Tuesday 19. November 2019

Don Bosco Schwestern: Fünf Professjubilarinnen aus Oberösterreich

 Schwester Giovanna Zacconi FMA 2014 © Don Bosco Schwestern

Schwester Johanna Zacconi FMA feierte mit 102 Jahren 75 Professjahre, Schwester Hermine Grasser FMA und Schwester Ida Zauner FMA 50 Jahre und die beiden Schwestern Maria und Regina Maxwald FMA 25 Professjahre.

Alljährlich legen weltweit Don Bosco Schwestern am 5. August  ihre Gelübde ab. Dieses Datum erinnert an die Anfänge des Ordens am 5. August 1872, als die ersten jungen Frauen unter Leitung der ersten Generaloberin, der heiligen Maria Mazzarello (1837-1881), ihre Versprechen ablegten.

Die Don Bosco Schwestern sind mit rund 13.150 einer der größten katholischen Frauenorden. In ihrer Lebensweise orientieren sie sich an den Grundsätzen des heiligen Johannes Bosco (1815-1888), dessen Pädagogik von Liebenswürdigkeit, Vernunft und Religion gekennzeichnet ist.

Am 25. März dieses Jahres feierten sie einen historischen Moment. 60 Jahre nach der Teilung (1954) der österreichisch-deutschen Provinz wurden Österreich und Deutschland wieder zusammengeführt durch die Errichtung der neuen deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern, deren Motto nun „ZusammenWachsen“ heißt.

 

75 Professjahre

 

Schwester Giovanna Zacconi FMA: Fröhlich mit 102 Jahren

 

 Schwester Giovanna Zacconi FMA 2014 © Don Bosco Schwestern


Schwester Giovanna Zacconi FMA wurde am 7. Juli 1912 in Messina  (Sizilien) geboren.

Als Johanna die Don Bosco Schwestern kennenlernte, war sie 19 Jahre alt. Ihre Erste Profess legte sie in Torre Bairo 1939 ab. Sie unterrichtete einige Jahre in der neu errichteten dreijährigen Wirtschaftsschule des Institutes Sacro Cuore, Vercelli und war mit voller Begeisterung - im Sinne Don Boscos - Erzieherin der internen Schülerinnen und der jungen Menschen im Oratorium.

Nach zehn Jahren machte sie die Anfrage für die Mission. Im Oktober 1949 erhielt sie ihre Destination nach Deutschland, München. Bereits im November 1954, als Deutschland und Österreich zu einer je eigenständigen  Provinz  ernannt wurden, übernahm Madre Giovanna für sechs Jahre die Aufgabe der Provinzleitung für die deutsche Provinz und anschließend bis 1972 für die österreichische Provinz der Don Bosco Schwestern. Im Juli 1975 kam sie mit einer Gruppe Schwestern nach Vöcklabruck, um das neue Haus zu eröffnen und um bis heute zu bleiben. Im Wohn- und Pflegestock lebt sie als Älteste der Provinz mit 102 Jahren in liebenswürdiger, aufmerksamer und gelebter Treue ihr „Vado io“, mit voller Hingabe an den Herrn und im Gebet die Don Bosco Schwestern auf der ganzen Welt umarmend. Ein besonderer Höhepunkt ihres Lebens war die Wiedervereinigung der deutschen und österreichischen Provinz.

 

50 Professjahre

 

Schwester Hermine Grasser FMA: Sozial engagierte und kreative Lehrerin

 

Schwester Hermine Grasser FMA © Don Bosco Schwestern


Schwester Hermine Grasser FMA wurde 1940 in Luftenberg an der Donau/OÖ geboren und legte ihre erste Profess 1964 in Casanova di Carmagnola bei Turin ab. Neben dem aktiven Einsatz als Heimerzieherin in den Internaten Stams und Klagenfurt absolvierte sie die Ausbildung zur Religionslehrerin und legte die Lehramtsprüfung für den Unterricht in der Volkschule und an den berufsbildenden mittleren Schulen ab. Sie unterrichtete Religion in Klagenfurt und anschließend in Vöcklabruck an den Don Bosco Schulen.  Acht Jahre lang war sie im Don Bosco Haus in Wien in der Jugendpastoral und an der Rezeption tätig. Seit 15 Jahren gehört sie zur Gemeinschaft Maria Auxilium von Vöcklabruck, wo sie die Gemeinschaft immer wieder mit ihrer Kreativität und ihrem Kochtalent erfreut sowie ehrenamtlich im Sozialmarkt „Korb“ mitarbeitet.

 


Schwester Ida Zauner FMA: Geduldige Krankenschwester

 

Schwester Ida Zauner FMA © Don Bosco Schwestern 


Schwester Ida Zauner FMA, die Schwester von Salesianerpater Josef Zauner SDB, wurde 1944 in Wels geboren und hat in Casanova 1964 ihre Erste Profess abgelegt. Nach der  Profess machte sie die Ausbildung zur Krankenschwester in Turin, die sie 1966 mit dem Diplom abschloss. Sie vertiefte ihr Wissen und Können später in Innsbruck auf dem Gebiet der pflegerischen Sorge um das kranke Kind. Sr. Ida war in den Niederlassungen am Viktorsberg, in Klagenfurt  und in Vöcklabruck hauptsächlich als Krankenschwester bei den kranken Kindern und Mitschwestern tätig und das mit Herz, Engagement und einer bewundernswerten Geduld.  Seit 2005  lebt Sr. Ida  in Baumkirchen/Tirol, stellt ihre Ressourcen für Dienste in Küche und Garten zur Verfügung, hat die turbulente Zeit des Um- und Ausbaues des Schlosses Wohlgemutsheim im Gebet mitgetragen und freut sich, dass sie dieses herrliche Stück Tirolerboden genießen kann.

 

25 Professjahre

 

Schwester Maria Maxwald FMA: Ordensmanagerin mit Leidenschaft

 

Schwester Maria Maxwald FMA © Don Bosco Schwestern

 

Schwester Maria Maxwald FMA stammt aus Ohlsdorf/OÖ und wurde 1965 geboren. Mit 14 Jahren kam sie mit den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck in Kontakt, weil sie die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe besuchte. Anschließend absolvierte sie die Bildungsanstalt für Erzieher und schloss sich dann der Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern an. Nach der Profess 1989 holte sie die Matura nach, um dann an der Universität Innsbruck Theologie und Deutsch zu studieren. Nach einer kurzen Unterrichtstätigkeit an den Don Bosco Schulen in Vöcklabruck wurde sie die Leiterin der dortigen Gemeinschaft. 2005-2014 war sie Provinzialin der österreichischen Gemeinschaft, was sie für kurze Zeit nach Innsbruck und dann in die Mozartstadt Salzburg führte. Maßgeblich beteiligt war sie an der Gründung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern.

 

Schwester Regina Maxwald FMA : Sozialpädagogin und Wirtschafterin

 

Schwester Regina Maxwald FMA © Don Bosco Schwestern


Schwester Regina Maxwald FMA wurde 1966 in Ohlsdorf/OÖ geboren. Sie kam mit den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck in Berührung, weil sie 1981/82 die einjährige Haushaltungsschule besuchte. Nachhaltig beeindruckt und fasziniert blieb sie von einer Schwester, die ihr während des Internatsjahres als Erzieherin zur Seite stand. Nach Abschluss der Lehre als Großhandelskauffrau folgte sie ihrem tiefen Gespür und wagte ein Leben für Gott im Geist Don Boscos und Maria Mazzarellos. Um den jungen Menschen wirksam helfen zu können, eignete sie sich nach dem Noviziat 1989 durch die Ausbildung zur Erzieherin die dafür nötigen Voraussetzungen an. Ihre Kompetenzen stellte sie anschließend u.a. der Leitung und dem Aufbau der Sozialpädagogischen Wohngruppe „Laura“  in Stams zur Verfügung. 2009 übernahm sie die Aufgabe der Provinzökonomin und begann gleichzeitig am MCI mit dem Studiengang „Wirtschaft & Management“, um, wie  Don Bosco es sagte, „an der Spitze des Fortschrittes zu stehen“. Zurzeit befindet sich Sr. Regina in einer Sabbatzeit.

 

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