Tuesday 7. December 2021

Kirchliches Engagement zum Langen Tag der Flucht am 1. Oktober

Eine diözesane Initiative setzt sich für die Aufnahme einer überschaubaren Zahl von anerkannten Geflüchteten aus den griechischen Lagern ein. Monika Weilguni, Mitglied der Initiative und leitende Seelsorgerin in Linz-St. Konrad, berichtet von ihrem Solidareinsatz auf Lesbos.

Die Initiative des Pastoralrates der Diözese Linz und der Katholischen Aktion Oberösterreich zur Aufnahme von Geflüchteten setzt sich für die Aufnahme einer überschaubaren Zahl von anerkannten Geflüchteten aus den griechischen Lagern ein und fordert zudem aus Menschenrechts-Gründen die sofortige Evakuierung der Flüchtlingscamps. Mehr als 150 oberösterreichische Pfarren haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.

 

Mitglieder der Initiative sind Maria Hasibeder (Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ), Carlo Neuhuber (Regionaldiakon im Dekanat Molln), Wilfried Scheidl (Leiter der RegionalCaritas), Stefan Schlager (Leiter Theologische Erwachsenenbildung und Weltreligionen, Leiter Sachgebiet Migration im Pastoralamt), Michaela Wagner (Katholisches Bildungswerk OÖ) und Monika Weilguni (leitende Seelsorgerin Pfarre Linz-St. Konrad, ehrenamtlich engagiert im Bereich Flucht & Asyl).

 

Der von UNHCR Österreich ins Leben gerufene „Lange Tag der Flucht“ am 1. Oktober und der 107. Welttag des Migranten und Flüchtlings (26. September) – zu dem auch Papst Franziskus eine Botschaft veröffentlicht hat – lädt zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema ein.

Die Diözesane Initiative zur Aufnahme von Geflüchteten hat alle oö. Pfarrgemeinden eingeladen, sich rund um den 1. Oktober 2021 am „Langen Tag der Flucht“ bzw. „Welttag des Migranten und Flüchtlings“ zu beteiligen: durch eine spezifische Gestaltung von Gottesdiensten und Veranstaltungen, die auf das Thema aufmerksam machen.

 

Zwei Beispiele: Die Pfarre Kirchdorf an der Krems hat als sichtbares Zeichen am 22. September auf dem Kirchenplatz ein Zelt aufgebaut. „Wir wollen damit als Pfarrgemeinde unseren christlichen Auftrag zu Barmherzigkeit und Nächstenliebe betonen“, erklärt Pastoralassistentin Susanne Lammer. Rund um das Zelt sind Zitate von Papst Franziskus und kirchlichen Einrichtungen zum Thema aufgespannt. Am 1. Oktober findet um 15.00 Uhr eine Andacht beim Zelt statt.

In der Pfarre Gschwandt bei Gmunden wird am 1. Oktober 2021 von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 18.00 bis 21.00 Uhr eine Mahnwache mit Bildern, Fakten und Zeichen rund um die Themen Flucht und Migration abgehalten. Einerseits wird aus dem päpstlichen Rundschreiben „Fratelli Tutti“ über die „Soziale Freundschaft“ zitiert, andererseits wird die Kulturwissenschafterin und Migrationsforscherin Judith Kohlenberger in einer Videobotschaft zu Wort kommen. 

 

Sichtbares Zeichen zum Langen Tag der Flucht in der Pfarre Kirchdorf an der Krems
Sichtbares Zeichen zum Langen Tag der Flucht in der Pfarre Kirchdorf an der Krems
Die Pfarre Kirchdorf an der Krems hat als sichtbares Zeichen auf dem Kirchenplatz ein Zelt aufgebaut. Auf dem Bild (v. l.): Pastoralassistentin Bernadette Hackl, Pfarrer P. Severin Kranabitl und Pastoralassistentin Susanne Lammer.

© jack Haijes

 

Den Menschen Würde geben

 

Monika Weilguni, Mitglied der Diözesanen Initiative und Pfarrassistentin in Linz-St. Konrad, ist das Engagement im Bereich Flucht und Asyl ein Herzensanliegen. Sie organisierte auch jene 17 „Wochenenden für Moria“, die von Ende Jänner bis ins Frühjahr von Engagierten aus Kirche und Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Plattform Solidarität/Seebrücke Linz und Umgebung auf dem Domplatz und auf dem Martin-Luther-Platz abgehalten wurden. Auch in den Regionen wurde die Aktion aufgegriffen. Noch hat sich am Kurs der österreichischen Flüchtlingspolitik nichts verändert. „Wenn die Flüchtlinge nicht zu uns kommen dürfen, komme ich zu ihnen“, sagte sich Weilguni – und verbrachte im September drei Wochen ihres Urlaubs als Solidareinsatz auf der griechischen Insel Lesbos, um dort Flüchtlinge außerhalb des Lagers Kara Tepe zu betreuen. Sie arbeitete dabei für die Hilfsorganisation von Doro Blancke. Hier ihr Bericht:

 

Meinen Urlaub verbringe ich im September 2021 in Form eines dreiwöchigen Solidareinsatzes auf der Insel Lesbos. Vor einem Jahr hat das Lager Moria gebrannt. 10.000 Menschen fürchteten um ihr Leben. Heute ist es ein Hügel des Grauens. Der Schmerz dieses Ortes ist spürbar und sichtbar: Abgebrannte Bäume, dort ein verlorener Schuh, da eine leere Wasserflasche. Und mittendrin noch immer die Aufschrift auf einer Mauer „Make peace not war“. 3.500 Menschen leben im neuen Lager Kara Tepe. Dort haben sich die Bedingungen verändert. Die Not ist geblieben.

 

Mit afghanischen Volunteers, die sich in der Initiative von Doro Blancke (www.doroblancke.at) engagieren, organisiere ich für Familien außerhalb des Flüchtlings-Camps Nothilfe. Wer einen positiven Asylbescheid hat, muss das Camp verlassen und ist auf sich alleine gestellt. Für besonders vulnerable Personen wird zumindest eine bescheidene Unterkunft zur Verfügung gestellt.

 

Wir unterstützen die Familien mit Lebensmitteln, Windeln, Gemüse und Obst. Reis ist teuer und daher für viele unerschwinglich. Wir konnten ihn mit Spenden von Menschen guten Willens aus der Pfarre Linz-St. Konrad finanzieren.

 

Die Übergabe erfolgt bei kurzen, vertrauensbildenden Gesprächen zwischen „Tür und Angel“. Alle sind über diese Nothilfe sehr froh. Für die nächsten beiden Wochen müssen sie sich zumindest um ihr Essen keine Sorgen machen. Alle anderen Sorgen bleiben: Dürfen wir in der Unterkunft bleiben? Wann bekommen wir unsere ID-Card? Wann unseren Pass? Wann können wir die Insel endlich verlassen? Das sind die Fragen der Familien, die einen positiven Asylbescheid haben.

 

Wir treffen aber auch auf Familien mit abgelehnten Asylansuchen – first reject oder second reject heißt das. Wo sollen sie hin? Zurück nach Afghanistan ist keine Option für sie. Ihnen ist die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Viele erzählen von gesundheitlichen Problemen, Magen und Psyche sind stark angeschlagen. Niemand fühlt sich für sie zuständig. Sie fühlen sich behandelt wie „Spielzeug“, manche sagen sogar wie „Abfall.“

 

Bei einigen Familien mache ich längere „Hausbesuche“. Ich bin zu Gast bei Fahim, Moshkan und Omid. Ihre Mutter ist kürzlich verstorben. Sie sind verzweifelt. Der 19-jährige Fahim musste als Ältester alle Formalitäten abwickeln. Er spricht gut Englisch. Sein Vater hat in Schweden einen positiven Asylbescheid und ist nunmehr nach Lesbos zurückgekehrt. Ich sitze da. Höre zu. Mehr kann ich nicht tun. Mit einem Taxi fährt die Familie einmal wöchentlich zum Grab der Mutter. Die Strecke ist weit, die Fahrt ist teuer. Nächstes Mal werde ich ihr Taxi sein.

 

Eine Familie hat seit 7 Monaten einen positiven Asylbescheid und wartet seither auf ihre ID-Card bzw. auf ihren Pass. Besonders für die „Großmutter“ der Familie ist das schwer zu ertragen. Sie hat Gelenks-, Knie- und Rückenschmerzen, ist vom Leben gezeichnet, kann kaum gehen und bittet um einen Rollstuhl. Sie erzählt unter Tränen von ihren Sorgen um ihre Familienmitglieder in Afghanistan. Die 19-jährige Mariam ist zittrig und unsicher. Wir werden psychologische Hilfe für sie organisieren.

 

Erfreulich ist das Treffen mit einer Familie, die bereits einen Pass hat. Die ältere Tochter spricht perfekt Englisch und übersetzt für mich. Nur für den 10-jährigen Enkel der Familie fehlt der Pass noch. Das ist der Grund, warum die Familie noch immer auf Lesbos festsitzt und nicht weiterreisen kann.

 

In allen Familien werde ich sehr herzlich empfangen. Dass sich jemand für sie ausführlich Zeit nimmt, sich für ihre Situation und Lebensumstände interessiert, löst zwar ihre Probleme nicht, gibt ihnen jedoch Würde und Ansehen. Jene Würde, die ihnen von der Weltöffentlichkeit aberkannt wird.

 

Ich bin noch immer davon überzeugt, dass wir in Österreich Platz haben. Diese 40 Familien, sie könnten wir gut in den Pfarrgemeinden in Oberösterreich integrieren und begleiten. Die diözesane Initiative zur Aufnahme von Geflüchteten (deren Mitglied ich bin) hat in den letzten Monaten in den Pfarrgemeinden 75 freie Plätze erhoben. Es gibt Erfahrung mit Resettlement-Programmen. Genau diese sind gefragt.

 

Meine Arbeit auf Lesbos ist stark von meinem Glauben geprägt. Dieser Solidareinsatz ist für mich eine Form, das Evangelium glaubwürdig zu leben.

 

Lesen Sie mehr über den Einsatz von Monika Weilguni: „Den Flüchtlingen Würde geben“ (online in der KirchenZeitung)

 

Monika Weilguni (r.) im Beratungsgespräch mit einem geflüchteten Ehepaar. Monika Weilguni (r.) im Beratungsgespräch mit einem geflüchteten Ehepaar.
Monika Weilguni und ein Freiwilliger verteilen Lebensmittel
„Make peace not war“: Aufschrift auf einer Mauer des abgebrannten Lagers Moria.
Das Lager Kara Tepe.

© Mohammad Ali / © privat

 

 

Bischof Scheuer: „Hilfe für Menschen auf der Flucht ist unverhandelbare Christenpflicht“

 

Über „Migration und Integration aus Sicht der Kirche in Österreich“ referierte Diözesanbischof Manfred Scheuer bei der Tagung der Initiative Christlicher Orient (ICO), die am 20./21. September 2021 in Salzburg stattfand. Er stellte in diesem Zusammenhang die Fragen: „Wie steht es mit der Ressource Solidarität? Was hält uns noch zusammen?“ Der Bischof plädierte für ein Wir, das mitnimmt und „das sich gemeinsam den Krisen und Problemen des Alltags selbstbewusst entgegenstellt“, so der Bischof. Es gehe um eine Transformation von resignativer Ohnmacht in kreative Gestaltungsmacht. Dies sei das Ergebnis eines oftmals mühevollen Prozesses, „in dem ein dichtes Beziehungsnetz zwischen Einzelpersonen, Initiativgruppen, Nachbarschaften und vielen weiteren Akteuren geknüpft und zu einer stabilen Basis eines gemeinschaftlichen Engagements für die Verbesserung der unmittelbar spürbaren Lebensbedingungen wird“.

 

Menschen, die aus anderen Kulturkreisen in Österreich sesshaft würden, würden manches hinterfragen, so Scheuer, und brächten damit „eine neue Dynamik, wenn nicht gar Irritation“ herein. Der Bischof: „Viele Christinnen und Christen aus dem Irak, Iran oder Syrien sind wegen ihrer Glaubensüberzeugungen geflüchtet. Auch das kann zu einer positiven Provokation und Auseinandersetzung führen: Würde uns der Glaube das wert sein? Die Heimat, die sozialen Kontakte, alle materiellen Sicherheiten hinten zu lassen? Begegnung bringt Bewegung in unser Denken. Begegnung bringt Bewegung in unseren Glauben.“ Christliche MigrantInnen – und noch viel mehr MigrantInnen mit anderer Religionszugehörigkeit – seien eine „immense Herausforderung“ für die Kirche. Er sehe freilich keine Alternativen zu einer „fruchtbaren Integration“, stellte der Diözesanbischof klar.

 

Die biblischen Texte und die kirchliche Lehre würden eine besondere Zuwendung zu geflüchteten, schutzsuchenden Menschen unterstreichen. Diese Positionierung „wird nicht von allen geteilt, ja bisweilen ist eine Polarisierung in dieser Frage in der Gesellschaft, aber auch unter den Gläubigen nicht wegzuleugnen“, so Scheuer. Die Position der österreichischen Bischöfe sei in dieser Hinsicht grundsätzlich klar: „Der Einsatz für Menschen in Not gehört zum Kern des Evangeliums. Das Neue Testament spricht hier eine klare Sprache, wenn Jesus im Gleichnis vom Weltgericht sagt: ‚Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen‘ (Mt 25,35). Von daher ist die Hilfe für Menschen auf der Flucht und auf der Suche nach Asyl eine unverhandelbare Christenpflicht. Das haben die österreichischen Bischöfe immer wieder betont.“

 

In ihren zahlreichen Stellungnahmen zu dieser Thematik hätten die Bischöfe immer wieder eine Unterscheidung zwischen Asyl und Migration eingemahnt. Für das Menschenrecht auf Asyl müsse ein faires und individuelles Verfahren garantiert sein. Hinsichtlich der Zuwanderung liege es aus Sicht der Bischöfe an den politischen Verantwortungsträgern, diesen Vorgang mit Augenmaß zu gestalten. Nötig sei dabei ein Gesamtkonzept von Integration, „das auf mehreren Säulen ruht: vor allem Bildung, Wohnraum, Beschäftigung, Mitbestimmung. Der Spracherwerb ist dabei ein Schlüsselthema“, zitierte Scheuer eine Erklärung der Bischofskonferenz nach der Vollversammlung im März 2010.

 

Integration würden die Bischöfe als einen wechselseitigen Prozess bezeichnen, der „fördert und fordert“; er verlange Anstrengungen von Seiten der Aufnahmegesellschaft und von Seiten der Zuwanderer. Bei einem Großteil der Zuwanderer – unter denen nicht wenige Katholiken sind – geschehe die Integration problemlos. Für eine gelingende Integration könne die Kirche mit den vielen anderssprachigen katholischen Gemeinden einen wichtigen Beitrag leisten. „Eine Grundvoraussetzung für Integration ist freilich, dass Zuwanderer die unbedingte Geltung der Menschenrechte, der demokratischen Verfassung (Religionsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit) und der gleichberechtigten Stellung von Mann und Frau anerkennen müssen“, wie Scheuer betonte.

 

In Anlehnung an Papst Franziskus nannte Scheuer vier Handlungen, die im Umgang mit Flüchtlingen, AsylwerberInnen und MigrantInnen leiten sollen: „Aufnehmen“, „Beschützen“, „Fördern“ und „Integrieren“. „Aufnehmen“ rufe die Notwendigkeit ins Gedächtnis, „die Möglichkeiten zur legalen Einreise auszuweiten, Flüchtlinge und Migranten nicht an Orte zurückzuweisen, wo ihnen Verfolgung und Gewalt drohen, und die Sorge um die nationale Sicherheit mit der Wahrung der grundlegenden Menschenrechte ins Gleichgewicht zu bringen“. „Schützen“ erinnere an „die Pflicht, die unantastbare Würde all jener, die vor einer realen Gefahr fliehen und Asyl und Sicherheit suchen, anzuerkennen und zu wahren und ihre Ausbeutung zu verhindern“. Scheuer nannte in diesem Zusammenhang besonders „Frauen und Kinder, die sich in Situationen befinden, in denen sie Gefahren und Missbrauch bis hin zur Sklaverei ausgesetzt sind“.

 

„Fördern“ verweise auf die Unterstützung bei der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung von MigrantInnen und Flüchtlingen. Scheuer dazu: „Es ist höchst bedauerlich, wenn Asylpolitik mehr und mehr defensiv betrieben wird und AsylwerberInnen nicht zuerst als konkrete Menschen, sondern als Bedrohung gesehen werden. Wir erhalten von ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuern betroffene Rückmeldungen, dass bereits gut integrierte Familien durch Erhalt eines negativen Asylbescheids abgeschoben werden sollen. Das humanitäre Bleiberecht kommt da selten zum Einsatz. Ich bitte die Verantwortlichen im Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl um Sensibilität, gerade wegen des hohen Engagements Ehrenamtlicher, die viel für die gelingende Integration jener geleistet haben, die in unsere Gesellschaft hineinwachsen sollen. Im Sinne einer positiven Integration und Humanität sollte humanitäres Bleiberecht nicht ‚totes Recht‘ bleiben.“ „Integrieren“ schließlich bedeute, „es den Flüchtlingen und MigrantInnen zu ermöglichen, voll und ganz am Leben der Gesellschaft, die sie aufnimmt, teilzunehmen – in einer Dynamik gegenseitiger Bereicherung und fruchtbarer Zusammenarbeit bei der Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen in den lokalen Gemeinschaften“.

 

Gedanken von Bischof Scheuer zum Nachlesen

 

Lagerleben

Leben im Flüchtlingslager auf Lesbos. © Mohammad Ali

 

Veranstaltungshinweise Oberösterreich

 

Rund um den Langen Tag der Flucht machen in ganz Österreich Organisationen und Institutionen aus unterschiedlichsten Bereichen mit Veranstaltungen und Projekten auf die Situation geflüchteter Menschen aufmerksam. Alle Veranstaltungen: www.langertagderflucht.at

 

Hier eine Auswahl aus Oberösterreich:

 

Steyr: Internationales Erzählcafé & Eröffnung der Foto-Ausstellung
„Mein Steyr. Leben und Arbeit aus Sicht von Zugewanderten“

29. September 2021, ab 11 Uhr
Treffpunktmarkt Dominikanerhaus (im Innenhof) | Grünmarkt 1, 4400 Steyr

 

Internationales Erzählcafé in gemütlicher Atmosphäre
Zugewanderte SteyrerInnen berichten von ihren Erfahrungen am regionalen Arbeitsmarkt und heißen die BesucherInnen herzlich willkommen.
Jeweils von 11 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr (mit Buburuza Eisaktion!)

 

Eröffnung der Foto-Ausstellung
„Mein Steyr. Leben und Arbeit aus Sicht von Zugewanderten“. Im Anschluss daran stehen die ProtagonistInnen sowie die Fotografin Daniela Weissensteiner für Gespräche zur Verfügung.
Beginn 16 Uhr

 

Kontakt & Informationen:
Integrationszentrum Paraplü
Grünmarkt 14, 4400 Steyr
07252/41702, paraplue.steyr@caritas-ooe.at

Details 

 

Lesung „Wo Mut die Seele trägt“

1. Oktober 2021, 19.00 bis 21.00 Uhr, Arbeiterkammer Linz, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz

 

Zum 10. „Langen Tag der Flucht" ist die afghanische Künstlerin, Menschenrechtsaktivistin und Autorin Nahid Shahalimi in Linz zu Gast und liest aus ihrem Buch „Wo Mut die Seele trägt“.

Details

 

Straßenaktion auf dem Martin-Luther-Platz

27. September bis 1. Oktober 2021, 10.00 bis 18.00 Uhr, Martin-Luther-Platz, 4020 Linz

 

Mit einem Original-Flüchtlingszelt und zahlreichen Programmpunkten wird in der Linzer Fußgängerzone auf die Lebensbedingungen Geflüchteter aufmerksam gemacht.

Details

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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