Samstag 3. Oktober 2026

1. September: Schöpfungstag als Gewissensspiegel

Am ersten September ist „Weltgebetstag für die Schöpfung“. Der Tag sollte in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und einen nachhaltigen Lebensstil fördern. Zudem startet die fünfwöchige „Schöpfungszeit“, die am 4. Oktober endet.

Die Schöpfungszeit als wichtigen „Gewissensspiegel“ zu betrachten hält der zuständige Umfwelt-Referatsbischof der Österreichischen Bischofskonferenz, Alois Schwarz, für wichtig. Er rief dazu auf, die Schöpfungszeit angesichts des fortschreitenden Klimawandels als Anstoß zu einem schöpfungsgerechten Lebensstil zu betrachten. In Österreichs Kirchen wurde die „Schöpfungszeit“ von 1. September bis 4. Oktober gut angenommen: Viele Veranstaltungen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz finden statt, darunter ökumenische Schöpfungsgottesdienste, Gebete und Wanderungen, Vorträge und Diskussionen.

 

Schöpfungstag der christlichen Kirchen

 

In den orthodoxen Kirchen hat der Schöpfungstag am 1. September bereits eine lange Tradition. Diese Idee griff Papst Franziskus auf. 2015 rief er den Schöpfungstag erstmals für die katholische Kirche aus. Seitdem ist der 1. September offiziell als „Weltgebetstag für die Schöpfung“ im katholischen Kalender eingetragen. Der Tag sollte in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und einen nachhaltigen Lebensstil fördern, betonte der Papst.

 

Bereits 1989 hatte der damalige Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Dimitrios „die ganze orthodoxe und christliche Welt“ eingeladen, am 1. September „zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die große Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung“. Diese Initiative wurde 1992 von der gesamten Orthodoxen Kirche begrüßt und übernommen, katholische und evangelische Ortskirchen folgten.

 

Europäische Mobilitätswoche und „Wir RADLn in die Kirche“

 

Das Umweltreferat der Diözese Linz lädt Pfarren ein, an der Europäischen Mobilitätswoche von 16. bis 22. September 2018 mitzumachen. Ziel dieser europäischen Initiative ist es, die BürgerInnen für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren. Am 22. September wird in ganz Europa dazu aufgerufen, das Auto stehen zu lassen. Am Sonntag, 16. September 2018 findet die Aktion „Wir RADln in die Kirche“ statt. GottesdienstbesucherInnen sind aufgerufen, mit dem Fahrrad zur Kirche zu fahren.

 

www.radland.at/radln-in-die-kirche
www.mobilitaetswoche.at

 

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