Monday 20. September 2021

Spatenstich zur Wohnanlage „St. Antonius“ in Linz

Auf dem Grund der Pfarre Linz-St. Antonius wird ein Haus mit 27 Wohnungen errichtet, fünf davon für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen. Das Bauprojekt der Diözesanen Immobilien-Stiftung ist als Musterprojekt für die Zusammenarbeit diözesaner Angebote geplant.

Der Spatenstich zum Wohnobjekt an der Salzburger Straße fand am 12. September 2021 im Rahmen der Feier zum 40-Jahr-Jubiläum der Pfarre Linz-St. Antonius statt. Bischof Manfred Scheuer, der den Festgottesdienst hielt, begrüßt das Bauprojekt ausdrücklich. Es umfasst die Neuerrichtung eines mehrgeschoßigen Wohnobjekts auf dem Grundstück der Pfarre mit insgesamt 27 Wohnungen. Die Wohnungen werden zu Mietpreisen vergeben, die den Zugang zu angemessenem Wohnraum erleichtern. Fünf Wohnungen sind als Übergangswohnungen von Obdachlosigkeit betroffenen Frauen und deren Kindern gewidmet.

 

Der Pfarre ist es ein großes Anliegen, einen Akzent der Nächstenliebe zu setzen. „Wir möchten im Namen der Diözese und im Namen von Bischof Manfred Scheuer den Menschen am Rand der Gesellschaft eine Zukunft sichern“, sagt Pfarradministrator Ernest Szabó, „und es ihnen ermöglichen, die kirchliche Nächstenliebe und damit auch die Gottesliebe zu erfahren“.

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Obdachlose hat sich bereit erklärt, die Betreuung der fünf Wohnungen zu übernehmen. „Wir freuen uns, dass unser gemeinsames Projekt in St. Antonius mit dem Spatenstich der Verwirklichung wieder ein Stück näher kommt“, so Christian Winkler, Geschäftsführer der Obdachlosenstiftung, und der Vorsitzende des Kollegiums, Peter Zuber.

 

V. l.: Mag. Philipp Summereder, Prof. Kurt Rohrhofer, Mag.a Karin Preining, Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, Mag. Peter Zuber, Pfarradministrator GR Mag. Ernest Szabó.

V. l.: Mag. Philipp Summereder als Vertreter der Pfarre, Prof. Kurt Rohrhofer (Vorstandsmitglied der ARGE Obdachlose), Mag.a Karin Preining (Geschäftsführerin der Diözesanen Immobilien-Stiftung), Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, Mag. Peter Zuber (Vorsitzender des Kollegiums der Obdachlosenstiftung), GR Mag. Ernest Szabó (Pfarradministrator von Linz-St. Antonius). © Heinz Zauner

 

Kooperationsprojekt kirchlicher Partnerinnen und Partner

 

Das Gebäude auf dem Grundstück der Pfarre Linz-St. Antonius wird auf Anregung der Pfarre und in Zusammenarbeit mit der Obdachlosenstiftung Diözese Linz (OLST) errichtet. Der Bau wird im Auftrag der Diözesanen Immobilien-Stiftung ausgeführt, die bisherigen Planungen hat das Büro „X Architekten ZT“ ausgeführt. Für den geplanten Holzbau werden Stämme aus kirchlichen Waldflächen verwendet. „Ziel ist es, unser Holz aus der Region durch einen regionalen Partner verwenden zu lassen“, sagt Karin Preining, Geschäftsführerin der Diözesanen Immobilien-Stiftung. „Wir wollen hier ein bewusstes Zeichen des nachhaltigen Einsatzes von Ressourcen setzen, gerade weil wir wertvollen Boden für eines der Grundbedürfnisse von Menschen, das Wohnen, einsetzen und nutzen dürfen.“ Das Wohnprojekt sei ein Zeichen dafür, dass die Diözesane Immobilien-Stiftung ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen will. Die Fertigstellung des Bauprojekts ist mit Anfang 2024 geplant.

 

 

Architektur und Gestaltung

 

Das Linzer Büro X Architekten ZT hat das Gebäude in der Art eines Vierkanthofs mit Innenhof geplant. Das Haus wird in der Höhe von drei Geschoßen in Richtung Salzburger Straße und zwei Geschoßen in Richtung Kirche und Kindergarten errichtet. Die Typologie des Vierkanthofs bzw. der Blockrandbebauung bietet einen Schallschutz zur Straße hin und schafft einen ruhigen Innenhof. Der begrünte Hof bietet Raum für Kommunikation und ist gleichzeitig ein geschützter Außenbereich für Menschen in schwierigen Lebensphasen.

 

Der Eingang zur Anlage liegt nordseitig. Über einen unauffälligeren, geschützten Eingang auf der Seite zur Pfarrkirche gelangt man zu den Übergangswohnungen.

 

Das Ziel, ein entspanntes Umfeld zu schaffen, wird zum einen durch das umschließende Bauvolumen erreicht, zum anderen durch die Fassaden und die Farbgestaltung. In den Eingangsbereichen und im Innenhof sind warme Farbtöne und Holz die prägenden Gestaltungselemente im Kontrast zur dunklen Fassade nach außen. Verschieden große Holzelemente strukturieren den zum Hof hin offenen Laubengang. Diese Elemente wiederholen sich in den Balkongeländern. Von den Gängen und Stiegenhäusern strahlen kräftige Farben in den Straßenraum.

 

Visualisierung des geplanten Wohnprojekts mit der Typografie eines Vierkanthofes.

Visualisierung des geplanten Wohnprojekts mit der Typografie eines Vierkanthofes. © DIS

 

Anfragen bzw. Vormerkungen zum Wohnprojekt an:

Diözesane Immobilien-Stiftung,
Viktoria Aufreiter oder Sylvia Bencic: office@diestiftung.at

 

Website Diözesane Immobilienstiftung

 

Christine Grüll / Diözesanfinanzkammer

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