Mit Kochlöffel und Herz: Wo Inklusion „einfach passiert“
Caritas-Mitarbeiterin Hermine Lackenberger, Leiterin der Wohngruppen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in St. Pius in Steegen/Peuerbach, ist dankbar für die gelungene Einbindung Matheos in die Kochgruppe: „Das generationenübergreifende Kochen ist ein wunderbares Angebot in der Region. Ein großes Dankeschön gilt Schulköchin Franziska Bernauer und den engagierten freiwilligen Helferinnen, die diese gemeinsamen Samstage mit so viel Einsatz und Herzlichkeit ermöglichen. Dass Matheo hier so offen aufgenommen wurde, freut mich ganz besonders. Hier zeigt sich: Inklusion passiert einfach – ganz natürlich, mit Offenheit und Herz. Die Begegnungen zwischen Jung und Alt stärken nicht nur den Zusammenhalt, sie zeigen auch, wie vielfältig gelebte Teilhabe aussehen kann.“

Einmal im Monat wird mit Schulköchin Franziska Bernauer gemeinsam geschnippelt, gerührt und das Essen genossen. Der neunjährige Matheo (2. v. l.) ist immer mit dabei. © Caritas
Gemeinsames Kochen fördert soziale Fähigkeiten
Auch das pädagogische Team in St. Pius sieht die positive Wirkung: Matheo blüht auf. Das Kochen in der Gruppe fördert nicht nur seine sozialen Fähigkeiten, sondern auch seine Selbstständigkeit. „Wir freuen uns sehr, dass die Kursbegleiterinnen Matheos Einsatz beim Aufräumen und seine Eigenverantwortung loben. Das ist für uns eine schöne Bestätigung unserer täglichen Arbeit“, so Lackenberger.
Der Verein „Generationen miteinander Freiwilligenzentrum Peuerbach / Steegen“ wurde 2024 mit Unterstützung der LEADER-Region Mostlandl Hausruck und der Gemeinden gegründet. Mit rund 80 Mitgliedern setzt er sich für ein aktives Miteinander aller Generationen in Steegen und Peuerbach ein. Seine Projekte fördern den sozialen Zusammenhalt, stärken ehrenamtliches Engagement und ermöglichen wertvolle Begegnungen – wie jene von Matheo und seiner Kochgruppe.








