Thursday 14. November 2019

Eröffnung des akademischen Studienjahres 2014/15

KTU Linz: von li: Prorektor Univ.-Prof. Dr. Ewald Volgger, Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Rektor Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber, Studiendekan Univ.-Prof. Dr. Christoph Niemand © KTU

Die Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz steht vor großen Entwicklungsschritten. Zur geplanten Errichtung einer Fakultät für Philosophie und für Kunstwissenschaft im nächsten Studienjahr kommen auch mehrere neue Studienmöglichkeiten hinzu. Bei seiner Amtseinführung im Rahmen der Eröffnung des akademischen Studienjahres kündigte der neue Rektor Franz Gruber eine Informations-Offensive an.

Mit einem Gottesdienst mit Bischof Ludwig Schwarz wurde am Dienstag, dem 1. Oktober 2014 das akademische Studienjahr 2014/15 eröffnet. Die anschließende Feier stand ganz im Zeichen von Aufbruch und Ausbau.

 

Ein neuer Name für die Universität

 

Mit der noch in diesem Jahr zu erwartenden Anerkennung des neuen Statuts aus Rom, das die legistische Grundlage für diesen Ausbau schafft, steht die KTU Linz vor einem weiteren Meilenstein in der Geschichte der Universität. Die Katholische Privat-Universität Linz, wie die akademische Bildungseinrichtung künftig heißen wird, erweitert ihr Studienangebot nach einer intensiven Vorbereitungsphase.

 

Erweitertes Studienangebot

 

Neben einem eigenständigen Philosophiestudium bietet die Universität künftig – anstelle des bisher kombinierten Studiums – auch ein selbständiges Studium für Kunstwissenschaft an. Neu sind auch das Masterstudium „Grundlagen christlicher Theologie“, das bereits läuft, und der religionswissenschaftliche Masterlehrgang „Religion in Kultur und Gesellschaft“.

 

Zwei-Fakultäten-Struktur

 

Die konkrete Ausgestaltung der Zwei-Fakultäten-Struktur – in Fortführung der Arbeit seiner Vorgänger und in enger Zusammenarbeit mit allen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden des Hauses – wird nur eine der Hauptaufgaben von Rektor Gruber sein. Auch die Kooperation mit 8 Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Linz und Salzburg in der gemeinsamen Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer ist eine ambitionierte Herausforderung. Nicht nur die gemeinsame Ausbildung zum/zur ReligionslehrerIn soll möglich sein, sondern auch die Mitwirkung in den Lehramtsstudien Philosophie-Psychologie und Geschichte.

 

Gruber sieht Rektorat als koordinierendes Leitungsamt

 

Rektor Franz Gruber sieht sein Rektorat als koordinierendes Leitungsamt, die Talente und Potenziale der Universität bestmöglich zu fördern. An der KTU Linz zu lehren und zu forschen, heißt einerseits Orientierungs- und Sinnwissen zu erarbeiten, andererseits aber auch aus theologischer Sichtweise, die menschliche Offenheit auf Transzendenz im gesellschaftlichen Bewusstsein zu erhalten. In diesem Zusammenhang wird die KTU im kommenden Studienjahr auch ein Leitbild entwickeln, das der künftigen „Katholischen Privat-Universität“ ein offenes, dialogisches Profil verleiht.

 

Katholisch – privat – Universität

 

Einen ersten Versuch dazu machte Univ.-Prof. Christoph Niemand in seinem Eröffnungsvortrag. Angesichts der anstehenden Entwicklungen der KTU und ihrer Neubenennung beleuchtete er die Begriffe „Universität“, „Privat“ und „Katholisch“: Privatuniversität zu sein bedeutet, als Lehr- und Forschungsinstitution in nicht staatlicher Trägerschaft zu stehen. Wir sehen es als originären Dienst als Kirche in einer offenen und pluralistischen Gesellschaft Bildungsarbeit zu leisten. Durch die Gründung einer zweiten, eigenständigen Fakultät, wird das Gefüge unserer Einrichtung neu ausgerichtet. Die Bezeichnung als „Katholische Privat-Universität“ wird die Gleichrangigkeit der beiden Fakultäten – Theologie einerseits, Philosophie und Kunstwissenschaft andererseits – und damit die Autonomie von Forschung und Lehre besser zum Ausdruck bringen.

KTU Linz: von li: Prorektor Univ.-Prof. Dr. Ewald Volgger, Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Rektor Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber, Studiendekan Univ.-Prof. Dr. Christoph Niemand © KTU

Von links: Prorektor Univ.-Prof. Dr. Ewald Volgger, Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Rektor Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber, Studiendekan Univ.-Prof. Dr. Christoph Niemand

 

Eder, Hermine (ma)

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