Tuesday 20. August 2019

Firmungen rund um Pfingsten

Firmung  am 18. Mai 2013 in Leonding Pfarre St. Michael, Ca. 60 Firmlingen waren nach Leonding gekommen und wurden durch Generalvikar Dr Seherin Lederholger gefirmt.Bild: Jack Haijes

50 Tage nach Ostern steht im Mittelpunkt des Pfingstfestes die Sendung des göttlichen Geistes – des Beistandes der ChristInnen. Viele Firmungen finden um das Pfingstfest statt. Das Wort kommt vom lateinischen „firmare“ und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen.

Firmung18. Mai 2013 in Leonding Pfarre St. Michael _Generalvikar Lederhilger_Jack Haijes


Firmung

 

Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. „Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden“, sagt Mag.a Michaela Druckenthaner, Referentin für Firmpastoral in der Diözese Linz.

Das Firmalter liegt in der Diözese Linz zwischen 12 und 14 Jahren, wobei ein Großteil der FirmkandidatInnen zwischen 13 und 14 Jahre sind. 2013 wurden 10.848 Firmlinge gefirmt.

Mehr über Firmung, Firmtermine und über das Amt des Firmpaten/der Firmpatin

 

„Die SpiriNight war super“

 

Die konkrete Firmvorbereitung geschieht in den Pfarren. Dabei werden von Projekten über Wochenenden und SpiriNights verschiedenste Angebote gesetzt.

Statements von Firmlingen & FirmbegleiterInnen aus St. Veit, Aigen, Rohrbach, Peilstein, Putzleinsdorf, Altenfelden und Ulrichsberg:

Was bedeutet Firmung für dich?

  •     Ein schönes Fest
  •     In der Kirche „erwachsen“ sein dürfen
  •     Einen Firmpaten bekommen, der für mich da ist.
  •     Es gehört dazu, ist ein wichtiges Fest, alle machen mit

Was macht dir bei der Vorbereitung besonders Spaß? Was ist irgendwie „tief“ gegangen?

  • Die SpiriNight war super, es waren so tolle Workshops und im Dom war es begeisternd mit toller Musik und cooler Stimmung.
  • Das Firmwochenende war super – es war lustig, mit einem tollen Programm. Daran werd ich mich immer erinnern.
  • Die Pfarrprojekte waren super, da lernt man mal was Neues kennen – es war lustig in der Gruppe.

Was ist dir als „FirmbegleiterIn“ bei der Firmvorbereitung wichtig?

  • Firmlinge auf ihrem Lebens- und Glaubensweg ein Stück begleiten.
  • Jugendliche sollen Kirche anders erleben
  • Gemeinschaft spüren lassen
  • Gemeinsam Gottesdienste feiern, in denen Firmlinge Begeisterung spüren und Gott erfahren.

Pfingstfest

 

50 Tage nach Ostern steht im Mittelpunkt des Pfingstfestes die Sendung des göttlichen Geistes – des Beistandes der Christen. „Pfingsten“ bedeutet im Griechischen fünfzig. Dieses Fest schließt den Osterfestkreis ab.

Zunächst war das Pfingstfest im Judentum ein Erntefest, das erst in späterer Zeit historisiert wurde: Man gedachte des Bundesschlusses am Berg Sinai, wo Israel die Zehn Gebote Gottes empfing. Zu diesem Gedächtnis pilgerte man in die Heilige Stadt Jerusalem zum Tempel. Pfingsten wurde zum Wallfahrtsfest. Ab dem 4. Jahrhundert wurde Pfingsten als eigenständiges Fest gefeiert und nicht nur als Abschluss des Osterfestes.

 

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

 

Was zu Pfingsten (Apg 2,1-13) geschehen ist, geschieht im Sakrament der Firmung. Die Zeichen und Worte der Firmspendung bringen zum Ausdruck:

Jetzt handelt Gott! Er schenkt seinen Heiligen Geist. Er gibt ihn allen, die darauf warten und sich danach sehnen, so wie er sich nach ihnen sehnt. Dies wird im Ritus der Handauflegung und Salbung ausgedrückt.

 

Bischof Ludwig Schwarz bei der Firmspendung in Linz-Pöstlingberg_Diözese Linz 


Der Bischof beauftragt Bischofsvikare, Domkapitulare und Äbte und Bischof em. Aichern sowie andere Bischöfe zur Firmspendung.

Der Firmspender breitet die Hände aus und ruft den Heiligen Geist auf die Firmlinge herab. Er zeichnet das Kreuz auf die Stirn des Firmlings, salbt ihn mit Heiligem Öl (griech. Chrisam; mit solchem Öl wurden schon die Könige Israels gesalbt; daher auch das Wort Christus: Gesalbter) und spricht die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
 

 

 

Foto1 zum Download: Generalvikar Severin Lederhilger bei der Firmung in Leonding-St. Michael

 

Foto2 zum Download: Bischof Ludwig Schwarz bei der Firmspendung in Linz-Pöstlingberg

 

Druckenthaner, (gec)

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