Donnerstag 14. Mai 2026

Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen Florian- und Severin-Medaille

Am 12. Mai 2026 überreichte Diözesanbischof Manfred Scheuer im Linzer Priesterseminar an engagierte Christ:innen die Florian-Medaille und die Severin-Medaille. Diese diözesanen Ehrenzeichen sind ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in den Pfarren und über die Pfarrgrenzen hinaus.

Die Severin-Medaille erhielten:

 

  • DI Christian Hofer (Gramastetten)
  • Ing. Johann Renzl (Haigermoos)
  • Margarete Staudinger (Oberhofen)
  • Brigitte Legler (St. Martin im Innkreis)
  • Marianne Wimmer (St. Martin im Innkreis)
  • Ing. Heinrich Brugger (Steyr-Christkindl)
  • Hermann Infanger (Ternberg)
  • Wilhelm Etzlstorfer (Unterweißenbach)
  • OSR Johann Kiesenhofer (Unterweißenbach)
  • Marianne Damböck (Waldneukirchen)

 

 

Mit der Florian-Medaille wurden ausgezeichnet:

 

  • Mag.a Johanna Maria Eisner (Steyr-Christkindl)
  • Veronika Pernsteiner M.A. (Lacken)

Bischof Manfred Scheuer verlieh Heinrich Brugger aus Steyr-Christkindl die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Marianne Damböck aus Waldneukirchen die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Johann Kiesenhofer aus Unterweißenbach die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Wilhelm Etzlstorfer aus Unterweißenbach die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Johann Renzl aus Haigermoos die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Hermann Infanger aus Ternberg die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Marianne Wimmer aus St. Martin im Innkreis die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Brigitte Legler aus St. Martin im Innkreis die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Margarete Staudinger aus Oberhofen die Severin-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Johanna Maria Eisner aus Steyr-Christkindl die Florian-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Veronika Pernsteiner M.A. aus Lacken die Florian-Medaille.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Christian Hofer aus Gramastetten die Severin-Medaille.
Am 12. Mai 2026 Überreichte Diözesanbischof Manfred Scheuer im Linzer Priesterseminar an engagierte Christ:innen die Florian-Medaille und die Severin-Medaille.

© Diözese Linz / Johannes Kienberger

 

Im Rahmen eines Akademischen Festaktes an der KU Linz wurde bereits am 29. April 2026 die Florian-Medaille an Dr. Helmut Obermayr verliehen (eine gesonderte Presseaussendung der KU Linz dazu erfolgte am 30.4.2026).


Bei der Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen am 12. Mai 2026 im Linzer Priesterseminar würdigte Generalvikar Severin Lederhilger das außergewöhnliche Engagement ehrenamtlich Tätiger in der Diözese. Häufig würden diese Menschen als „gute Seele in unserer Pfarre“ bezeichnet – ein Ausdruck, der laut Lederhilger für einen Wert steht, „der sich weder in Zahlen noch materiellen Größen ausdrücken lässt“. Gerade ihr Einsatz sei jedoch „ein wahrer Schatz für die Gemeinschaft – menschlich wie christlich“ und prägend für das kirchliche Leben vor Ort.

 

Generalvikar Severin Lederhilger hielt die Dankesrede.

Generalvikar Severin Lederhilger / © Diözese Linz - Kienberger

 

Der Generalvikar betonte, dass Ehrenamtliche mit ihren Talenten „maßgeblich zur Lebendigkeit von Kirche“ beitragen. In Anlehnung an die diözesanen Leitlinien unterstrich er, dass sie gemeinsam mit Hauptamtlichen berufen seien, „am Reich Gottes mitzubauen“. Dieses Engagement zeige sich in vielfältiger Weise – von pastoralen und liturgischen Diensten über Bildungsarbeit bis hin zu organisatorischen, finanziellen und handwerklichen Aufgaben.
Die heute Geehrten hätten sich über viele Jahre hinweg mit großem persönlichem Einsatz eingebracht, oft im Hintergrund und mit beeindruckender Beständigkeit. Lederhilger zitierte Theodor Fontane: „Es ist nichts Großes, Gutes zu tun; wohl aber ist es etwas Großes, es immer zu tun“ – ein Gedanke, der die Ausdauer und Verlässlichkeit der Geehrten besonders hervorhebe. Gerade diese Haltung mache viele von ihnen zur tragenden „guten Seele“ ihrer Pfarrgemeinden.


Zugleich verwies der Generalvikar auf die große Bedeutung des Ehrenamts für Kirche und Gesellschaft insgesamt. Freiwilliges Engagement sei Ausdruck gelebter Mitmenschlichkeit und Solidarität. Es mache sichtbar, „was es bedeutet, dass eine Gemeinschaft getragen wird von aktiven Menschen“, die Verantwortung übernehmen und ihren Glauben im Handeln leben. Mit den Worten von Erich Kästner brachte er dies auf den Punkt: „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!“


Die Verleihung der Florian- und Severin-Medaillen sei daher ein bewusstes Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit. Die Auszeichnungen würden stellvertretend auch für viele andere Engagierte stehen, die im Hintergrund wirken. Lederhilger betonte, dass der Dank nicht nur den Geehrten selbst gelte, sondern ebenso ihren Angehörigen, „die diesen Einsatz oft mit viel Verständnis und Geduld mitgetragen haben“.
Abschließend hob er hervor, dass das Wirken der Ehrenamtlichen eine wichtige Ermutigung für andere sei und „ein wertvoller, einladender Beitrag auf dem Weg der Kirche in die Zukunft“.

 

Regina Atzwanger, Sprecherin des Ehrenamtsrat moderierte durch den Abend.

Die Sprecherin des Ehrenamtsrates Regina Atzwanger moderierte durch den Abend. / © Diözese Linz - Kienberger

 

 

Würdigung von haupt- und ehrenamtlichem kirchlichem Engagement


Die Ehrenzeichen werden an Persönlichkeiten verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben. Die Medaillen werden ausschließlich an Laien vergeben, was auch Mitglieder von Instituten des Geweihten Lebens und Gesellschaften des Apostolischen Lebens mit einschließt. Sie können sowohl für ehrenamtliches als auch für hauptamtliches Engagement vergeben werden, wobei eine mindestens 10-jährige Tätigkeit vorausgesetzt wird.

 


Symbolträchtige Ehrenzeichen


Die Ehrenzeichen wurden von der Linzer Künstlerin Ulrike Neumaier gestaltet. Sie verwendete die Symbole Mühlstein und Ölbaumblatt der Diözesanheiligen hl. Florian und hl. Severin und arbeitete in den Münzrand den Satz: „Et si nemo, ego tamen.“ – „Und wenn es keiner macht, ich tue es doch!“

Zukunftsweg

Finanzverantwortliche: Ein grundlegender Bestandteil jeder Pfarrgemeinde

Den Boden bereiten, damit kirchliches Leben wachsen kann

Chancen der neuen Struktur: Eine beteiligende Kirche leben

Interview mit Susanne Lammer, designierte Pastoralvorständin im Noch-Dekanat Windischgarsten, das zur fünften von...
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: