Thursday 21. November 2019

Katholische Jugend Österreich zum internationalen Tag der Jugend

Katholische Jugend OÖ beim Pfingsttreffen 2013 © kjoö

„DIE Jugend gibt es nicht“, meint Sophie Matkovits, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich und erklärt: “Vielmehr muss man von Jugenden sprechen, wenn man die Jugendlichen in ihrer Individualität, in ihren Widersprüchen, ihren Eigenarten und ihrer Einzigartigkeit wahrnehmen will.“

Allen Jugendlichen gemeinsam ist aber: sie stehen vor der nicht leichten Aufgabe, ihre Identität zu entwickeln und zu individuellen Persönlichkeiten zu reifen. In dieser Phase der Ablösung und Neuorientierung stellen manche gegenwärtige gesellschaftliche Bedingungen wie steigender Leistungsdruck, brüchige Familienverhältnisse oder die Zunahme von prekären Arbeitsverhältnissen die jungen Menschen vor zusätzliche Herausforderungen. „Was sie in dieser Situation brauchen sind keine Belehrungen oder Vorwürfe, sondern Verständnis für ihre Sorgen und Unsicherheiten“, so Matkovits und weiter: „Neben der Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit, der Reform unseres Bildungssystems und dem Ausbau von Berufsorientierung – wo vor allem die Politik gefordert ist – brauchen junge Menschen heute verstärkt Zuspruch und Ermutigung: Zu wissen, dass ich etwas wert bin, abgesehen von meiner Leistung und meinen Erfolgen in Schule und Arbeit.“

 Die Katholische Jugend sieht es als ihre Aufgabe für Jugendliche und ihre Interessen Partei zu ergreifen. „Wir nehmen Jugendliche so an, wie sie sind. Wir versuchen in all ihren Lebensbereichen Stütze zu sein, damit letzten Endes ihr Leben so gelingt, wie sie es sich erhoffen“, erläutert die ehrenamtliche Vorsitzende.

So unterstützt die Katholische Jugend in unterschiedlichen Projekten Jugendliche in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit, bestärkt sie im Erlernen von sozialen Kompetenzen und ermutigt sie, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

Ein Projekt, das es Jugendlichen ermöglicht, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken, Solidarität und Gemeinschaft zu erleben, über sich selbst hinauszuwachsen und über den eigenen Tellerrand zu schauen ist „72 Stunden ohne Kompromiss“. Rund 5000 Jugendliche in 400 Einzelprojekten werden dieses Jahr von 15.-18. Oktober daran teilnehmen und zeigen, dass soziales Engagement Spaß macht. Diesjähriger Schwerpunkt der Aktion, die von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3 durchgeführt wird, sind die Themen Nachhaltigkeit und Fairness. Dazu soll in den Projekten die Zukunftsfähigkeit des Lebens und Wirtschaftens in den Fokus gesetzt werden.

„Junge Menschen haben ein riesiges Potential Dinge zu verändern. Sie legen großes Engagement an den Tag, wenn man ihnen dazu Möglichkeiten und geeignete Rahmenbedingungen bietet. Wir wollen sie dazu ermutigen, sich einzubringen und sie bei ihrem Engagement für die Welt unterstützen und begleiten“, so Sophie Matkovits abschließend.

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www.72h.at

 

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