Saturday 22. February 2020

ORF-Radiogottesdienst am Sonntag, 9. Februar aus der Klosterkirche der Elisabethinen in Linz

Klosterkirche der Elisabethinen Linz

Am Sonntag, 9. Februar 2020 übertragen die ORF-Regionalradios um 10.00 Uhr den Gottesdienst aus der Klosterkirche der Elisabethinen Linz. Er steht im Zeichen des Welttags der Kranken, der am 11. und 12. Februar besonders begangen wird. 

Anlässlich des 275-Jahr-Jubiläums der Elisabethinen in Linz wird der Sonntagsgottesdienst am 9. Februar 2020 um 10 Uhr aus der Klosterkirche der Elisabethinen in der ORF-Regionalradios übertragen. Am 11. Februar wird auch der Welttag der Kranken begangen, in dessen Zeichen der Gottesdienst steht. Gedacht wird auch des 25-jährigen Bestehens der Berufsgemeinschaft der KrankenhausseelsorgerInnen in Oberösterreich.


Mit den PatientInnen, MitarbeiterInnen, BesucherInnen und Schwestern feiert KonsR Mag. Lukas Dikany OPraem, Abt des Stiftes Schlägl, der selbst in der Krankenhausseelsorge tätig ist. Musikalisch gestaltet wird der Festgottesdienst mit der „Messe Basse“ für Frauenchor und Orgel von Gabriel Fauré, den Stücken „Irisch Halleluja“ und „Die Werke der Barmherzigkeit“ von Ugo Sforza, „An Irish Prayer“ von Andreas Gassner sowie mit Liedern aus dem Gesangbuch „Gotteslob“. Es musiziert der Chor „coro con anima“ unter der Leitung von Judith Hamberger, die Orgel spielt Prof. Ugo Sforza.

 

Klosterkirche der Elisabethinen Linz

Die Klosterkirche der Elisabethinen. © die elisabethinen linz-wien

 

 

275 Jahre Elisabethinen Linz

 

Die hl. Elisabeth von Thüringen, die Namenspatronin des Ordens, hinterließ in ihrem kurzen Leben zu Beginn des 13. Jahrhunderts deutliche Spuren und einen klaren Auftrag: „Wir müssen die Menschen froh machen“. Diesen Auftrag, der aktueller ist denn je, setzen die Elisabethinen in Linz seit nunmehr 275 Jahren in die Tat um, immer an die Bedürfnisse der Menschen in der jeweiligen Zeit angepasst. Die Arbeitsfelder der Elisabethinen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in diesen vielen Jahren verändert. Aber wie im Jahr der Linzer Gründung steht auch heute im Jubiläumsjahr der bedürftige, kranke Mensch im Mittelpunkt.

 

 

Klosterkirche der Elisabethinen Linz

 

Die Gründung des Klosters der Elisabethinen in Linz geht auf die Apothekerstochter Ernestine von Sternegg zurück. Sie trat in das Wiener Kloster der Elisabethinen ein und hinterließ als Sr. Maria Innozentia ihr Familienerbe für die Gründung eines neuen Ordenskrankenhauses in Linz. Das Kloster wurde nach Plänen von Johann Matthias Krinner 1749 fertiggestellt.

 

Der barocke Kuppelbau nach dem Vorbild der Wiener Karlskirche entstand mit Hilfe einer großzügigen Stiftung Anna von Baumbachs, ebenfalls Ordensfrau, 1764–1768 nach Plänen des Wiener Baumeisters Paul Ulrich Trientl. Die Fassade zeigt sich mit einem zweigeschossigen klassizistischen Aufbau mit betonter Mittelachse. Das Innere der Kirche ist eine zweiseitig symmetrische Anlage um einen quadratischen Mittelraum, über dem sich die kreisrunde Kuppel mit Laterne und drei Fenstern wölbt. Der Blick wird auf das Gewölbe gelenkt, dessen Deckenfresken 1768 Bartolomeo Altomonte und Matthias Dollicher ausführten. Das große hat die Verherrlichung des hl. Franziskus zum Thema. Um den Ordensheiligen sind acht Gruppen von franziskanischen Heiligen dargestellt, unter ihnen auch einige Elisabethinen. In den Zwickeln werden sie von den vier lateinischen Kirchenvätern, Augustinus, Hieronymus, Ambrosius und Gregor I., begleitet.

 

Innenraum der Klosterkirche der Elisabethinen Linz

Innenraum der Klosterkirche der Elisabethinen Linz. © die elisabethinen linz-wien

 

Das Fresko über dem Altarraum zeigt die Aufnahme der Ordensgründerin, der hl. Elisabeth von Thüringen, in den Himmel. Obwohl noch ganz in der Ausdruckswelt des Barock beheimatet, lassen Architektur wie Innenausstattung unverkennbar bereits klassizistische Einfl üsse erkennen. Das Mutterhaus der Elisabethinen ist seit Beginn des 17. Jahrhunderts in Aachen. In Österreich gibt es zur Zeit vier Elisabethinen-Klöster. Um den Ansprüchen der modernen Medizin und Betreuung von Kranken gerecht zu werden, wurde das Krankenhaus in den 1950er Jahren und seit Beginn des 21. Jahrhunderts laufend ausgebaut.

 

Quelle: Broschüre: "Kirchen in Linz", Dekanatssekretariat Region Linz, 2009, dekanatssekretariat@dioezese-linz.at

 

 

Welttag der Kranken

 

Themennachmittag bei den Elisabethinen

 

Am 11. Februar 2020 findet bei den Elisabethinen Linz von 13.30 bis 18.30 Uhr ein Themennachmittag zum Welttag der Kranken statt. Er steht unter dem Motto „Alles wird gut? Alles kann gut werden“ und ist der Gesundheit der Erde gewidmet, die ja die Grundlage für die Gesundheit jedes einzelnen Menschen ist. Dazu wird der Festsaal in einen Kinosaal verwandelt; gezeigt wird „But beautiful“, der neue Film von Erich Wagenhofer. Danach besteht die Möglichkeit zum Austausch mit der Produzentin des Films, Sabine Kriechbaum.

 

Um 17.00 Uhr findet ein Wortgottesdienst mit Krankensalbung und Segen in der Elisabethkapelle statt, der von der Krankenhausseelsorge Ordensklinikum Linz Elisabethinen gestaltet wird. Es musiziert der Coro con anima unter der Leitung von Judith Hamberger, an der Orgel: Ugo Sforza.

 

Mehr zum Themennachmittag 

www.die-elisabethinen.at

 

Gebet mit den Weltreligionen

 

Die interreligiöse Gruppe des Kepler Universitätsklinikums, des Ordensklinikums und des Konventhospitals der Barmherzigen Brüder lädt zu einem Gebet für PatientInnen und MitarbeiterInnen in den Gesundheitseinrichtungen ein. VerttreterInnen von Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus werden allein, aber auch mit den TeilnehmerInnen Gebete aus ihrer jeweiligen Tradition sprechen.

 

Mittwoch, 12. Februar | 15 Uhr

Vorraum der Kapelle im Med Campus IV

Krankenhausstraße 26-30

Kepler Universitätsklinikum Linz

 

Mehr zum Welttag der Kranken

Katholische Kirche in Oberösterreich
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