Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen Florian- und Severin-Medaille
Die Severin-Medaille erhielten:
- SR Alois Heinzl (Altschwendt)
- Daniela Schützenhofer (Arbing)
- Gerlinde Bachmayer-Fischer (Eggerding)
- Johann Kranawetter (Garsten)
- OStR Mag. Maximilian Leonhardmair (Neuhofen an der Krems)
- OSR Direktor a. D. Walter Druckenthaner (Reichersberg)
- DIin Irmgard Neumayer (Reichersberg)
- Ferdinand Reisinger (St. Georgen an der Gusen)
- Oberamtsrat i. R. Erwin Itzinger (Schärding)
- Anita Schwarzlmüller (Thalheim bei Wels)
- Walter Wernhart (Wallern an der Trattnach)
- Ing. Roman Trautendorfer (Wels-St. Franziskus)
Mit der Florian-Medaille wurden ausgezeichnet:
- Mag. Matthäus Fellinger (Goldwörth)
- Franz Strasser (Wels-St. Franziskus)
© Diözese Linz - Kienberger
Ehrenamtliches Engagement „wichtig und unabdingbar für unser kirchliches Leben“
In seiner Festrede würdigte Reinhard Wimmer, Leiter des Fachbereichs Ehrenamt und Pfarrgemeinde der Diözese Linz, die zentrale Rolle der Ehrenamtlichen für Kirche und Gesellschaft. Wimmer erinnerte sich eingangs an den Beginn seines eigenen Dienstes im Ehrenamt vor 41 Jahren als Ministrant. Er lud die Geehrten ein, ihrerseits an die Anfänge ihres kirchlichen Engagements zurückzudenken. Ihm sei bewusst, dass der Einsatz der rein ehrenamtlich Tätigen neben Familie, Beruf und weiteren Verpflichtungen nicht hoch genug geschätzt werden könne, so Wimmer.

Reinhard Wimmer, Leiter des Fachbereichs Ehrenamt und Pfarrgemeinde der Diözese Linz / © Diözese Linz / Kienberger
„In unserer Diözese Linz engagieren sich tausende Menschen in über 80 unterschiedlichen Funktionen – in Pfarrgemeinden, in Liturgie und Kirchenmusik, Verkündigung, Seelsorgeteams, Pfarrgemeinderat, im Katholischen Bildungswerk, in Bereichen der Caritas, der TelefonSeelsorge und Notfallseelsorge, in der Friedhofspflege und im Gebäudebereich, in den Bereichen der Katholischen Aktion, in der Organisation von Gruppen und Festen und an vielen anderen Orten des kirchlichen Lebens. Dieses Engagement ist wichtig und unabdingbar für unser kirchliches und soziales Leben“, betonte Wimmer. Ohne Ehrenamtliche wären viele kirchliche Angebote schlicht nicht möglich.
Wimmer hob auch die wachsende Verantwortung Ehrenamtlicher in der neuen Pfarrstruktur hervor: in Seelsorgeteams, Pfarrgemeinderäten und im „Forum Ehrenamt“, das die Anliegen Ehrenamtlicher in leitenden Gremien der Diözese thematisiere. Wimmer zu den Geehrten: „Sie bringen Ihre Fähigkeiten, Ihre Zeit und Ihre Freude ein – oft weit über das hinaus, was man erwarten würde. Sie sind für andere da, hören zu, sehen hin, helfen mit einem offenen Herzen. In all dem zeigen Sie, was gelebter Glaube im Alltag bedeutet: einem Menschen die Hand zu reichen, dort zu sein, wo Gemeinschaft spürbar wird, Hoffnung wächst und Nähe entsteht. So gestalten Sie Kirche aktiv mit.“ Die Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen sei Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für dieses besondere Engagement. „Sie sind für viele Menschen das Gesicht der Kirche“, dankte Wimmer den Geehrten für ihren Einsatz.
Würdigung von haupt- und ehrenamtlichem kirchlichem Engagement
Die Ehrenzeichen werden an Persönlichkeiten verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben. Die Medaillen werden ausschließlich an Laien vergeben, was auch Mitglieder von Instituten des Geweihten Lebens und Gesellschaften des Apostolischen Lebens mit einschließt. Sie können sowohl für ehrenamtliches als auch für hauptamtliches Engagement vergeben werden, wobei eine mindestens 10-jährige Tätigkeit vorausgesetzt wird.

Ordinariatskanzler Christoph Lauermann moderierte die Ehrenzeichenverleihung. / © Diözese Linz / Kienberger
Symbolträchtige Ehrenzeichen
Die Ehrenzeichen wurden von der Linzer Künstlerin Ulrike Neumaier gestaltet. Sie verwendete die Symbole Mühlstein und Ölbaumblatt der Diözesanheiligen hl. Florian und hl. Severin und arbeitete in den Münzrand den Satz: „Et si nemo, ego tamen.“ – „Und wenn es keiner macht, ich tue es doch!“








