Irgendwann reichen Worte nicht mehr aus. Dann kann sie uns helfen, das auszudrücken, was tief in uns schwingt und klingt: die Musik. Umgekehrt ist es aber auch sie, die Saiten in uns zum Schwingen und Klingen bringen kann, die sonst schweigen würden.
Fröhliche Gesichter, volle Kirchenräume, bunte Vielfalt: Dieses lebendige Bild bot die Lange Nacht der Kirchen 2014. Über 500 Veranstaltungen in mehr als 100 Kirchen von neun christlichen Konfessionen in 35 oö. Orten luden zum Mitmachen, Zuschauen, Zuhören und Genießen ein.
Die Kreuzschwestern-Galerie zeigt von 15. Mai bis 11. Juli 2014 eine Film-Dokumentation und Fotografien von Mönchen, deren Köpfe und Hände in ihren Kutten verborgen sind. Die Exponate fragen die BesucherInnen: "Was bleibt von einem Menschen, wenn man Kopf und Hände nicht sieht?"
Im Zeichen der Erinnerung an kirchliche Märtyrer der NS-Zeit stand der Gedenktag des seligen Franz Jägerstätter (1907 – 1943) am 21. Mai 2014. Im Linzer Mariendom, in Jägerstätters Heimat St. Radegund und im Stift Wilhering fanden Gedenkveranstaltungen statt.
Morgen, am 23. Mai, ist es wieder so weit: Bei der Langen Nacht der Kirchen öffnen über 100 Kapellen und kirchliche Einrichtungen in ganz Oberösterreich ihre Türen. Etwa 400 Veranstaltungen in ganz Oberösterreich, davon über 120 in Linz, laden zum Mitmachen, Genießen und Innehalten ein.
Einmal jährlich lädt das Forum St. Severin zum Künstlersonntag ein. Heuer fand er am 18. Mai 2014 zum Thema „Kunst und Seelsorge: Begegnungsräume“ statt.