Donnerstag 19. Februar 2026

Red Wednesday macht auf verfolgte Christ:innen aufmerksam

Am 19. November 2025 werden wieder zahlreiche kirchliche Gebäude im Rahmen des „Red Wednesday" rot angestrahlt, um dadurch auf das Thema „Christ:innenverfolgung“ aufmerksam zu machen.

Über 200 Millionen Christ:innen werden in rund 50 Staaten verfolgt, bedroht oder diskriminiert. Um das Grundrecht auf Religionsfreiheit in Licht zu rücken, wurde der „Red Wedbesday", eine Aktion der päpstlichen Stiftung Kirche in Not, die jedes Jahr weltweit stattfindet, ins Leben gerufen. In vielen Ländern rund um den Globus werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt. Die meisten Veranstaltungen finden in Europa statt. In Österreich nehmen heuer knapp 220 Kirchen, Stifte und Abteien sowie auch das Bundeskanzleramt an der Aktion teil.

 

Übersicht über alle Teilnehmer in Österreich: www.red-wednesday.at

 

 

Rote Kirchen in Oberösterreich

 

In Oberösterreich leuchten etwa der Mariendom in Linz, die Stifte St. Florian, Reichersberg, Schlägl und Lambach blutrot. Auch andere Pfarren/Pfarrgemeinden beteiligen sich mit rotem Licht, Gottesdiensten oder Gebetsabenden: etwa Molln, die Kapuzinerkirche Gmunden, Traunkirchen, Friedburg, Schalchen, Altschwendt, Neufelden, Steyr-Ennsleite, Ansfelden, Windhaag bei Perg, Waldhausen im Strudengau und Rechberg.

 

Red Wednesday Aktionstag für verfolgte und bedrohte Christen Mit dem „Red Wednesday“ möchte das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam

Auch das Stift St. Florian mit der Stiftskirche wird am 19. November 2025 in rotem Licht erstrahlen. © Fotokerschi.at / Kerschbaummayr

 

„Diese große Resonanz aus ganz Österreich ist ein wichtiges Signal der Solidarität für die unzähligen Christen, die unter Diskriminierung und Verfolgung leiden und an die häufig niemand denkt. Dass das Menschrecht auf Religionsfreiheit für so viele Menschen mit Füßen getreten wird, dass viele Christen ermordet werden, weil sie an Gott glauben, ist schrecklich und leidvolles Unrecht. Der Red Wednesday gibt ihnen eine Stimme“, so Tobias Pechmann, Nationaldirektor von Kirche in  Not – Österreich auf der Website.

 

Von Brasilien um die Welt

 

Was 2015 in Brasilien als einzelner Tag der Solidarität begann – damals, um gegen die Christenverfolgung im Irak zu Protestieren – begann, hat sich inzwischen in über 20 Ländern zu mehrtägigen Veranstaltungsreihen mit Gebetswachen, Zeugnissen, Konferenzen und Ausstellungen entwickelt. Aus Rücksicht auf die Energiesparmaßnahmen, die im Zuge der Energieknappheit eingeführt wurden, werden in diesem Jahr nur kurzzeitige Beleuchtungen durchgeführt. Kirchen und öffentliche Gebäude werden nur an ausgewählten Tagen und nicht wie bisher durchgehend wochenlang beleuchtet. Diese kurzzeitige Beleuchtung findet meist mit modernster LED-Technologie statt, der Energieverbrauch ist daher minimal. Kirche in Not ist der Meinung: Das Menschenrecht der Religionsfreiheit ist es wert, dass man dieses kurze aber weithin sichtbare Zeichen setzt.

 

Kirche in Not (ACN)

 

ist eine päpstliche Stiftung und ein internationales pastorales Hilfswerk. Es hilft der Kirche überall dort, wo sie verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat. In vielen Ländern der Erde ist die katholische Kirche mit ihren Schulen, Krankenhäusern und Pfarrzentren die einzige funktionierende Infrastruktur und ein Hoffnungsanker. 

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