Mittwoch 12. Dezember 2018

Fünf mal fünf ist fünfundzwanzig: 25 Jahre Maximilianhaus in Attnang-Puchheim

25 Jahre Maximilianhaus Attnang-Puchheim

Am Freitag, 21. September 2018 feierte das Maximilianhaus in Attnang-Puchheim sein 25-jähriges Bestehen. Ein Grund, dankbar zurückzublicken und über zukünftige Ausrichtungen nachzudenken. Auch Bischof Manfred Scheuer hielt ein Impulsreferat.

Mit fünf Fünf-Minuten-Impulsen stellten sich RednerInnen und Festgäste der Herausforderung, über notwendige Veränderungen für Gesellschaft, Leben und Bildung nachzudenken. Umrahmt wurde der Nachmittag von MusikerInnen der Landesmusikschule Attnang-Puchheim und Ilse Seufer-Wasserthal und Uwe Marschner von N²O, der Theatersportgruppe der Kellerbühne Puchheim.

 

Bischof Dr. Manfred Scheuer begann den Reigen der Impulsgedanken mit der Frage „Warum Glaube Bildung braucht?“. Im zweiten Teil seiner Ansprache drehte Scheuer die Frage um: „Warum Bildung Glaube braucht?“. Ein Kerngedanke: „Kirchliche Bildungsarbeit hat ein Bildungsverständnis, das von Jesus, dem Ebenbild des unsichtbaren Gottes und von der Gottebenbildlichkeit eines jeden Menschen geprägt ist.“

 

Gedanken von Bischof Manfred Scheuer zum Nachlesen

 

Bischof Manfred Scheuer

Bischof Manfred Scheuer. © Josef Fellner

 

Es folgten weitere vier Statements: Der Leiter des Katholischen Bildungswerks der Diözese Linz Dr. Christian Pichler („Was muss unsere Gesellschaft lernen?“) brachte den Begriff der Enkeltauglichkeit in gesellschaftlichen und ökologischen Fragen ein, Ehe-, Familien- und Lebensberaterin Angela Parzer lieferte Gedanken zum Thema „Damit die Liebe bleibt“, die multimediale Kunsttherapeutin Mag.a Sissi Kaiser gab Tipps zu „Lebenslang gesund?“ und die Psychotherapeutin und Klinische Psychologin Mag.a Brigitte Längle-Pollhammer machte neugierig auf „Kreativität – Schlüssel zu mir selbst?“.

 

Zum Jubiläumsfest waren zahlreiche Persönlichkeiten aus dem kirchlichen und öffentlichen Leben gekommen, u. a. Bischof Dr. Manfred Scheuer, Bischofsvikar Dr. Johann Hintermaier, Pastoralamtsdirektorin Mag.a Gabriele Eder-Cakl, die evangelische Oberkirchenrätin i. R. Dr.in Hannelore Reiner, Dechant Mag. P. Josef Kampleitner, Nationalratsabgeordnete Dr.in Angelika Winzig und Bezirkshauptmann Dr. Martin Gschwandtner sowie viele ehemalige MitarbeiterInnen, ReferentInnen, FreundInnen und BesucherInnen des Hauses. Unter den Festgästen war auch Bischof em. Dr. Maximilian Aichern, der das Maximilianhaus vor 25 Jahren, am 18. September 1993, eröffnet und gesegnet hatte.

 

Viele Festgäste kamen zum 25-jährigen Bestehen des Maximilianhauses. In der 1. Reihe: Bischof Manfred Scheuer und Bildungshaus-Leiter Wilhelm Seufer-Wasserthal.
Der Leiter des Katholischen Bildungswerks Christian Pichler gratulierte dem Leiter des Maximilianhauses Wilhelm Seufer-Wasserthal
Festgäste beim 25-Jahr-Jubiläum
Festgäste beim 25-Jahr-Jubiläum
Bildungshaus-Leiter Wilhelm Seufer-Wasserthal
Bischof Manfred Scheuer
und Ilse Seufer-Wasserthal und Uwe Marschner von N²O
und Ilse Seufer-Wasserthal und Uwe Marschner von N²O
25-Jahr-Jubiläum des Bildungshauses Maximilianhaus.
Auch Bischof em. Maximilian Aichern, der das Bildungshaus vor 25 Jahren eröffnet und gesegnet hatte, stellte sich als Gratulant ein.
V. l.: Bischof em. Maximilian Aichern, Angela Parzer, Maria Eicher, Gabriele Eder-Cakl, Bischof Manfred Scheuer, Christian Pichler, Sissi Kaiser, Brigitte Längle-Pollhammer, Rudolf Pülzl
Das Team des Bildungshauses Maximilianhaus (v. l.): v. l. Alexandra Ennsberger, Michael Sutter, Christine Göschlberger, Leiter Wilhelm Seufer-Wasserthal, Isabella Fackler, Brigitte Pranz, Maria Göschlberger.

© Josef Fellner

 

Der Leiter des Maximilianhauses Wilhelm Seufer-Wasserthal zum Jubiläum: „Die ersten 25 Jahre mit einer wechselvollen Geschichte haben das Maximilianhaus wachsen lassen. Die schwierigen Jahre der Geburt und Pubertät sind geschafft. Die nächsten Jahre werden hoffentlich in ruhigeren Gewässern passieren.“

 

Bildungshaus-Leiter Wilhelm Seufer-Wasserthal

Bildungshaus-Leiter Wilhelm Seufer-Wasserthal. © Josef Fellner

 

Seit 25 Jahren ein Ort des Diskurses, des Dialoges und der Begegnung

 

Das Maximilianhaus in Attnang-Puchheim ist ein regionales Bildungszentrum der Diözese Linz und will ein Ort des Diskurses, des Dialoges und der Begegnung sein. Das soll einerseits durch vom Haus organisierte Veranstaltungen, andererseits aber auch durch die Offenheit des Hauses für externe (kirchliche und nicht kirchliche) VeranstalterInnen gewährleistet werden.

 

In Kursen, Vorträgen, Seminaren, Workshops etc. werden Fragen zu Welt, Gesellschaft, Glaube und Weltanschauungen erörtert. Hilfestellungen zur Lebensbewältigung und für ein gelingendes Zusammenleben (in Ehe und Partnerschaft, in der Familie, im Beruf und zwischen den Generationen) gehören ebenso zum Programm wie Angebote zur kreativen Gestaltung der Freizeit, auch für Kinder. Darüber hinaus werden regelmäßig spirituelle Angebote gesetzt. Ein überrregionaler Schwerpunkt ist dem Dialog mit der darstellenden Kunst gewidmet.

 

Neben dem primären Bildungsauftrag ist es ein besonderes Anliegen des Hauses, ein Ort der Begegnung zu sein. Speziell für kirchliche Gruppen, Pfarren, Gliederungen der Katholischen Aktion, regionale und überregionale Schulungen soll das Haus zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist es aber auch offen für gemeinnützige Vereine, Einrichtungen der öffentlichen Hand, Selbsthilfegruppen u. Ä.

 

Folgende Programmbereiche werden im Maximilianhaus angeboten:

  • Glaube, Theologie & Spiritualität
  • Engagiert, freiwillig & aktiv
  • Gesellschaft, Politik & Soziales
  • Gesundheit & Wohlbefinden
  • Persönlichkeit & Lebensbegleitung
  • Freizeit, Kunst & Kultur

Website Maximilianhaus

 

Das Maximilianhaus in Attnang-Puchheim feierte sein 25-jähriges Bestehen. Viele Festgäste kamen zum 25-jährigen Bestehen des Maximilianhauses. In der 1. Reihe: Bischof Manfred Scheuer und Bildungshaus-Leiter Wilhelm Seufer-Wasserthal.

Das Maximilianhaus in Attnang-Puchheim feierte sein 25-jähriges Bestehen. © Maximilianhaus

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