Tuesday 15. October 2019

Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen Florian- und Severinmedaille

Am 15. Februar 2017 überreichte Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer im Linzer Priesterseminar an engagierte ChristInnen die Florianmedaille und die Severinmedaille als ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in den Pfarren und über die Pfarrgrenzen hinaus.

Die Severinmedaille erhielten:
Franz Brunmair (Gaspoltshofen), Lieselotte Danner, Prim. Univ.-Prof. Hofrat Dr. Leonhard Hohenauer, Charlotte Metlicka (Leonding), Siegmund Gaubinger (Bad Schallerbach), Christine Haghofer (Friedburg), OSR Franz Reisenberger, Josef Rossgatterer (Kopfing), Konsulent Ludwig Wenger (Kirchheim im Innkreis), Maria Wolfschluckner (Natternbach), Johann Zeinlinger (Windhaag bei Freistadt).

 

Heinz Häubl und Christiane Sauer M. A. (beide Linz) wurden mit der Florianmedaille ausgezeichnet.

 

Die Geehrten mit Diözesanbischof Manfred Scheuer, Bischofsvikar Franz Haidinger und Ordinariatskanzler Johann Hainzl.

Die Geehrten mit Diözesanbischof Manfred Scheuer, Bischofsvikar Franz Haidinger und Ordinariatskanzler Johann Hainzl © Diözese Linz, Appenzeller

 

 

„Sie geben dem Glauben, der Kirche ein sympathisches Gesicht“

 

Franz Haidinger, Bischofsvikar für Orden, Säkularinstitute und geistliche Gemeinschaften, würdigte in seiner Festansprache das langjährige Engagement der Geehrten. „Sie sollen heute zu spüren bekommen, dass die Verantwortlichen der Kirche um Ihren Einsatz wissen und Ihnen danken möchten.“ Vielleicht, so Haidinger, würden den Engagierten bisweilen Fragen gestellt wie: „Warum tust du dir das an – noch dazu in der Kirche? Hast du einen Sprachfehler, weil du nicht Nein sagen kannst?“ Er wünsche es den Geehrten, dass sie sich manchmal mit derartigen Fragen auseinandersetzen müssten, denn: „Das lädt dazu ein, jedes Mal neu für sich selbst zu klären, was einen zutiefst antreibt.“ Haidinger attestierte den Engagierten einen geschärften Blick für „die Anliegen, die Aufgaben, die Not“ und die Bereitschaft, zuzupacken und mitzuhelfen – anders als jene, die nicht aus dem Kreisen um sich selbst herausfänden. „Viele Leute leben, als hätten sie ihren Kopf in einem Kübel stecken. Sie sehen nur ihre eigene kleine Welt: ‚Amerika zuerst!‘ ‚Österreich zuerst!‘ ‚Ich zuerst!‘ – so ticken viele.“

 

Festansprache von Bischofsvikar Franz Haidinger.

Festansprache von Bischofsvikar Franz Haidinger © Diözese Linz, Appenzeller


In einer Zeit, in der viele sich mit dem Glauben schwertäten und aus dem Boot der Kirche ausstiegen, seien die Geehrten „unter den verlässlichen Ruderern“, betonte Haidinger. Der Bischofsvikar wörtlich: „Sie geben dem Glauben, der Kirche ein sympathisches Gesicht. Wahrscheinlich sind Sie für so manchen Menschen, der auf Sie hinschaut, eine Mut machende Hoffnungsgestalt.“ Das Leben der Geehrten – in liebevoller Zuwendung zu den Mitmenschen – zeige damit deutliche Züge von Jesus. Haidingers Vermutung: „Sie alle sind Träger eines ‚Jesus-Gens‘!“ Die Botschaft Jesu sei auch nach 2.000 Jahren noch nicht ausgeschöpft und berge einen unermesslichen Reichtum. Haidinger an die Geehrtenx: „Sie fügen der Welt Positives hinzu und Sie halten mit Ihrem Leben, Ihrem Einsatz den Menschen die guten Botschaften des Glaubens hin wie eine ausgestreckte, helfende Hand. Dafür möchten wir Ihnen heute danken.“

 

Würdigung von haupt- und ehrenamtlichem kirchlichem Engagement

 

Die Ehrenzeichen werden an Persönlichkeiten verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben. Die Medaillen werden ausschließlich an Laien vergeben, was auch Mitglieder von Instituten des Geweihten Lebens und Gesellschaften des Apostolischen Lebens mit einschließt. Sie können sowohl für ehrenamtliches als auch für hauptamtliches Engagement vergeben werden, wobei eine mindestens 10-jährige Tätigkeit vorausgesetzt wird.

 

Symbolträchtige Ehrenzeichen

 

Die Ehrenzeichen wurden von der Linzer Künstlerin Ulrike Neumaier gestaltet. Sie verwendete die Symbole Mühlstein und Ölbaumblatt der Diözesanheiligen hl. Florian und hl. Severin und arbeitete in den Münzrand den Satz: „Et si nemo, ego tamen.“ – „Und wenn es keiner macht, ich tue es doch!“

 

Die Geehrten und ihre BegleiterInnen bei der Verleihung der Florian- und Severinmedaillen.

Die Geehrten und ihre BegleiterInnen bei der Verleihung der Florian- und Severinmedaillen © Diözese Linz, Appenzeller

 

 

Laudationes

 

Getauft und Gesandt
Stefanie Hinterleitner

Stefanie Hinterleitner

Gott ruft uns auf, unser Leben aktiv zu gestalten.
Katholische Kirche in Oberösterreich
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