Sonntag 15. Februar 2026

Beileid des Papstes nach Flutkatastrophe in Libyen

Papst Franziskus

Nach der Flutkatastrophe in Libyen hat Papst Franziskus der betroffenen Bevölkerung des nordafrikanischen Landes sein Beileid ausgesprochen und zur Solidarität mit den Betroffenen aufgerufen.

In einem an den Apostolischen Nuntius vor Ort, Erzbischof  Savio Hon Tai-Fai, gerichteten Schreiben heißt es, der Papst bete für die Seelen der Opfer, die Trauernden und für die Helfer, die versuchten, die Not zu lindern. Angesichts dieser "Tragödie" bete er um die göttliche Gnade des Trostes und der Kraft.

 

Nach einem Sturm mit den schwersten Regenfällen seit 40 Jahren hatte es in der Nacht auf 12. September 2023 im Osten Libyens verheerende Überschwemmungen mit mehreren Tausend Todesopfern gegeben. Ministerpräsident Osama Hammad befürchtete 2.300 Tote, die Hilfsorganisationen Rotes Kreuz und Roter Halbmond sprachen von 10.000 Vermissten. Besonders massiv betroffen war die Stadt Darna, von der nach dem Bersten zweier Staudämme weite Teile von den Fluten mitgerissen wurden. Über 1.000 Tote seien dort bereits geborgen worden, hieß es am Dienstagnachmittag.

 

In Libyen herrscht seit dem Sturz von Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ein Bürgerkrieg, in dem weiterhin zahlreiche Milizen um Einfluss ringen. Zwei verfeindete Regierungen mit jeweils einem Sitz im Osten und Westen kämpfen weiter um die Macht, wobei der Konflikt durch ausländische Staaten zusätzlich befeuert wird. Alle diplomatischen Bemühungen einer friedlichen Beilegung des Konflikts scheiterten bisher.

 

Bei der Generalaudienz am 13. September 2023 hat Papst Franziskus angesichts der Flutkatastrophe in dem nordafrikanischen Land zur Solidarität mit Libyen aufgerufen: "Unsere Solidarität mit diesen Brüdern und Schwestern darf nicht fehlen. Diese Katastrophe stellt für sie eine große Prüfung dar." Zugleich rief der Papst die Gläubigen auf, für die Opfer der Flut und für ihre Angehörigen zu beten.

 

Zum Gebet rief Franziskus auch mit Blick auf die marokkanische Bevölkerung auf, damit diese die Kraft finde, nach den ungeheuren Schäden des jüngsten Erdbebens neuen Mut zu finden.

 

Kathpress

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