Details zum Requiem für Bischof em. Maximilian Aichern
Am Requiem nehmen Angehörige und Wegbegleiter:innen von Altbischof Maximilian, Äbte und Mitbrüder aus dem Stift St. Lambrecht, Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft, Mitglieder der Diözesanleitung, die Mitglieder des Linzer Domkapitels, diözesane Mitarbeiter:innen und weitere Menschen teil, die mit dem Verstorbenen verbunden waren.
Über mehrere Monitore kann das Geschehen im Altarraum von allen Plätzen aus gut mitverfolgt werden. Für gehörlose Mitfeiernde wird der gesamte Festgottesdienst von Anna Huber und Antonia Brandner in die Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht. Die Dolmetschung wird ebenfalls auf allen Monitoren eingeblendet.
Für alle, die nicht im Dom mitfeiern können, wird das Requiem ab 12 Uhr in ORF III live übertragen. Auch hier sind die Gebärdensprachdolmetscherinnen eingeblendet.
Hauptzelebrant und Konzelebranten
Hauptzelebrant ist Bischof Manfred Scheuer, der auch die Predigt halten wird.
Nähere Konzelebranten sind Erzbischof Josef Grünwidl (Wien), Erzbischof em. Stanislav Hočevar (Belgrad), Bischof Alois Schwarz (St. Pölten) und Bischof Wilhelm Krautwaschl (Graz-Seckau).
Weitere Konzelebranten sind Bischof em. Klaus Küng (St. Pölten), Weihbischof Anton Leichtfried (St. Pölten), Weihbischof Franz Scharl (Wien), Weihbischof Hansjörg Hofer (Salzburg) und der Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation Johannes Perkmann.
Alle Priester, Diakone und Seelsorger:innen sind eingeladen, mit liturgischem Gewand von den Bankreihen aus mitzufeiern.
Geladene Gäste
Zum Requiem werden 9 Bischöfe aus österreichischen Diözesen und Partnerdiözesen erwartet: der Apostolische Nuntius Pedro López Quintana, Erzbischof Josef Grünwidl und Weihbischof Franz Scharl (Wien), Weihbischof Hansjörg Hofer (Salzburg), Bischof Wilhelm Krautwaschl (Graz-Seckau), Bischof Alois Schwarz, Weihbischof Anton Leichtfried und Bischof em. Klaus Küng (St. Pölten) sowie Erzbischof em. Stanislav Hočevar (Belgrad). Außerdem haben der Generalvikar der Partnerdiözese Budweis David Henzl, der Rektor des päpstlichen Instituts Santa Maria dell'Anima in Rom Michael Max, der Dompropst von Passau Michael Bär, der Domdekan von Passau Hans Bauernfeind und Prälat Bernhard Piendl vom Bistum Regensburg ihr Kommen angekündigt.
Von den Äbten und Provinziälen kommen der Abt von Bischof Maximilians Heimatkloster St. Lambrecht (Steiermark) Alfred Eichmann und dessen Vorgänger Benedikt Plank und Otto Strohmaier, der Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation Johannes Perkmann, Abt Reinhold Dessl (Stift Wilhering), Abt Lukas Dikany und sein Vorgänger Martin Felhofer (Stift Schlägl), Abt Bernhard Eckerstorfer (Stift Kremsmünster), Propst Markus Grasl (Stift Reichersberg), Propst Klaus Sonnleitner (Stift St. Florian) und Abt Nikolaus Thiel (Stift Schlierbach), P. Christoph Eisentraut (Provinzial der Kongregation der Missionare von Mariannhill). Teilnehmen werden auch der Prior der Karmeliten Benno Maria Skala und P. Alois Riedelsperger von den Jesuiten, ebenso wie Propst em. Maximilian Fürnsinn (Stift Herzogenburg), Abt em. Johannes Jung (Schottenstift), und P. Tarcius Paukovitsch von der Dominikanerprovinz St. Albert (Süddeutschland).
Von den Ritterorden werden Vertreter des Deutschen Ordens, des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und des Malteserordens teilnehmen.
Von den oö. Frauenorden werden Generaloberin Sr. Margret Grill (Marienschwestern vom Karmel) und ihre Vorgängerin Sr. Michaela Pfeiffer-Vogl, die auch stv. Vorsitzende der Ordenskonferenz Oberösterreich ist, Priorin Sr. Hanna Jurman (Benediktinerinnen von Steinerkirchen) und Vertreterinnen der Barmherzigen Schwestern, der Elisabethinen, der Franziskanerinnen und der Kreuzschwestern am Requiem teilnehmen.
Als Vertreter:innen der Ökumene und des interreligiösen Dialogs werden u. a. folgende Persönlichkeiten erwartet: von der Evangelischen Kirche A. B. Superintendent Gerold Lehner, Superintendentialkuratorin Renate Bauinger und die frühere Oberkirchenrätin Hannelore Reiner, von der Altkatholischen Kirche Vikar Albert Haunschmidt, von der Serbisch-orthodoxen Kirche Erzpriester Dragan Micic, von der Griechisch-orthodoxen Kirche Goran Ostojic, von der Israelitischen Kultusgemeinde Präsidentin Charlotte Herman und von der Islamischen Religionsgemeinde Murat Baser.
Aus der Diözese Linz nehmen u. a. Mitglieder der diözesanen Leitungskonferenz und des Konsistoriums sowie langjährige Mitarbeiter:innen von Bischof Maximilian Aichern teil.
Auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft werden am Requiem teilnehmen. Ihren Besuch angemeldet haben etwa Landeshauptmann Thomas Stelzer und sein Vorgänger Josef Pühringer, die Ehefrau des kürzlich verstorbenen Alt-Landeshauptmanns Anneliese Ratzenböck, Landesrätin Michaela Langer-Weninger, die Landesräte Markus Achleitner, Stefan Kaineder und Günther Steinkellner, die Landtagspräsidenten a. D. Friedrich Bernhofer und Viktor Sigl, der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer, Landesrat a. D. Franz Hiesl, der Präsident der WKO OÖ a. D. Christoph Leitl, der Präsident der Arbeiterkammer Andreas Stangl, AK-Direktor a. D. Franz Molterer und Bundesministerin a. D. Ursula Haubner. Auch Vertreter:innen der oö. Hochschuleinrichtungen und Blaulichtorganisationen haben ihr Kommen zugesagt. Ebenso teilnehmen wird Christine Huber, Landesobfrau der OÖ. Goldhauben-, Kopftuch- und Hutgruppen.

Am Samstag, 7. Februar 2026 wird das feierliche Requiem für Bischof em. Maximilian Aichern im Mariendom gefeiert. © Diözese Linz / Hermann Wakolbinger
Musikalische Gestaltung
Für die musikalische Gestaltung verantwortlich zeichnet Domkapellmeister Andreas Peterl, der die Gesamtleitung innehat. Es musizieren der Linzer Domchor und das Orchester der Dommusik sowie als Solist:innen Carina Tybjerg Madsen (Sopran) und Reinhard Mayr (Bass). Die Rudigierorgel spielt Domorganist Gerhard Raab, die Chororgel der emeritierte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber. Es erklingen Teile des Requiems von Gabriel Fauré (1845 – 1924) in der Fassung von 1889 (op. 45), außerdem werden Lieder und Gesänge aus dem Gesangbuch „Gotteslob“ gesungen.
Einbindung von Wegbegleiter:innen
In die Gestaltung des Requiems sind Personen eingebunden, die mit Bischof Maximilian Aichern ein Stück seines Lebensweges gegangen sind.
Die erste Lesung aus dem alttestamentlichen Buch Ezechiel (Ez 34,11-16) liest Schwester Hanna Jurman, Priorin der Benediktinerinnen von Steinerkirchen und unter Bischof Maximilian Ordinariatskanzlerin der Diözese Linz. Die zweite Lesung aus dem Ersten neutestamentlichen Brief des Apostels Paulus an Timotheus (1 Tim 6, 11-16) wird von Andreas Reumayr gelesen, dem langjährigen Sekretär von Bischof Maximilian Aichern.
Die Personen, die die Fürbitten vortragen, vertreten einige der vielen Bereiche, die Bischof Maximilian am Herzen lagen. Bei der Gabenbereitung bringen ausgewählte Personen – u. a. Verwandte und Wegbegleiter:innen von Bischof Maximilian Aichern – die Gaben Brot und Wein zum Altar.
Kollekte (Kirchensammlung)
Die Spenden, die von den Mitfeiernden bei der Gabenbereitung gegeben werden, kommen dem Fonds zur Finanzierung pastoraler Projekte in Mittel- und Osteuropa (Osthilfefonds) zugute. Der Osthilfefonds wurde von Bischof Maximilian Aichern 1996 gegründet und unterstützt in Weißrussland/Belarus (Erzdiözese Minsk-Mogiljew, Diözesen Grodno, Pinsk und Witebsk), Rumänien (Erzdiözese Alba Iulia), Bosnien-Herzegowina (Diözese Mostar-Duvno) sowie in anderen Regionen Ost- und Mitteleuropas Projekte, die das kirchliche Leben fördern und den Einsatz der Kirche in den Bereichen Bildung, Soziales und Menschenrechte stärken. Bischof Maximilian unternahm zahlreiche Solidaritätsbesuche und hielt bis zuletzt Kontakt zu den Partnerdiözesen. Die Spenden aus der Kollekte werden daher für die Unterstützung dieser Hilfsprojekte verwendet.
Infos: Osthilfefonds der Diözese Linz
Gedenkworte
Die Gedenkworte nach dem Schlussgebet sprechen Landeshauptmann Thomas Stelzer, der Superintendent der Evangelischen Kirche A. B. in Oberösterreich Gerold Lehner und die Geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrats der Diözese Linz Brigitte Gruber-Aichberger.
Verabschiedung
Am Ende des Gottesdienstes wird der Sarg von Bischof em. Maximilian Aichern von Bischof Manfred Scheuer an den Abt und die Mönche von St. Lambrecht, dem Heimatkloster von Bischof Maximilian, übergeben. Der Verstorbene wird auf eigenen Wunsch in der Äbtegruft der Stiftskirche von St. Lambrecht beigesetzt.

© Diözese Linz / Hermann Wakolbinger








