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Mo. 02.02.26

Amtseinführung von Pfarrer und Pfarrvorständ:innen in der neuen Pfarre Hausruck-Ager

Amtseinführung von Pfarrer und Pfarrvorständ:innen in der neuen Pfarre Hausruck-Ager

Mit 1. Jänner 2026 erfolgte die kirchenrechtliche Gründung der neuen Pfarre Hausruck-Ager. Am 31. Jänner 2026 wurden Pfarrer P. Friedrich Vystrcil, Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal und Verwaltungsvorständin Margit Hirsch in Schwanenstadt von Bischof Manfred Scheuer feierlich in ihr Amt eingeführt. 

Nach Jahren intensiver Vorbereitung wurde mit 1. Jänner 2026 das Dekanat Schwanenstadt als neue Pfarre Hausruck-Ager kirchenrechtlich gegründet. Die neue Pfarre besteht aus den 17 Pfarrteilgemeinden Ampflwang, Attnang, Atzbach, Bach, Bruckmühl, Desselbrunn, Maria Puchheim, Niederthalheim, Ottnang am Hausruck, Puchkirchen am Trattberg, Regau, Rüstdorf, Schwanenstadt, Ungenach, Vöcklabruck, Wolfsegg und Zell am Pettenfirst. Geleitet wird sie von Pfarrer Mag. P. Friedrich Vystrcil CSsR, Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal und Verwaltungsvorständin Mag.a. Margit Hirsch. Wesentlich bleiben bzw. weiter intensiviert werden die Zusammenarbeit bzw. die Mithilfe und Leitungsverantwortung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen von Priestern, Diakonen, Seelsorger:innen sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen vor Ort in den Pfarrteilgemeinden bzw. im pastoralen Handlungsraum der Pfarre.


Zum Festgottesdienst zur Amtseinführung von Pfarrer und Pfarrvorständ:innen zog Bischof Manfred Scheuer gemeinsam mit Priestern und Vertreter:innen aus den 17 Pfarrgemeinden und weiteren pastoralen Orten am 31. Jänner 2026 um 18.30 Uhr in die Kirche von Schwanenstadt ein. Zur Feier gekommen waren Mitglieder der Seelsorgeteams und der Pfarrgemeinderäte, der Pfarrteilgemeinden, der pastoralen Orte und Ordensgemeinschaften – Don Bosco Schwestern, Redemptoristen und Franziskanerinnen von Vöcklabruck – im Pfarrgebiet sowie zahlreiche Pfarrmitglieder der neuen Pfarre Hausruck-Ager. Die ökumenische Verbundenheit zeigte sich in der Anwesenheit von Pfarrer Alexandru Chinta (Rumänisch-orthodoxe Kirche), Walter Pechhacker (Neuapostolische Kirche) und Matthias Bucovic von der Evangelischen Gemeinde A. B. in Schwanenstadt. Vom bosnischen Moscheeverein nahm Rusmir Smaljovic teil.


Die Politik war durch Bezirkshauptmann Johannes Beer und Bürgermeister:innen der Region vertreten, der Bezirkshauptmann hielt am Ende der Feier eine Ansprache. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem vielstimmigen Projektchor und Musiker:innen aus den Pfarrgemeinden der neuen Pfarre unter der Leitung von Anna Schablinger. Für gehörlose Mitfeiernde wurde der Festgottesdienst in die Gebärdensprache gedolmetscht.

 

Im Gottesdienst wurde auch in dankbarer Erinnerung an Altbischof Maximilian Aichern gedacht, der in den Morgenstunden des 31. Jänner im Alter von 93 Jahren verstorben ist. In der Predigt nahm Bischof Manfred Scheuer Bezug auf Altbischof Maximilian, in den Fürbitten wurde für den Verstorbenen gebetet.

 

Am Beginn begrüßte Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal alle Mitfeiernden im Namen des Pfarrvorstandes. Beim Festgottesdienst bekundeten die Ernannten vor Bischof Manfred Scheuer und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten dieser Ämter auf sich zu nehmen: So versprachen sie, die Pfarre Hausruck-Ager umsichtig zu leiten, in ihr die Grundvollzüge von Kirche lebendig zu halten, dafür zu sorgen, dass die frohe Botschaft des Evangeliums zeitgemäß verkündet wird, Arme und Bedrängte in die Mitte der Gemeinschaft zu stellen, an Freud und Leid der Menschen Anteil zu nehmen und mit Wertschätzung sowie im Dienst an der Einheit mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden und pastoralen Orten zusammenzuarbeiten und dabei Bischof Scheuer gegenüber loyal zu sein.

 

 

Bischof Scheuer: Mehr Liebe, Freude und Gemeinschaft in die Welt bringen

 

In seiner Predigt nahm Bischof Manfred Scheuer Bezug auf die Seligpreisungen aus dem Matthäus-Evangelium. „Wir haben von Jesus kein authentisches Bild, kein Foto, keine Filmaufnahmen, keine handschriftlichen Dokumente, keine Unterschrift, keinen genetischen Code, aber: Die Seligpreisungen spiegeln das Antlitz, das Gesicht, die Identität Jesu, sie stehen im Herzen der Predigt Jesu. Dieses Antlitz Jesu vermittelt, wer Gott für uns Menschen ist“, betonte Scheuer. Jesu Blick auf die Menschen bleibe nicht an der geschminkten, geschönten, gestylten Oberfläche stehen, sondern gehe in die Tiefe und vermittle Würde, Zuwendung, Leben und Hoffnung. „In Jesus, in seinen Seligpreisungen schreibt Gott das Hoheitszeichen seiner Liebe und Würde auf die Stirn eines jeden Menschen“, so Scheuer. Der Bischof bezeichnete die Seligpreisungen als „Magna charta gegen die Resignation und die Hoffnungslosigkeit“, denn: „In den Seligpreisungen fügt Jesus das Zerschlagene und die Zerschlagenen zusammen, holt er die Verlorenen heim, macht er die Kaputten lebendig, trocknet er die Tränen, gibt er den Toten Hoffnung.“

 

In seinen Predigtworten fragte Bischof Manfred Scheuer auch nach dem Wozu pfarrlicher und kirchlicher Arbeit. „Wozu ist das Ganze gut? Damit ihr anderen nützt, damit ihr sie aufbaut. Damit Gott gelobt wird und damit mehr Liebe, Freude und Gemeinschaft in die Welt kommt. Der heute in der Früh verstorbene Bischof Maximilian hat immer gesagt: ‚Lasst euch die Freude am Leben, am Glauben nicht schlechtmachen und nicht vermiesen.‘ Durch euer Wirken und durch eure Arbeit soll der Seele ein Raum gegeben werden. Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut.“ Wo ist mein Platz? Diese Frage würden auch Menschen in der neuen Pfarre stellen. Die Pfarrstrukturreform habe Rollen, Aufgaben, Ämter, Beziehungen und Machtverhältnisse neu geschrieben, so der Bischof. Nicht nur junge Menschen bräuchten einen Platz zum Leben, an dem sie sich gebraucht und willkommen erfahren würden. „Wo ist der Platz der Kirche? Sie steht an der Seite, manchmal steht sie daneben – im doppelten Sinn –, sie assistiert Menschen“, betonte Scheuer.

Bilder

    Beim Festgottesdienst bekundeten die Ernannten vor Bischof Manfred Scheuer und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten ihrer Ämter auf sich zu nehmen.
    Beim Festgottesdienst bekundeten die Ernannten vor Bischof Manfred Scheuer und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten ihrer Ämter auf sich zu nehmen.
    Pfarrer P. Friedrich Vystrcil, Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal und Verwaltungsvorständin Margit Hirsch sprachen vor Bischof Manfred Scheuer und der Feiergemeinde das Glaubensbekenntnis.
    Pfarrer P. Friedrich Vystrcil, Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal und Verwaltungsvorständin Margit Hirsch sprachen vor Bischof Manfred Scheuer und der Feiergemeinde das Glaubensbekenntnis.
    Bezirkshauptmann Johannes Beer hielt eine Ansprache.
    Bezirkshauptmann Johannes Beer hielt eine Ansprache.
    v.l.: Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal, Verwaltungsvorständin Margit Hirsch und Pfarrer P. Friedrich Vystrcil.
    v.l.: Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal, Verwaltungsvorständin Margit Hirsch und Pfarrer P. Friedrich Vystrcil.
    Predigt von Bischof Manfred Scheuer
    Predigt von Bischof Manfred Scheuer
    v.l.: Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal, Verwaltungsvorständin Margit Hirsch, Pfarrer P. Friedrich Vystrcil und Bischof Manfred Scheuer.
    v.l.: Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal, Verwaltungsvorständin Margit Hirsch, Pfarrer P. Friedrich Vystrcil und Bischof Manfred Scheuer.
    Pfarrer P. Friedrich Vystrcil unterzeichnete das Glaubensbekenntnis.
    Pfarrer P. Friedrich Vystrcil unterzeichnete das Glaubensbekenntnis.
    Gemeinsames Gruppenfoto am Ende des Gottesdienstes im Altarraum.
    Gemeinsames Gruppenfoto am Ende des Gottesdienstes im Altarraum.
    Gemeinsames Vaterunser
    Gemeinsames Vaterunser
    Pfarrvikar Helmut Part sprach Dankesworte, stellvertretend für die 17 Pfarrgemeinden.
    Pfarrvikar Helmut Part sprach Dankesworte, stellvertretend für die 17 Pfarrgemeinden.
    Nach Jahren intensiver Vorbereitung wurde mit 1. Jänner 2026 das Dekanat Schwanenstadt als neue Pfarre Hausruck-Ager kirchenrechtlich gegründet. Die neue Pfarre besteht aus den 17 Pfarrteilgemeinden Ampflwang, Attnang, Atzbach, Bach, Bruckmühl, Desse
    Nach Jahren intensiver Vorbereitung wurde mit 1. Jänner 2026 das Dekanat Schwanenstadt als neue Pfarre Hausruck-Ager kirchenrechtlich gegründet. Die neue Pfarre besteht aus den 17 Pfarrteilgemeinden Ampflwang, Attnang, Atzbach, Bach, Bruckmühl, Desse
    Am Beginn begrüßte Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal alle Mitfeiernden im Namen des Pfarrvorstandes.
    Am Beginn begrüßte Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal alle Mitfeiernden im Namen des Pfarrvorstandes.
    Beim Festgottesdienst bekundeten die Ernannten vor Bischof Manfred Scheuer und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten ihrer Ämter auf sich zu nehmen.
    Beim Festgottesdienst bekundeten die Ernannten vor Bischof Manfred Scheuer und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten ihrer Ämter auf sich zu nehmen.
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    Feiern in Verbundenheit

     

    Nach der Predigt beteten Pfarrer P. Friedrich Vystrcil, Pastoralvorstand Wilhelm Seufer-Wasserthal und Verwaltungsvorständin Margit Hirsch vor Bischof Manfred Scheuer und der Feiergemeinde das Glaubensbekenntnis. Nun erklärte der Bischof die Rechtmäßigkeit des Amtsantritts. Vertreter:innen der Pfarrgemeinden und pastoralen Orte drückten dem Pfarrer und den beiden Pfarrvorständ:innen per Handschlag ihre Verbundenheit und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Wohl der ganzen Pfarre aus. Abschließend segnete Bischof Scheuer die Neubestellten für ihren Dienst.

     

     

    Kirche als wichtige Partnerin im gesellschaftlichen Gefüge

     

    Bezirkshauptmann Johannes Beer betonte in seiner Ansprache, die Amtseinführung sei ein bedeutender Meilenstein auch für die Region. Die Pfarrstrukturreform erfordere Mut zur Veränderung, Bereitschaft zur Zusammenarbeit und den festen Willen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. „Ich bin überzeugt, dass dieser Weg trotz mancher Herausforderung zu mehr Vernetzung, mehr Miteinander und mehr Lebendigkeit im Glauben und im Glaubensleben führen kann“, so Beer. Als Bezirkshauptmann sehe er mit Respekt, wie in der neuen Pfarre Kräfte gebündelt, Verantwortung geteilt und Ressourcen klug eingesetzt würden. „Das ist nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Verwaltung und im öffentlichen Leben und gerade in den Zeiten des großen Umbruches oder der Umbrüche ein Gebot der Stunde. Ich danke allen die an diesem Weg positiv mit Zuversicht, Freude und Vertrauen mitarbeiten“, betonte der Bezirkshauptmann.


    Beer dankte allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die einen wertvollen Beitrag für sozialen Zusammenhalt und Menschlichkeit in der Region leisteten. „Die Kirche ist und bleibt ein wichtiger Partner im gesellschaftlichen Gefüge. Besonders in Fragen der Bildung, der Solidarität und der Menschlichkeit“, unterstrich der Bezirkshauptmann. Gerade in einer Zeit der immer rascheren Weiterentwicklung neuer Technologien brauche es Glaube und Spiritualität, „denn der Glaube leitet seinen Sinn nicht aus Effizienz, sondern aus Beziehung, Liebe und Hoffnung“. Dem Pfarrer und den Pfarrvorständ:innen wünschte Beer gutes Gelingen Weitblick, Kraft und Gottes Segen für die bevorstehenden Aufgaben.

     

     

    „Zusammen bilden wir ein starkes Netzwerk des Glaubens“

     

    Am Ende des Gottesdienstes formulierten Pfarrer P. Friedrich Vystrcil und Verwaltungsvorständin Margit Hirsch ihren Dank und ihre Vision für die Zukunft der neuen Pfarre Hausruck-Ager.
    Pfarrer P. Friedrich Vystrcil betonte, jede einzelne Pfarrgemeinde bringe ihre eigene Geschichte, ihre Charismen, ihre Lebendigkeit in die neue Pfarre ein. „Zusammen bilden wir ein starkes Netzwerk des Glaubens, das mehr ist als die Summe seiner Teile“, so Vystrcil. Der Pfarrer dankte besonders den hauptamtlich und ehrenamtlich Engagierten, „die diesen Weg bereits jetzt mit großem Einsatz mitgehen und mit Leben füllen. Ohne Ihr Engagement wäre eine lebendige Pfarre Hausruck-Ager nicht denkbar.“

     

    Verwaltungsvorständin Margit Hirsch unterstrich in ihren Worten, die Zusammenarbeit der 17 Pfarrgemeinden sei nicht nur eine organisatorische Aufgabe, sondern auch ein geistlicher Weg. „Gemeinsam wollen wir Verantwortung tragen, voneinander lernen und einander unterstützen – über Pfarrgemeindegrenzen hinweg, im Vertrauen darauf, dass Vielfalt bereichert und Gemeinschaft stärkt. Dieser gemeinsame Weg in die Zukunft lebt von Offenheit, gegenseitigem Respekt und der Bereitschaft, Kirche heute und morgen gemeinsam zu gestalten. Als Pfarrvorstand freuen wir uns darauf, diesen Weg des Miteinanders zu begleiten.“

     

    Nach dem Gottesdienst waren alle Mitfeiernden zu einer Agape eingeladen, wo das Fest guten Gesprächen ausklang.

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