Samstag 21. Februar 2026

Neue Wirtschaftsdirektorin für das Stift Engelszell

Stiftskirche Engelszell

Elfriede Haindl war lange in der Geschäftsleitung des Stifts Schlägl tätig, nun soll sie ihre Expertise in Österreichs einzigem Trappistenkloster einbringen.

Das oberösterreichische Trappistenkloster im Ort Engelhartszell an der Donau (Bezirk Schärding) hat eine neue Wirtschaftsdirektorin. Seit 1. März 2024 ist Elfriede Haindl für die wirtschaftlichen Betriebe in Engelhartszell verantwortlich. Die Oberösterreicherin folgt damit auf Diakon Hans Hofer, der seit Jänner 2010 für die wirtschaftlichen Belange des Stifts verantwortlich war und seit vergangenem Sommer in Pension ist. Die Zukunft von Österreichs einzigem Trappistenkloster bleibt dabei weiter ungeklärt.

 

Klar ist, dass der Trappisten-Orden nach knapp 100 Jahren sein Kloster in Engelhartszell auflöst. Nachwuchsmangel und die Altersstruktur der wenigen verbliebenen Mönche wurden bereits im vergangenen Jahr vom Konvent als Gründe angegeben. Eine Kommission rund um Dom Samuel Lauras, Abt des tschechischen Trappisten-Klosters Novy Dvur, ist seitdem für die zukünftigen Schritte verantwortlich.

 

Mit Haindl gebe man einer Frau das Heft in die Hand, die jahrzehntelange Erfahrung in der Stiftwirtschaft vorweisen kann, hieß es. 33 Jahre lang war sie in der Geschäftsleitung des Stifts Schlägl tätig. In Engelhartszell sei es nun ihre Aufgabe, die wirtschaftlichen Betriebe des Stifts – wie das Brauwesen, die Gastronomie, die Energieversorgung oder die Forstwirtschaft zukunftsfit zu machen und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern, heißt es.

 

Trotz der bislang gescheiterten Suche nach potenziellen Nachfolgern wolle man laut dem Trappisten-Orden weiterhin den Schulterschluss mit der Diözese Linz, den österreichischen Orden sowie der benachbarten Caritas-Einrichtung pflegen.

 

Bereits im vergangenen Jahr gab der Orden seine Bedingung einer kirchlichen Lösung auf. Es habe sich gezeigt, dass die Stiftstruktur mit Kirche und Wirtschaft unter einem Dach nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen anderer kirchlicher Körperschaften entspreche. So sollten zukünftig Interessierte ihre Ideen auch nur für gewisse Teile des Stiftsbesitzes vorbringen können. Gleichzeitig dürften diese jedoch nicht im Widerspruch zu den Prinzipien der katholischen Kirche stehen. Herausforderungen gebe es demnach genug, so Haindl.

 

(kathpress)

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