Friday 30. October 2020

Papst: Weihnachten steht im Zeichen von Flucht und Migration

Menschen auf der Flucht - eine Weihnachtsgeschichte

Das Weihnachtsfest muss in diesem Jahr nach Worten von Papst Franziskus besonders die Situation von MigrantInnen und Flüchtlingen ins Bewusstsein rufen.

Unzählige Männer, Frauen und Kinder seien unterwegs auf der Flucht vor Kriegen, sozialer Ungerechtigkeit und Klimawandel. Man müsse sehr Schweres erlitten haben, um alles zu verlassen und sich dem Unbekannten zu stellen, sagte der Papst am 14. Dezember 2018 im Vatikan.

 

Auch die Familie Jesu habe die Angst der Verfolgung und die Flucht erlebt, sagte Franziskus. "Der kleine Jesus erinnert uns, dass die Hälfte der heutigen Flüchtlinge in der Welt Kinder sind, unschuldige Opfer menschlicher Ungerechtigkeiten."

 

Der Papst warb für Bildungsinitiativen für jene Kinder, die durch Migration aus ihrem Schulalltag gerissen worden seien. Sie brauchten eine Bildung, "um morgen einmal als mündige Bürger am Gemeinwohl arbeiten und teilhaben zu können", so Franziskus. Auch die Menschen in Europa hätten eine Erziehung zu Aufnahmebereitschaft und Solidarität nötig, um zu verhindern, dass Migranten und Flüchtlinge "auf Gleichgültigkeit oder, schlimmer, Unduldsamkeit" stießen.

 

Der Papst äußerte sich bei einer Audienz für die KünstlerInnen des vatikanischen Weihnachtskonzerts. Der Erlös der Benefizveranstaltung, die von der Bildungskongregation veranstaltet wird, kommt Schulprojekten in Flüchtlingscamps im Irak und in Uganda zugute. Auf dem Programm stehen als Mitwirkende unter anderem der spanisch-deutsche Sänger Alvaro Soler, die US-amerikanische Musikerin Anastacia, der Panflötist Gheorghe Zamfir und der Sänger Hussain Al Jassmi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

 

Kathpress

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