Montag 9. Februar 2026

Land OÖ: „Woche der Entwicklungszusammenarbeit“

Bei einer Pressekonferenz am 10. November 2025 im Linzer Landhaus wurde von Landeshauptmann Thomas Stelzer die „Woche der Entwicklungszusammenarbeit“ (EZA-Woche, 17. - 23. November 2025) präsentiert, bei der auch die Diözese Linz beteiligt ist.

Mit der „Woche der Entwicklungszusammenarbeit“ (EZA-Woche) von 17. bis 23. November 2025 setzt das Land Oberösterreich auch heuer wieder ein klares Zeichen für fairen Handel. Seit dem Start im Jahr 2012 mit nur einem einzigen Aktionstag und 17 Standorten hat sich die EZA-Woche zu einem großen, für den Fairen Handel sehr wichtigen Projekt entwickelt. Motto: Jede bewusste Kaufentscheidung für ein Fairtrade Produkt verbessert die Lebensbedingungen im globalen Süden.


Seit 60 Jahren engagiert sich das Land Oberösterreich schon im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse der Menschen
vor Ort zu verbessern und gleichzeitig ein Bewusstsein in der oberösterreichischen Bevölkerung für dieses Anliegen zu schaffen. Das Budget stieg dabei kontinuierlich von 21.300 Euro im Jahr 1965 auf heuer über zwei Millionen Euro.

 

 

Fairer Einkauf ist möglich


Jeder und jede kann einen Beitrag leisten, damit unsere Welt Schritt für Schritt gerechter wird. Eine Möglichkeit, die allen offensteht, ist, beim Einkauf bewusst zu Produkten zu greifen, die fair gehandelt werden. Beim Einkauf auf ein Fair-Trade-Logo zu achten, ist daher besonders wichtig. Denn so ist gewährleistet, dass die umfangreichen ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards – die hinter Fair-Trade stehen – eingehalten werden.


Gerade während der EZA-Woche kann man diese hochqualitativen Produkte zu einem fairen Preis an vielen Orten kaufen und damit Solidarität mit den Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden zeigen. Angeboten wird eine breite Produktpalette, die von Lebensmitteln wie Kaffee, Reis, Schokolade, Kakao und Tee bis hin zu kunsthandwerklichen Produkten wie Kleidung, Schmuck, Taschen oder Körben reicht. Im Landesdienstleistungszentrum (LDZ) ist ein entsprechender Verkaufsstand, er wird betreut vom Weltladen Traun, am Montag (17. November) und Dienstag (18. November) zwischen 8 und 13 Uhr aufgebaut.

 

 

Bewusstsein schaffen


Auch dieses Jahr finden im Rahmen der EZA-Woche verschiedene Veranstaltungen des Welthaus der Diözese Linz statt. „Auch die kleinsten und unscheinbarsten Taten bewirken etwas. Wenn viele im Kleinen beginnen, wird Großes verändert“, erklärt Lucia Göbesberger, Leiterin des Fachbereichs Gesellschaft und Soziales. Das Welthaus (www.dioezese-linz.at/welthaus) ist das entwicklungspolitische und weltkirchliche Kompetenz- und Koordinierungszentrum der EZA-Woche 2025 Katholischen Kirche in Oberösterreich und unterstützt bereits seit den Anfängen die EZA-Woche des Landes OÖ.


Im Rahmen der EZA-Woche heißen Südwind OÖ und Welthaus der Diözese Linz Schulklassen herzlich willkommen zum kostenlosen Kinoerlebnis im Wissensturm der VHS Linz (Saal im Erdgeschoss): Am 20. November wird zwischen 10 Uhr und 12 Uhr der Film „Blanka“ gezeigt. Darin wird die Geschichte eines 12-jährigen Mädchens erzählt, das sich auf den Straßen von Manila durch das Leben kämpft. Der Film ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 geeignet, Anmeldung bitte klassenweise unter bernhard.mittermayr@dioezese-linz.at
Am 21. November läuft ebenfalls zwischen 10 und 12 Uhr das dokumentarisches Rail-Movie „Generation Change“.

Geeignet für die Oberstufe, Anmeldung per Mail und klassenweise unter ooe@suedwind.at

 

„Woche der Entwicklungszusammenarbeit“ (EZA-Woche)

v.l.: Mag. Norbert Rainer (Klimabündnis OÖ), Roswitha Lobe (ARGE Weltläden), Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Kommerzialrat Ing. Josef Strutz (Wirtschaftskammer OÖ) und Lucia Göbesberger (Leiterin des Fachbereichs Gesellschaft und Soziales). © Land OÖ/Max Mayrhofer

 

Landeshauptmann Stelzer: "Perspektiven der Menschen in ihrem Lebensumfeld nachhaltig verbessern"

 

„Oberösterreich übernimmt FAIRantwortung. Mit Hilfe zur Selbsthilfe wollen wir bessere Lebensbedingungen und mehr Chancengleichheiten erreichen. Unsere Entwicklungspolitik ist partnerorientiert und setzt auf eine starke lokale Verankerung. Nur so können wir die Perspektiven der Menschen in ihrem Lebensumfeld nachhaltig verbessern. Ein Instrument ist fairer Handel. Das verbessert die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, die am Beginn der weltweiten Lieferketten stehen, und schafft Grundlagen für ein ausreichendes Einkommen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer, der in der Oö. Landesregierung auch für den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist.

 

 

Weitere Informationen und Details zur EZA-Woche finden Sie auf der Website der EZA-Woche.

 

 

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