Tuesday 2. March 2021

Altbischof Ludwig Schwarz kritisiert „übertriebene Härte“ gegenüber Flüchtlingen

Bischof Dr. Ludwig Schwarz SDB - Foto: Pfarre Kollerschlag

Bischof Schwarz erklärte bei der diesjährigen Mostviertelwallfahrt auf den Sonntagberg am 23. April 2016, von dem immer wieder beschriebenen Notstand „sind wir noch weit entfernt“ und kritisierte eine „übertriebene Härte“ gegenüber Flüchtlingen.

Als Christ müsse man –  besonders in diesem Jahr der Barmherzigkeit –  „Hände und Herzen für jene Menschen öffnen, die vor Krieg und Verderben fliehen", so der Bischof weiter. Er erinnerte dabei auch an die Situation auf der griechischen Insel Lesbos, die kürzlich auch von Papst Franziskus besucht worden war. Auf dieser Insel mit 86.000 Einwohnern seien bisher sogar 600.000 Flüchtlinge gestrandet. Die Notleidenden dürfe man als Christ „nicht als Last“ sehen, sondern als Chance, sagte er und erinnerte dabei an die Jesusworte „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“.

 

Barmherzigkeit im Jahr der Barmherzigkeit

 

Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit soll helfen, so Schwarz, von der Barmherzigkeit Gottes Zeugnis zu geben und das auch im Alltag sichtbar zu machen. Daraus ergebe sich auch die Frage: „Wie stehen wir zu Flüchtlingen?“

Über 250 Pilger waren am Samstag auf den Sonntagberg gekommen, unter ihnen u.a. Altabt Berthold Heigl aus dem Stift Seitenstetten, Dechant Herbert Döller, Pfarrer Karl Schlöglhofer aus Haag sowie Wallfahrtspfarrer Franz Hörmann.

kathpress

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