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Inhalt:

Männerbewegung und Pax Christi für gewaltfreie Landesverteidigung

soziale Botschaft

Katholische Laienvereinigungen in Oberösterreich fordern gesellschaftliche Debatte über ein "Umrüsten statt Aufrüsten" im Zuge der Wehrdienstreform

Eine verstärkte Ausbildung in gewaltfreier sozialer Landesverteidigung fordern die Katholische Männerbewegung (KMB) Oberösterreich und Pax Christi Oberösterreich. Die Diskussion über Wehr- und Zivildienst sollte inhaltlich entsprechend erweitert werden, forderten KMB-Obmann Bernhard Steiner und der Pax-Christi-Vorsitzende Michael Huber-Kirchberger in einer Aussendung vom Montag zum Beginn der Fastenzeit. Dies sei auch bei der jüngsten KMB-Diözesankonferenz der Tenor gewesen, die am 31. Jänner zum Jahresthema "Frieden und Versöhnung" stattgefunden hat.

"In Österreich gibt es das Konzept der umfassenden Landesverteidigung, die auch die geistige Landesverteidigung mit einschließt. In der Praxis bedeutet das oftmals, dass Soldaten in Uniform in Schulklassen kommen, um junge Menschen für die Verteidigungsbereitschaft zu motivieren. Das bleibt aber alles noch zu sehr der militärischen Logik verpflichtet", erklärten KMB und Pax Christi. Ziel sei es, das Konzept der sozialen Landesverteidigung wieder stärker zu entdecken und systematisch auszubauen. Diese Form der Verteidigung ist der aktiven Gewaltfreiheit verpflichtet und ist nicht direkt in militärische Strukturen eingebettet.

Als Grundlage ihrer Initiative nennen die beiden Organisationsspitzen das Buch "Für den Frieden kämpfen" von Wolfgang Palaver, der auch bei der Diözesankonferenz referiert hat. Der Innsbrucker Sozialethiker folgt darin der Linie von Papst Franziskus, wonach Menschen in "kämpferischer Hoffnung ihre fatalistische Passivität überwinden" können. Steiner verwies auf die Definition der Friedensforscherin Christine Schweitzer: Ziel sozialer Verteidigung sei "nicht der Schutz der Grenzen und des Territoriums", sondern "die Verteidigung der Lebensweise und der Institutionen gegen die Absicht des Gegners, die Herrschaft im Lande zu übernehmen".

Huber-Kirchberger forderte eine breite Debatte darüber, "wie man konstruktive und zielführende Friedensmaßnahmen aktiv und gewaltfrei ergreifen könne". Wie es hieß, soll das Thema "Frieden und Versöhnung" in der Diözese Linz bei sogenannten "Männertagen" in der Fastenzeit behandelt werden. Im KMB-Arbeitsheft 2026 sind die Inhalte "Die Kraft der Versöhnung" und "Das Licht des Friedens" für die Männerarbeit in den Pfarren praxisnah aufbereitet.

 

Quelle: https://www.kathpress.at/goto/meldung/2554589/maennerbewegung-und-pax-christi-fuer-gewaltfreie-landesverteidigung

 

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