Montag 25. März 2019

25. Todestag von Bischof Franz Zauner: Unermüdlicher Einsatz für das Leben der Kirche und der Diözese

Am 20. Februar 1994 starb der 11. Linzer Diözesanbischof Franz Salesius Zauner im 90. Lebensjahr. Vielen ist der „Bischof mit dem Motorrad“ in guter Erinnerung. Im Linzer Mariendom, wo Zauner in der Krypta beigesetzt wurde, wird seiner bei der Abendmesse um 18.15 Uhr besonders gedacht.

Sein Nachfolger Bischof em. Maximilian Aichern würdigt im Rückblick Zauners „unermüdlichen Einsatz für das Leben der Kirche und der Diözese Linz“.

 

Franz Zauner wurde 1949 zum Bischof-Koadjutor ernannt und übte dieses Amt bis 1955 aus, bevor er von 1956 bis 1980 Bischof von Linz war. Nach seinem Rücktritt aus Altersgründen führte er noch zwei Jahre, von 1980 bis 1982 – bis zur Amtsübernahme durch seinen Nachfolger Maximilian Aichern – die Amtsgeschäfte als Apostolischer Administrator der Diözese Linz. Zauner war damit der am längsten amtierende Bischof von Linz und insgesamt fast 33 Jahre mit der Verantwortung für die Diözese betraut.

 

Zauners Leben und Wirken fiel in eine Zeit der großen Umbrüche. Zauner erlebte als Kind den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, als Jugendlicher die Auflösung der Monarchie, die Schwierigkeiten der jungen Republik und die Inflation. Als 1934 die Demokratie durch den Ständestaat abgelöst wurde, war Zauner junger Priester. Als Generalpräfekt am Kollegium Petrinum erlebte er im März 1938 die nationalsozialistische Machtergreifung, als Mitarbeiter im Bischöflichen Ordinariat und Lehrbeauftragter an der Philosophisch-theologischen Lehranstalt den Zweiten Weltkrieg. In der Nachkriegszeit und den damit verbundenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen war er als Bischof maßgeblich am materiellen und spirituellen Aufbau der Diözese beteiligt.

 

In die Amtszeit des 11. Diözesanbischofs von Linz fielen das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965), die Linzer Diözesansynode (1970–1972) und der Gesamtösterreichische Synodale Vorgang (1973/1974). Beim Konzil wurde Zauner in die vorbereitende Kommission für Liturgie berufen und mit 2.231 Stimmen – der höchsten Stimmenanzahl, die ein Konzilsvater je erreichte – in die Konzilskommission für Liturgie gewählt, als deren überaus aktives Mitglied er am Zweiten Vatikanischen Konzil teilnahm. Ab 1949 war Zauner auch in der Österreichischen Bischofskonferenz tätig: in den Referaten für Liturgie, für Finanzfragen, für die MIVA, für Schulfragen und für Flüchtlingsfragen. Von 1970 bis 1972 fand unter Bischof Zauner die Linzer Diözesansynode statt. Zauner war bei allen Sitzungen des Diözesansynode-Rates anwesend, nahm zu entscheidenden Fragen immer wieder persönlich Stellung und war auch an der Endredaktion der Synodalbeschlüsse beteiligt. Auch beim Gesamtösterreichischen Synodalen Vorgang und bei Katholikentagen wirkte Bischof Zauner aktiv mit.

 

Zur Mitgestaltung der Linzer Diözesansynode hatte Zauner vom Papst einen Weihbischof erbeten, der ihm in Gestalt des Linzer Professors für Pastoraltheologie an der Philosophisch-theologischen Lehranstalt und Jugendseelsorgers Alois Wagner auch gewährt wurde. Zauner übertrug seinem Weihbischof die Leitung und Durchführung der Diözesansynode. Bischof em. Aichern: „Wagner war in der Folge ein echter Mitmotor an der Seite Zauners und hat sich besonders um den Aufbau der Entwicklungshilfe in Österreich verdient gemacht. Deshalb wurde Wagner später nach Rom berufen, um diese Arbeit dort für die Weltkirche fortzusetzen.“

 

Der 11. Linzer Diözesanbischof Franz Salesius Zauner

Der 11. Linzer Diözesanbischof Franz Salesius Zauner. © Diözesanarchiv Linz

 

Bis zuletzt am Leben der Diözese Linz teilgenommen

 

Bischof Maximilian Aichern über seinen Vorgänger: „Bischof Franz Zauner war unermüdlich tätig im Einsatz für das Leben der Kirche und der Diözese. Er hat in seinen über 30 aktiven Bischofsjahren für den materiellen und spirituellen Aufbau der Diözese Linz nach dem Zweiten Weltkrieg Sorge getragen. Als Mitwirkender am Zweiten Vatikanischen Konzil setzte er sich in der Folge für die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse in seiner Diözese ein. Sein Pastoralkonzept lautete: in jede Pfarre ein Pfarrheim als Ort der Begegnung, ein Katholisches Bildungswerk und eine lebendige Katholische Aktion zur Förderung des Laienapostolats in allen Alters- und Berufsgruppen. In seine Zeit fallen 1.400 Pfarrvisitationen und 365.000 Firmungen sowie tausende Predigten und Vorträge, in denen er auch seine Konzils-Begeisterung weitergegeben hat. Er hat die Menschen in Fabriken, Handwerks- und Landwirtschaftsbetrieben besucht. Die liturgische Erneuerung, für die er in der Vorbereitungsphase zum Konzil schon viel getan hat, war ihm ein besonderes Anliegen beim und nach dem Konzil, ebenso die Mission und Entwicklungshilfe.“

 

Zauner verstärkte auch den Einsatz von Laien in der Seelsorge (Religionslehrer, Pastoralassistenten, Jugendleiter, Pfarrsekretäre etc.) und förderte den Ausbau diözesaner Ämter (Pastoralamt, Diözesanfinanzkammer, Schulamt, Caritas) und die Einrichtung kollegialer Gremien (Pastoralrat, Amtsleiterkonferenz, Priesterrat, Bautenkomitee, Kommission für Liturgie, Kommission für Kirchenmusik etc.). Der zunehmenden Industrialisierung des Landes trug Bischof Zauner Rechnung durch die Auflösung der pfarrlichen Landwirtschaften und durch die Verdichtung der Pfarrstrukturen vor allem im städtischen Bereich.

 

Aichern schildert Zauner als „einfachen, bescheidenen Menschen, der kein Mann vieler Worte war“. Die Natur habe Zauner immer genossen, ob bei Fahrten auf dem Motorrad durch die schöne Landschaft oder bei Bergmessen, zu denen er oftmals zu Fuß unterwegs war: „Bischof Zauner war sicher bis zu zehnmal zu Fuß auf dem Traunstein“, erinnert sich Aichern. Persönlich habe ihn immer erstaunt, „wie er mich als fast Fremden, den er kaum gekannt hat, als Nachfolger akzeptiert hat. Wir hatten eine dauernde gute Gesprächsbasis“, so Aichern.

 

Bischof Zauner unterwegs in seiner Diözese.

Bischof Zauner war viel in seiner Diözese unterwegs. © Diözesanarchiv Linz

 

Zauner lebte auch als Altbischof weiterhin im Bischofshof. 12 Jahre verbrachte er hier gemeinsam mit seinem Nachfolger Maximilian Aichern. In den ersten Jahren als emeritierter Bischof übernahm Zauner noch etliche Firmungen und Gottesdienste. „Solange er konnte, ist er oft mit mir in die Pfarren mitgefahren oder hat selbst Gottesdienste gefeiert“, erzählt Aichern. In den letzten vier bis fünf Jahren seines Lebens war Zauner nicht mehr mobil und wurde von seinem langjährigen Sekretär Prälat Gottfried Schicklberger und von Steinerkirchner Benediktinerinnen betreut. Aichern: „Bei Tisch waren wir immer beisammen. Da hat Franz Zauner viel erzählt von der Zwischenkriegszeit, aus der Kriegszeit, von den Bombardierungen auch des Mariendoms und von der Zeit nach dem Krieg.“ Franz Zauner habe auch im Alter viel gebetet und immer wieder im Gespräch und bei Besuchen am Leben der Diözese teilgenommen, weiß Bischof em. Aichern: „Er war immer sehr interessiert an dem, was ich ihm erzählt habe von Pfarrbesuchen, von Diskussionen und Beschlüssen diözesaner Gremien und von meinen Aufgaben als Sozialreferent in der Österreichischen Bischofskonferenz. Er wollte wissen, was sich getan hat bei den sozialpolitischen Gesprächen mit den Parteien, Sozialpartnern, Regierungsmitgliedern und mit Brüssel. Und ebenso in Rom bei der Weltbischofssynode über die Laienaufgaben (1987) und bei den Plenarsitzungen der Italienischen Bischofskonferenz.“ Aichern erinnert sich, dass Zauner, der perfekt italienisch sprach, immer wieder Besuch von Bischöfen bekommen habe, die ihn vom Konzil her kannten oder mit denen er über die MIVA verbunden war. Im Bischofshof lebten nach dem Jugoslawienkrieg auch zwei Familien aus Bosnien und Rumänien. Eine Familie hatte einen Hund, der sich rasch an Bischof Zauner gewöhnte und ihm, als dieser in den letzten Jahren im Rollstuhl saß, ein treuer und aufmerksamer Begleiter war.

 

 

„Der Bischof mit dem Motorrad“

 

Viele kannten Bischof Zauner als Motorrad-Fan. Im Laufe der Jahrzehnte soll er mit seinem BMW-Motorrad rund 443.000 Kilometer zurückgelegt haben. Auch seine Nichte Marianne Zauner erinnert sich, dass er immer mit dem Motorrad nach Hause zu seiner Mutter und seinem Bruder kam: „Er war gekleidet wie ein Motorradfahrer der damaligen Zeit: Ledermütze mit Ohrenklappen und Augenschutzbrille in den 1960er Jahren, später Vollvisierhelm und schwere Schutzkleidung – Stiefel, Handschuhe, Overall.“ Das Motorrad verwendete Zauner im Dienste der Seelsorge: Er besuchte damit kranke Priester, fuhr zu Vorträgen des Bildungswerks, machte inoffizielle Besuche in den Pfarren und inspizierte Baustellen kirchlicher Gebäude. Dadurch kam es zu vielen Begegnungen auf der Straße. Zauner sagte selbst einmal in einem Interview: „Das Motorrad war ein Stück Erfüllung der Aufgaben meines Lebens und Berufes.“

 

Über seine Fahrten gibt es etliche Anekdoten. Wie der „Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 2. Februar 1955 berichtete, führte Bischof-Koadjutor Zauner auf einer Fahrt durch die Diözese an seinem Fahrzeug fachmännisch eine schwierige Reparatur aus. Ein ihn beobachtender Polizist bemerkte: „Sie sind wohl Mechaniker?“ Zauner: „Nein, Bischof!“ Darauf der Polizist: „Dann bin ich der Papst!“ – Erzählt wird auch, dass Bischof Zauner einmal in der Nacht gegen halb zwei Uhr mit seinem Motorrad von einem Bildungswerk-Vortrag in Braunau nach Hause fuhr. In Wels wurde er von der Exekutive kontrolliert, die einen Verbrecher suchte. Der Ausweis des Bischofs erweckte ungläubiges Staunen: „Um die Zeit sind doch nur die Verbrecher und Gauner unterwegs!“ Worauf der Bischof trocken erwiderte: „Und der Zauner.“

 

Der Bischof mit dem Motorrad

Ein legendäres "Gespann": Bischof Franz Zauner und sein Motorrad. © Diözesanarchiv Linz

 

Gedenken zum 25. Todestag

 

Beim Abendgottesdienst am 20. Februar 2019 um 18.15 Uhr im Linzer Mariendom wird des 11. Linzer Diözesanbischofs Franz Salesius Zauner in besonderer Weise gedacht.

 

 

Franz Zauner: Ein Leben in bewegten Zeiten

 

Franz Zauner wurde am 11. Dezember 1904 als ältestes von neun Kindern in der Gemeinde Tollet (Pfarre Grieskirchen) geboren. In den Kriegsjahren arbeiteten die Kinder viel auf dem elterlichen Bauernhof mit. Als ältester Sohn hätte Franz den Hof übernehmen sollen, schien aber eher für das Studium geeignet zu sein. 1917 trat er auf Betreiben seines Mentors, des Grieskirchner Stadtpfarrers Georg Wagnleithner, ins Bischöfliche Knabenseminar Petrinum ein. Als Schüler wies Franz Zauner eine außerordentliche technische Begabung auf. Höhepunkt in Zauners Petrinerzeit war sicherlich die Weihe des Linzer Maria-Empfängnis-Doms (1924), der später „sein“ Dom werden sollte.

 

Anders als von vielen erwartet, begann Zauner nach der Matura kein technisches Studium, sondern im Jahr 1925 Studien der Philosophie und Theologie am Collegium Germanicum in Rom – beide schloss er mit dem Doktorat ab. Am 25. Oktober 1931 empfing Franz Zauner in Rom die Priesterweihe, seine Heimatprimiz feierte er am 17. Juli 1932 in Grieskirchen.

 

Seine erste Stelle als Priester war von 1932 bis 1934 als Kooperator in Mondsee, gemeinsam mit dem späteren Seelsorgeamtsleiter Franz Vieböck. Für die Pfarrangehörigen war es ein Ereignis, einen „doppelten Doktor“ zum Kaplan zu haben. Es wird erzählt, dass Pfarrer Alois Willnauer gelegentlich gefragt wurde, ob der neue Kooperator auch Zähne behandeln könne. Zauner war in Mondsee äußerst beliebt, auch bei den Kindern und Jugendlichen. Im Februar 1934 wurde Zauner Kooperator in Linz-Hl. Familie, wurde aber schon im August 1934 als Generalpräfekt an das Kollegium Petrinum berufen; ein Amt, das er bis 1938 innehatte. Dort fiel er den jüngeren Schülern durch sein gutes Ballspiel und sein technisches Können auf, das er immer wieder einsetzte (etwa bei der Installation einer Lautsprecheranlage in den Klassen). Für die 7. und 8. Klasse kaufte er Schreibmaschinen an. Diese Möglichkeit, das Maschinschreiben zu erlernen, kam manchem ehemaligen Studenten später beim Militär zugute – einige von ihnen kamen im Krieg in die Schreibstube und entgingen dadurch manchen Gefahren. Generalpräfekt Zauner war streng auf Ordnung bedacht, wurde aber auch einmal von einem ehemaligen Schüler als „modernster Mensch des Hauses“ bezeichnet. Bekannt ist auch, dass Zauner Kinder aus ärmeren Familien nach seinen Möglichkeiten persönlich finanziell unterstützte.

 

Im Herbst 1938 wurde Zauner kirchlicher Verwalter des Kollegium Petrinum. Als solcher wirkte er entscheidend daran mit, durch die Verhinderung des formellen Verkaufs des enteigneten Petrinums und durch Vermietung des Priesterseminars (damals Philosophisch-theologische Lehranstalt) diese beiden Bildungsstätten für die Diözese zu erhalten.

 

Mit September 1938 wurde Zauner zum Administrator der Landhauskirche ernannt, im April 1940 zum Ordinariatsrat. Zauner betätigte sich bis 1945 auch als Lenker und Mechaniker des bischöflichen Autos (unter den Bischöfen Gföllner und Fließer). Von April 1940 bis August 1942 war Zauner erster Kirchenbeitragsreferent der Diözesanfinanzkammer und maßgeblich an der Erstellung der Kirchenbeitragsordnungen für die Diözese Linz beteiligt. Im August 1942 wurde Franz Zauner zum Lehrbeauftragten für kanonisches Recht an der Philosophisch-theologischen Lehranstalt und zum Ehereferenten am Bischöflichen Ordinariat bestellt. Ebenfalls mit 1. August 1942 wurde Zauner zum Aushilfspriester in St. Magdalena und zum Seelsorger der italienischen Fremdarbeiter in Linz ernannt, von denen viele in den Hermann-Göring-Werken (heute VOEST) arbeiteten. Zauner war damit an den Anfängen der Betriebsseelsorge in den damaligen Reichswerken mitbeteiligt.

 

Eine der Aufgaben Zauners als Referent im Bischöflichen Ordinariat während des Krieges war es auch, an der Aufrechterhaltung des Kontakts mit den Priesterstudenten im Feld mitzuarbeiten. Er vervielfältigte die „Soldatenbriefe“, die der Verbindung der Diözese mit den Priesteramtsanwärtern dienten, auf der „Zaunermühle“, einem – ursprünglich mit der Hand zu bedienenden – Abziehapparat mit einem durch Zauner eingebauten Elektromotor. Mit dem Gerät hatte er auch andere Texte vervielfältigt, u. a. liturgische Texte, Noten, einen „Auswahlkatechismus“ und einen Hirtenbrief der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahr 1941. Insgesamt wurden von ihm zwei Waggons Papier (6 Millionen Seiten) bedruckt; die „Zaunermühle“ wurde jedoch von der Gestapo nie entdeckt, wenngleich einige Durchsuchungen im Bischofshof stattfanden.

 

Im September 1946 wurde Zauner zum Professor für kanonisches Recht ernannt, im Juli 1946 wurde er zum Regens des Linzer Priesterseminars bestellt. Diese Funktionen übte er bis 1950 bzw. 1949 aus.

 

Mit 22. Juni 1949 wurde Franz Zauner von Papst Pius XII. zum Titularbischof von Fata und für die Diözese Linz zum Bischof-Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge ernannt. Die Bischofsweihe von Bischof Franz Salesius Zauner durch Kardinal Theodor Innitzer fand am 15. August 1949 in Anwesenheit des schwerkranken Diözesanbischofs Fließer im Linzer Mariendom statt. Bischof Zauners Wahlspruch lautete: „Omnia Christo“ – „Alles für Christus“. Am 11. Oktober 1951 erhielt Zauner alle Rechte eines Residentialbischofs, am 1. Jänner 1956 übernahm er von Bischof Fließer die Leitung der Diözese. Die feierliche Inthronisation fand am 8. Jänner 1956 statt. Insgesamt war Zauner fast 33 Jahre mit der Verantwortung für die Diözese Linz betraut.

 

Zauners BMW-Motorrad wurde bei Visitationen von Kindern und Jugendlichen bestaunt.

Die Menschen der Diözese Linz, die er so oft besucht hatte, waren Bischof Zauner bis zuletzt ein Anliegen. 
© Diözesanarchiv Linz

 

Im Ruhestand blieb Bischof em. Zauner weiterhin im Bischofshof wohnen. Übernahm er zunächst noch seelsorgliche Dienste, wurde er im Laufe der Jahre immer schwächer und verbrachte die letzten beiden Jahre seines Lebens im Rollstuhl. Er starb im 90. Lebensjahr am 20. Februar 1994 im Linzer Bischofshof und wurde in der Krypta des Linzer Mariendoms beigesetzt.

 

 

Literatur:

 

Margit Lengauer: Franz von Sales Zauner. In: Rudolf Zinnhobler (Hg.): Die Bischöfe von Linz, Linz 1985, S. 319–367.

 

Monika Würthinger: Franz Salesius Zauner – ein Bürger der Gemeinde Tollet, in: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines – 162 (2017), S. 365–385.

 

Kurzbiografie von Bischof Franz Zauner

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