MIVA-Jahresbilanz 2025: 252 Mobilitätsprojekte in 53 Ländern
Mobilität ist mehr als reine Fortbewegung. Sie entscheidet darüber, ob Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeit haben, ob Märkte erreichbar sind und gesellschaftliche Teilhabe möglich wird. In vielen Regionen der Erde ist fehlende oder unsichere Mobilität ein zentrales Hindernis für Entwicklung und Selbstbestimmung. „Mobilität hat in den vergangenen Jahren nichts an Wichtigkeit verloren. Im Gegenteil: Die durch die MIVA zur Verfügung gestellte Mobilität – bedarfsgerecht und angepasst an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten – hat bis heute für unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner weltweit einen unverzichtbaren Wert“, so MIVA-Geschäftsführerin Christine Parzer.

Dank der FMIVA-ahrräder können zahlreiche Kinder den Schulunterricht besuchen. © MIVA Austria
In der Jahresbilanz 2025 blickt das Hilfswerk, welches seit mehr als 76 Jahren durch Mobilität weltweit Gutes bewirkt, auf ein positives Jahr zurück. Dank der großartigen Unterstützung der vielen Spenderinnen und Spender konnte im Jahr 2025 erneut Großartiges bewirkt werden: 252 Projekte in 53 Ländern wurden umgesetzt und verwirklicht. „Hinter jedem einzelnen Projekt stehen großartige Menschen: die, die es ins Leben rufen, die, die es umsetzen, die, die davon profitieren, aber vor allem auch die die es ermöglichen“, so Parzer und fügt hinzu: „Ohne das Vertrauen und die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender wäre all dies nicht möglich. Ihr Engagement stärkt unsere Partnerinnen und Partner und trägt dazu bei, Mobilität als Grundlage für wirksame, nachhaltige Projekte weltweit zu sichern.“
Transportmittel als Schlüssel zum Erfolg für Hilfe
MIVA-Fahrzeuge erfüllen unterschiedliche Aufgaben, ihre Mission ist aber überall die gleiche: den Menschen helfen. In Summe waren es 2.694 Fahrzeugeinheiten mit einer Gesamtleistung von rund 4,9 Millionen Euro – von Fahrrädern, Ambulanzen und Geländefahrzeugen, Schulbussen, Traktoren, Rollstühlen und Dreirädern bis hin zu Maultieren – welche den Ärmsten 2025 in unserer Welt zugutekamen.

Auch Esel oder Maultiere werden von den Spenden angeschafft. © MIVA Austria
Hilfe für die Ärmsten von ganz besonderer Wichtigkeit
Das Ziel der MIVA ist es, Menschen in den ärmsten Regionen der Welt – in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa – mit Mobilität zu unterstützen. Mobilität ist vielfältig: Sie sichert Existenzen, ermöglicht Bildung, schenkt den Menschen Hoffnung, hilft Distanzen zu überwinden und rettet im Notfall Leben. Auch im Jahr 2026 ist diese Hilfe für die Ärmsten von besonderer Wichtigkeit. Weitere Infos zur MIVA, der detaillierten MIVA-Kurzbilanz 2025 sowie den Spendenmöglichkeiten unter www.miva.at/bilanz2025







