewohnheiten zu pflegen und sich regelmäßig Zeit für Erholung und Reflexion zu gönnen. Achtsamkeit ist dabei der Schlüssel, Schritt für Schritt wieder ins Gleichgewicht zu kommen“, erklärt Ulrike Steinmaurer.
Sehr beliebt waren die Ritualstationen im Kirchenraum wie Balance-Boards, Ruheraum, Steine beschriften, Geschicklichkeitsspiele.
An drei Nachmittagen gab es „Tea Time“, hier wurde am Kirchenplatz zu einer Tasse Tee und Gespräch eingeladen.
Stefan Schlager, Theologe und Autor führte an einem Abend in seine Passions- und Ostergedichte ein, dazu musizierten Maria Gräf, Eva Pimminger und Andrea Winter.
Bernhard Kerbl pilgerte mit einer Gruppe auf einem Rundweg mit 15 Kapellen. Bei den Stationen gab es Impulse zum Nachdenken, zum Miteinander überlegen auf der weiteren Strecke oder einer Etappe im Schweigen.
Ein abendlicher Gottesdienst mit Pfarrer Pater Severin Kranabitl und Ulrike Steinmaurer bildete den Abschluss der Heilsamen Woche. Musikalisch wurde dieser von Andrea und Arnold Renhardt gestaltet. Das Sonntagsevangelium erzählte von der Frau am Brunnen, der Jesus begegnete. Daran knüpfte ein Ritual an: Die Mitfeiernden konnten ein Papierblütenblatt beschriften und in eine Wasserschale legen, die dann erblühte.
Eine Woche, die alle Generationen ansprach. Kirche wurde so in ihrem tieferen Sinn erfahrbar.