Freitag 20. Februar 2026

Stimmen zum Ableben von Altbischof Bischof Maximilian Aichern

Die Diözese Linz trauert um Altbischof Maximilian Aichern, der am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr verstorben ist. Persönlichkeiten aus Kirche und Politik würdigen ihn als großen Seelsorger, Mann des Dialogs, Vertreter des sozialen Gewissens und kirchlichen Vorreiter.

Fast 24 Jahre lang, von 1982 bis 2005, war Maximilian Aichern OSB, gebürtiger Wiener und Benediktiner von St. Lambrecht, der Diözese Linz vorgestanden. Er hatte die Kirche als „Sozialbischof“ weit über Oberösterreichs Grenzen hinaus geprägt und war auch als emeritierter Bischof in der Diözese präsent. Die Todesnachricht vom 31. Jänner ruft große Trauer und Anteilnahme hervor.

 

 

Bischof Manfred Scheuer

 

„Traurig, aber mit großer Dankbarkeit blicke ich auf das Wirken von Bischof Maximilian Aichern, der unsere Diözese mit seinem weiten Herzen, seiner Menschenfreundlichkeit und seinem tiefen Glauben geprägt hat. Er war ein Brückenbauer, der stets den Dialog suchte – in der Kirche ebenso wie in der Gesellschaft. Seine geistige Strahlkraft und sein unerschütterliches Vertrauen in eine gute Zukunft bleiben uns Vermächtnis und Auftrag. Und dennoch: Er wird uns allen sehr fehlen. Ich möchte einladen zum Gebet für unseren Bischof Maximilian. Gott schenke ihm den Himmel.“

 

 

Generalvikar Severin Lederhilger

 

„'Verkünde das Evangelium und lehre Kirchenrecht, aber in dieser Reihenfolge!' – damit schickte mich Bischof Maximilian Aichern als jungen Priester in die Pfarre und dann zum Studium nach Rom. Seine pastoral-praktische Maxime hatte ich im Dienst für die Diözese stets zu beherzigen, denn er selbst lebte sie vor in seinem sorgsamen Hirtenamt als Bischof für alle Menschen. Die Trauer um seinen Verlust findet für mich darin Trost, dass sein Wirken bei zahllosen Menschen ein ehrendes Andenken findet aufgrund seiner Menschenfreundlichkeit und seiner tiefen Glaubensfreude.

 

Was mich selbst in der Zusammenarbeit mit Bischof Maximilian besonders beeindruckte, war seine benediktinische Bescheidenheit, seine geduldige Hörfähigkeit, mit der er unvoreingenommen auf verschiedenste Leute zugehen konnte, sowie seine hohe Aufmerksamkeit für soziale und individuelle Anliegen, wodurch er sich an fast alle, die ihm begegneten, namentlich und in der Sache erinnerte. Zudem erstaunte mich immer wieder sein erhebliches Wissen um historische Zusammenhänge und seine guten freundschaftlichen Kontakte in den südosteuropäischen Raum. Persönlich bleibt Bischof Maximilian für mich ein großes menschliches und geistliches Vorbild, das ich mit großer Dankbarkeit gerne in Erinnerung behalte.“

 

 

Alfred Eichmann OSB, Abt von St. Lambrecht

 

„Wir verlieren mit Bischof Maximilian unseren ältesten Mitbruder, der vor beinahe 72 Jahren als Novize eingekleidet wurde und in all den Jahrzehnten seither – auch während seiner aktiven Zeit als Diözesanbischof und in den Jahren als Emeritus – auf das Engste mit dem Konvent und dem Leben im Stift St. Lambrecht und in Mariazell verbunden geblieben ist. Als einer der damals Jüngsten wurde er 1964 zum Abt gewählt und hat in väterlicher Zuwendung für die älteren Mitbrüder gesorgt und in herzhafter Frische junge Mitbrüder begeistern können. Bis zuletzt hat er aufmerksam die Entwicklungen in unserer Gemeinschaft verfolgt und begleitet, sein Zeugnis echter Freude und zuversichtlicher Hoffnung haben uns immer ermutigt und gestärkt.

Seinem Wunsch gemäß wird er in St. Lambrecht seine letzte Ruhestätte finden.“

 

 

Landeshauptmann Thomas Stelzer

 

Landeshauptmann Thomas Stelzer spricht in einer Aussendung des Landes OÖ den Angehörigen, den Mitbrüdern im Orden, den Gläubigen der Diözese Linz sowie allen Menschen, die Aichern verbunden waren, sein tief empfundenes Beileid aus und ruft dazu auf, des Verstorbenen in Dankbarkeit zu gedenken.

 

„Altbischof Maximilian Aichern war eine moralische und geistige Säule unseres Landes. Sein unermüdliches Eintreten für soziale Gerechtigkeit, die Würde jeder einzelnen Person und den Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft bleiben Vorbild und Auftrag für uns alle. Sein Leben war mehr als ein Amt – es war ein Dienst an den Menschen. Mit seinem tiefen Glauben und seinem offenen Herzen hat er vielen Mut gemacht. Wir verlieren einen großen Seelsorger und einen bedeutenden Vertreter des sozialen Gewissens in Österreich.“

 

 

Gabriele Eder-Cakl, Direktorin des Österreichischen Pastoralinstituts (ÖPI) 

 

„Ich trauere auch sehr um Bischof Maximilian Aichern und ich sage ein großes DANKE. Bischof Maximilian hat mich durch seinen Glauben und sein Hirte-Sein als Christin und in meinem Berufsleben begleitet und geprägt. 

 

„Lasst euch die Freude am Christsein nicht nehmen.“ Diesen Satz hat er uns oft zugesagt, das trage ich in meinem Herzen. Oder: „Die Wirtschaft ist für die Menschen da und nicht umgekehrt“ – und sein enormes soziales Engagement als Bischof in Österreich. Er hat als aktiver Sozialbischof jedes Jahr mit allen Sozialsprechern aus allen politischen Parteien Gespräche geführt, um der Menschen in Österreich willen. Die Menschenwürde und Gerechtigkeit, ein gutes Leben für alle, waren seine Visionen auf dem Boden der christlichen Botschaft. Er hat durch seinen Einsatz hier auch wirklich etwas zum Guten bewegt.

 

Aus der heutigen Sicht, mit den Erfahrungen aus dem weltweiten synodalen Prozess, mit dem Bild einer synodalen Kirche, die gemeinsam am Weg ist, waren viele Entscheidungen von Bischof Maximilian in seiner Amtszeit im Sinne einer synodalen Kirche.

 

Ich persönlich war als Pastoralassistentin bis hin zur Leiterin des Kommunikationsbüros, eines Bildungszentrums, des Pastoralamtes der Diözese Linz immer als pastorale Mitarbeiterin und Führungskraft, als Laiin wertgeschätzt und gefördert. Bischof Maximilian hat mir dafür gedankt und ich konnte mich mit ihm besprechen. So wurde ich zum Predigtdienst und zur Taufspendung in einer Pfarre beauftragt. Bischof Maximilian hatte sich schon bei den Weltbischofssynode für Laien und für das geweihte Leben bereits in den 1987 und 1994 als österreichischer Vertreter für das sakramentale Diakonat für Frauen eingesetzt. Dieser Einsatz von Bischof Maximilian für die Wertschätzung der gemeinsamen Taufwürde und der Charismen jedes und jeder Getauften ist nicht hoch genug einzuschätzen.

 

Und sein enormes Gedächtnis für Menschen und deren Lebensgeschichten waren sein Markenzeichen in Oberösterreich und weit darüber hinaus. Ein Pfarrgemeinderat hat mir einmal gerührt gesagt: ‚Der weiß, wer ich bin, und er interessiert sich für mein Leben und meine Arbeit!‘“

 

Mitten unter den Menschen: Bischof Maximilian Aichern

Mitten unter den Menschen: Das war Bischof Maximilian Aichern am liebsten. © Diözese Linz / Hermann Wakolbinger

 

 

Gabriele Hofer-Stelzhammer, Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ

 

"Bischof Maximilian war ein großer Förderer und Ermöglicher einer menschenfreundlichen Kirche und auch der Katholischen Aktion. 23 Jahre lang war er als Referatsbischof für die Katholische Aktion zuständig und hat diese mit seiner weltoffenen Art entscheidend mitgeprägt und mitgestaltet.

 

Als Bischof von Linz setzte er sich immer zum Wohl der Menschen ein, das sorgte für brisante gesellschaftliche und politische umstrittene Diskussionen. Er hat unbeirrt den „Linzer Weg“ beibehalten und damit wesentlich zum Gedeihen seiner Diözese beigetragen. Unvergessen ist etwa sein Einsatz für den arbeitsfreien Sonntag: die Gründung der Allianz für den freien Sonntag, die seit 25 Jahren besteht, geht wesentlich auf seine Initiative zurück und hat über die Grenzen unseres Landes hinaus Beachtung gefunden. Ein weiteres wichtiges Anliegen war ihm die Förderung von Frauen in der Diözese.

 

Viele Menschen, die Bischof Maximilian begegnet sind, berichten darüber, dass er sie bei Folgetreffen, oft nach Jahren, wieder erkannt und mit dem Namen angesprochen hat. Es war eine der besonderen Gaben von Maximilian, die Menschen wahrzunehmen, zu erkennen und sie beim Namen zu rufen.

 

Lieber Bischof Maximilian, jede Begegnung mit dir war eine Bereicherung. Dankbar für dein vielfältiges Wirken, besonders auch für die Anliegen der Katholischen Aktion würdigen wir deine Lebensleistung für ein ehrlich gelebtes fröhliches Christsein!


Wir verneigen uns dankbar vor einem mutigen Christen, einem engagierten Seelsorger, einem klugen und charismatischen Wegbereiter, einem freundlichen Gesicht der Kirche."

 

 

Ferdinand Kaineder, Vorsitzender der Katholischen Aktion Österreich

 

Mit Bischof Maximilian Aichern verlieren wir einen Menschen, der breite Menschlichkeit gelebt hat, auf menschliche und empathische Weise auf alle zugegangen ist und allen ein offenes Ohr geliehen hat. Er hat sich persönlich anrühren lassen von den jeweiligen Lebenssituationen und alle beim Namen genannt. Immer wieder haben wir erlebt, wie er sich erkundigt hat, wie es den Kindern geht oder Grüße an die Familien ausgerichtet hat. Seine wertschätzende und hellwache Haltung hat viele Menschen angesprochen, imponiert und aufgerichtet. Immer war seine besondere Hinwendung zu den Schwächeren im Vordergrund. Dankbarkeit hat er ausgestrahlt und eine aufrichtende dankbare Lebenshaltung bei vielen gestiftet.

 

Mit Bischof Maximilian verlieren wir einen besonderen Mitchristen der Tat. Soziale Gerechtigkeit und grenzenlose Zusammengehörigkeit und Solidarität hat er als besonderen Auftrag für sich aus dem Evangelium abgeleitet. Er ist aufgestanden, wo es eine starke Stimme für die Benachteiligten gebraucht hat. „Höre“ ist das erste Wort in der Benediktus-Regel und das hat er ganz und gar gelebt. Er war immer umringt von Menschen, die sich an ihm wärmen konnten. „Coraggio“ hat er den Menschen und Mitchristen immer wieder ermutigend zugerufen. Das Gespräch war sein „Heilungsinstrument“. Buchstaben und Worte können dieses Christenleben der Tat nicht einfangen.

 

Mit Bischof Maximilian verliefen wir einen Hirten mit und unter uns, der unter den Menschen Vertrauen und Zutrauen geschürt hat. Er hat sich als Diener in der vielfältigen Einheit verstanden und trotz Anfeindungen gelebt. Synodal gefasste Entscheidungen hat er als seinen Arbeitsauftrag geduldig und auch gegen Widerstände von oben abgearbeitet. Als Brückenbauer hat er immer das vielfältige Gemeinsame gestärkt. Anfeindungen hat er stets direkt besprochen und auch geduldig ertragen. Die auf ihn zurückgehenden Einrichtungen, Initiativen und Organisationen sind nicht alle hier aufzählbar. Wir behalten ihn als Solidaritätsanstifter und in allem bescheidenen Bischof in Erinnerung.

 

Von 1982 bis 2005, also seine ganze bischöfliche Amtszeit in Linz, war Bischof Maximilian auf Österreichebene als Referatsbischof für die Katholische Aktion mit ihren Gliederungen zuständig. Er hat sich 23 Jahre lang für alle Hauptversammlungen und viele Präsidiumssitzungen Zeit genommen, hat viel zugehört, Anregungen gegeben und dabei nicht nur die Organisation, sondern die vielen meist ehrenamtlich Engagierten gestärkt und ermutigt. Das Laienapostolat im Sinne der Katholischen Aktion war für ihn aus der Katholischen Arbeiterjugendkommend wesentlich für eine jesuanisch-christliche Weltgestaltung als Kirche in der Jetztzeit. Bis zuletzt hat er sich persönlich eingesetzt für eine entsprechende Ausstattung der KA, damit sie ihre vielfältigen Aufgaben in der Kirche und Welt erfüllen konnte. Eine faire Arbeitswelt, ein arbeitsfreier Sonntag, ein Wirtschaften um der Menschen willen, globale Gerechtigkeit, eine ehrliche geschlechtergerechte Kirche mit den Frauen in allen Ämtern, ein nachhaltig sozial-ökologisch-spirituelle Welt, ein Dagegenstemmen gegen die wachsende Ungleichheit sind nur fragmentarisch in Erinnerung gerufene Themen, für die er gelebt hat.

 

Persönlich und als Katholische Aktion verneigen wir uns in tiefer Dankbarkeit vor diesem Menschen, diesem Christen und diesem Bischof.“

 

 

Hans Riedler, ehem. Geschäftsführer der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz und Initiator der Arbeitsloseninitiative B7

 

"'In Liebe dienen' war der Wahlspruch von Bischof Maximilian Aichern. Ich war mit ihm von Anfang an in Verbindung, ja, ich kann wohl sagen befreundet. Er hat alle Projekte und Initiativen, in denen ich engagiert war – und viele andere mehr - , seinem Wahlspruch entsprechend unterstützt und gefördert – vor allem die Arbeitsloseninitiative B7 und besonders die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz. Ich denke noch sehr gerne an die vielen Begegnungen und Gespräche mit ihm und erinnere mich u.a. noch gut an seinen Besuch in der Fahrradwerkstätte B7, bei dem er sich sehr ausführlich bei den dort befristet beschäftigten arbeitsuchenden Jugendlichen erkundigte, wie es ihnen geht.

 

Sein Engagement galt Menschen am Rande der Gesellschaft. Gewalt, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit waren ihm zuwider. Er verstand sich als Brückenbauer schon bevor er Bischof wurde. Er besaß ein aufmerksames Gehör für Notleidende und förderte vor allem Initiativen für soziale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung, die über (Ober-)Österreich hinaus Strahlkraft entwickelten. „Lassen wir uns die Freude am Menschsein und am Christsein nie durch etwas nehmen“, betonte er immer wieder. Mit seiner offenen , herzlichen Art gewann er die Zuneigung vieler Menschen. Er fehlt uns. Guter Gott, schenke ihm ein Leben in Fülle."

 

 

Priorin Sr. Franziska Madl, Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz

 

„Bischof Maximilian Aichern war als Hirte und Seelsorger ganz nah bei den Menschen. Als Ordensmann hatte er außerdem eine besondere Aufmerksamkeit für die Bedeutung und die Bedürfnisse von Ordensleuten in der Kirche und darüber hinaus. Wann immer er konnte, war er bei Veranstaltungen dabei - v.a. beim jährlichen Ordenstag hat er selten gefehlt. Wir werden ihn sehr vermissen, wissen ihn aber in Gottes liebenden Händen. Danke für alles!"

 

 

Michael Fuchs, Rektor der Katholischen Privat-Universität Linz

 

Die Leitung und die Angehörigen der Katholischen Privat-Universität Linz nehmen Abschied von ihrem ehemaligen Magnus Cancellarius, dem früheren Linzer Diözesan- und Österreichischen Sozialbischof Maximilian Aichern OSB (1932 - 2026).

Zum Nachruf


 

Stefan Pimmingstorfer, Direktor der Caritas OÖ

 

„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Altbischof Maximilian Aichern, dessen Tod uns tief bewegt. Die Caritas OÖ gedenkt seiner in Dankbarkeit und Hochachtung. Er war für mich ein Bischof, der nicht nur mit Worten, sondern mit seinem ganzen Leben bezeugte, wofür die Kirche steht: für Nächstenliebe, Gerechtigkeit und den Dienst an den Menschen. Fast ein Vierteljahrhundert hat Bischof Aichern die Diözese Linz mit seinem weiten Herzen, seiner Menschenfreundlichkeit und seinem tiefen Glauben geführt. Getreu seinem Wahlspruch „In caritate servire – In Liebe dienen“ war sein ganzes Wirken von gelebter Nächstenliebe, sozialem Engagement und unermüdlichem Einsatz für die Schwächeren geprägt und hat viele inspiriert – auch uns in der Caritas. Maximilian Aichern war ein „Sozialbischof“ im besten Sinn – weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus. Er war eine Stimme für die, die oft keine haben: für Arbeitslose, Obdachlose oder für Flüchtlinge. Ein besonderes Herz hatte er auch für Kinder und für alle Menschen, die auf Solidarität angewiesen sind. Er hat nicht nur gesprochen, sondern gehandelt – beherzt und verbindend. Sein Lebensstil war schlicht, sein Dienst stets von der Frage geleitet: Was braucht der Mensch – und was braucht unsere Gesellschaft, um menschlicher zu werden?

 

Hier wirkte ein Mensch, der sich nicht scheute, Verantwortung zu übernehmen und der selbst mit anpackte, wenn Hilfe gebraucht wurde. Altbischof Aichern war uns ein geistlicher Wegweiser und ein menschliches Vorbild. Sein Wirken bleibt für mich und die Caritas Auftrag und Ermutigung zugleich.“

 

Mauthausen Komitee: "Leuchtturm des Erinnerns"

 
Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) würdigte Bischof Aichern als eine ihrer zentralen Gründerpersönlichkeiten. Das Gedenken an die Opfer des NS-Terrorregimes und der Einsatz für ein "Niemals wieder!" seien für den Verstorbenen ein wichtiges Anliegen gewesen, erklärte MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. Der Tod dieses "Leuchtturm des Erinnerns" "schmerzt und ist menschlich und gesellschaftspolitisch ein großer Verlust".

 

 

Zulehner: "Das freundliche Gesicht der Kirche in Österreich"

 

Bischof Aichern sei "das freundliche Gesicht der Kirche in Österreich" gewesen, der jedoch in Linz, in der Bischofskonferenz und in Rom auch auf Leute traf, "die seine Amtsführung nicht nur gut fanden", wie der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner in seinem Nachruf erwähnt. Aichern habe viele Entwicklungen in der Diözese Linz zugelassen, die andere für den Kirchenkurs Verantwortliche missbilligt hätten. Mit dem früheren Passauer Bischof Franz X. Eder sei sich Aichern in seinen heute synodal anmutenden Vorstellungen über die "längst fällige Entwicklung der Kirche im Herzen Europas" einig gewesen. "Ich werde seine stets freundliche Zuneigung vermissen", schrieb Zulehner über den Verstorbenen.

 

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