Montag 18. Juni 2018

Landessonderausstellung im Diakoniewerk Gallneukirchen über soziale Netze

Die Entstehung und Ausgestaltung der sozialen Absicherung in Oberösterreich und darüber hinaus steht im Mittelpunkt der diesjährigen Landessonderausstellung 2015 mit dem Titel "Hilfe. LebensRisken LebensChancen".

Passender Schauplatz der oberösterreichischen Landesschau ist das ehemaligen Diakonissenhaus Bethanien bzw. "Haus Bethanien" des Diakoniewerkes in Gallneukirchen, das durch seine Angebote etwa im Bereich der Behinderten- oder Altenbetreuung selbst wichtiger Garant für ein funktionierendes soziales Netz ist.

Oberösterreichische Landesausstellungen befassen sich seit 1965 im meist zweijährlichem Rhythmus mit Geschichte, Kultur und auch Architektur des Bundeslandes und sind Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturinteressierte. Die Schau von 30. April bis 2. November 2015 in Gallneukirchen ist der Geschichte des Sozialstaates und sozialer Institutionen wie dem Diakoniewerk gewidmet, es geht weiters "um die kulturspezifische Ausprägung von Solidarität und Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen", wie es in der Ankündigung heißt. Der Weg durch die Ausstellung zeige die Entwicklung des gesellschaftlichen Umgangs mit Lebensrisiken und die aus den Problemlösungsstrategien erwachsenden Lebenschancen für die verschiedenen sozialen Gruppen.

Auf fast 1.000 Quadratmetern soll dies mit Texten, Infografiken, Symbolen und besucheraktivierenden Materialien und Themenzugängen aufbereitet werden. Ziel sei es, Lebensqualität infolge sozialer Sicherheit aufzuzeigen, aber auch "Bewusstsein für deren Schwachstellen zu wecken".

 

Diakonissenhaus Portal Altbau

Diakonissenhaus Portal Altbau. © Land OÖ / Stinglmayr

 

Bewährtes Team bei der Vorbereitung der Ausstellung

 

Die Ausarbeitung des Ausstellungskonzeptes wurde von Dr.in Brigitte Kepplinger und em. Univ.Prof.in Dr.in Irene Dyk-Ploss vom Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Johannes-Kepler-Universität Linz vorgenommen. Als wissenschaftliche Mitarbeiter fungierten Mag.a Dr.in Angela Wegscheider, Mag. Wolfgang Gerstenecker, Mag. Paul Gould und Mag. Gunter Bittermann.

 

Von Seiten des Diakoniewerks Gallneukirchen wirkten Frau Rektorin Mag.a Christa Schrauf und ihr Team mit, die sich vor allem bei der Darstellung der Geschichte des Standortes und der Diakonie sowie bei den Fragen rund um die Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen intensiv einbrachten.

 

Als Gestalter der Ausstellung fungierte Herr DI Gerhard Abel (PLANET Architects), der bereits zahlreiche Landesausstellungen in Niederösterreich und auf der Schallaburg (z.B. 2014: „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg“) gestaltet hat. In Ober­österreich gestaltete er zuletzt den Ranshofener Beitrag zur grenzüberschreitenden Landesausstellung 2012 im Innviertel.

 

Die zahlreichen, schulstufenspezifischen Vermittlungsprogramme wurden von Frau Mag.a Dagmar Höss aus Linz entwickelt.

 

Die Stadtgemeinde Gallneukirchen mit Frau Bürgermeisterin Gisela Gabauer an der Spitze kümmerte sich um die Neugestaltung des Ortsplatzes, der am 11. April d.J. seiner Bestimmung übergeben wurde und mittlerweile als Ort der Begegnung bestens angenommen wird.

 

Stadtgemeinde und Diakoniewerk haben sich zusammen mit den Kulturschaffenden in der Region auch um die Ausarbeitung von Beiträgen zum Rahmenprogramm gekümmert.

 

Alle Infos zur Ausstellung, den Begleitveranstaltungen und zur Kulturvermittlung:

www.landesausstellung.com

 

Mag.a  Christa Schrauf, Mag.a Dr.in Brigitte Kepplinger, , em.Univ.Prof.in Dr.in Irene Dyk-Ploss, LH Dr. Josef Pühringer, Gisela Gabauer, Projektleiter Mag. Reinhold Kräter

V. l.: Mag.a  Christa Schrauf, Rektorin Evang. Diakoniewerk Gallneukirchen; Mag.a   Dr.in Brigitte Kepplinger, Kuratorin  Johannes Kepler Universität Linz;  em.Univ.Prof.in Dr.in Irene Dyk-Ploss, Kuratorin Johannes Kepler Universität Linz; LH Dr. Josef Pühringer; Gisela Gabauer, Bürgermeisterin Gallneukirchen; Projektleiter Mag. Reinhold Kräter. © Land OÖ / Stinglmayr

 

Kathpress, Oö. Landeskorrespondenz 29. April 2015

 

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