Sunday 1. August 2021

Elisabethinen Linz: Segnung des neuen "Generationenhauses"

Das neu errichtete "Generationenhaus" der Elisabethinen in Linz berücksichtigt die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen und ermöglicht ein gutes Miteinander. Am 18. Juni 2021 wurde es von Bischof Manfred Scheuer gesegnet.  

Bedürfnisorientiertes Handeln ist den Elisabethinen Linz seit ihrer Gründung vor 276 Jahren ein Anliegen. Die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen stehen auch im Mittelpunkt des neuen Wohnprojekts, das seit Oktober 2020 die Linzer Innenstadt bereichert. Das „Generationenhaus“, das mit Juni 2021 nun offiziell eröffnet wird, ist das bis dato erste und auch einzige in dieser Form in der Landeshauptstadt.

 

Das generationsübergreifende Wohnprojekt der Elisabethinen Linz an der Ecke Elisabethstraße/Harrachstraße mit dem einladenden Elisabethgarten im Innenhof ist eine Wohlfühloase für Jung und Alt. Neben 28 betreubaren Wohnungen, 5 Wohngemeinschaften für junge Menschen in Ausbildung sowie 14 modernen Mietwohnungen gibt es im Erdgeschoß eine betriebliche Kinderbetreuung für 20 Kleinkinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordensklinikums Linz. Ansprechpartnerin für das Generationenhaus ist Sr. Luzia Reiter, Ordensfrau der Elisabethinen, die auch als „gute Seele“ täglich im Haus präsent ist und sich um die Anliegen aller Bewohnerinnen und Bewohner annimmt.

 

Gemeinsame Geschichte der Generationen

 

Bischof Manfred Scheuer betonte in seiner Ansprache zur Segnung des "Generationenhauses" am 18. Juni 2021, Gott sei ein Gott der Generationen, der Glaube an Gott habe immer eine (Segens-)Geschichte. Scheuer: "Im Alten Testament ist es eine klare Sache: Der Glaube geht weiter von Generation zu Generation! Das Thema der Generationen hat es sogar in die 10 Gebote geschafft. Gott scheint das Miteinander von Alt und Jung sehr am Herzen zu liegen. Das Gebot, die Eltern, Vater und Mutter zu ehren, ist das erste Gebot, das die zwischenmenschlichen Dinge regelt." Die ältere Generation hingegen habe die Aufgabe, ihren Kindern von Gott zu erzählen. 

 

Bischof Scheuer wörtlich: "Was wir selbst sind, sind wir auch durch andere geworden. Was haben wir an Genen mitbekommen, damit an leiblicher und körperlicher Gesundheit oder auch Erbkrankheit, welche Begabungen wurden schon früh gefördert, was wurde daheim vernachlässigt, was mir ein Leben lang nachhängt? Und wie bin ich zum Glauben gekommen, zum Beten? Weil andere Eltern, Lehrer, Vorbilder mich angestiftet haben, mitgenommen haben in die Kirche … Wir haben eine gemeinsame Geschichte mit Eltern, Großeltern, auch mit denen, die schon vor unserer Geburt gestorben sind, ob wir intensiv eine gemeinsame Zeit verbracht haben oder etwas mittelbar weitergegeben wurde. Diese Menschen haben einen Platz im Herzen."

 

Gedanken von Bischof Manfred Scheuer zum Nachlesen

 

Segnung des "Generationenhauses" der Elisabethinen Linz
Generaloberin Sr. Barbara Lehner (l.) und Hausleiterin Sr. Luzia Reiter
Segnung des "Generationenhauses" der Elisabethinen Linz durch Bischof Manfred Scheuer
Segnung des "Generationenhauses" der Elisabethinen Linz durch Bischof Manfred Scheuer

© Elisabethinen Linz

 

Wohnen bei den Elisabethinen

 

Auch wenn das neu errichtete Generationenhaus in dieser Form für Linz bis dato einzigartig ist, so ist „das Zusammen-Wohnen“ für die Ordensgemeinschaft der Elisabethinen selbst kein „Novum“ – sondern vielmehr die moderne Interpretation bestehender Werte. Denn seit jeher leben im Umfeld des Konvents unterschiedlichste Menschen in Gemeinschaft. „Wohnen bei den Elisabethinen war immer schon mehr als nur eine bloße Unterkunft. Wir möchten frohmachend für die Menschen da sein, ihnen einen neuen Lebensraum in Gemeinschaft ermöglichen und das Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln. Diese lang gelebte Tradition des Zusammenlebens führen wir im Generationenhaus in der Elisabethstraße in neuer Form weiter“, erklärt Sr. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien die Hintergründe zur modernen „Wohnoase“.

 

Persönliche Betreuung im Fokus

 

Im Zentrum der Überlegungen zu diesem bis dato einzigartigen „Generationenhaus“ standen die Anforderungen älterer Menschen. Selbständigkeit, Sicherheit und Service sind für das Leben im Alter besonders wichtig. In den 28 barrierefreien, altersgerechten Wohnungen wird diesen drei Anforderungen optimal Rechnung getragen. „Unser Augenmerk in diesem Gesamtkonzept liegt auf den Menschen der älteren Generation. Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir durch den generationsübergreifenden Ansatz sowie mittels unterschiedlichster Aktivitäten und unserer Anwesenheit vor Ort, der zunehmenden Vereinsamung entgegenwirken“, beschreibt Sr. Luzia Reiter, Hausleiterin des Wohnprojekts, die Beweggründe.

 

Den BewohnerInnen der betreuten Wohnform werden bei Bedarf die optimalen Unterstützungs- leistungen vermittelt, die für die individuellen Bedürfnisse notwendig und hilfreich sind – von der Reinigung bis zur professionellen Pflege. Gemäß dem Motto „Hilfe, wo Hilfe benötigt wird“, können und sollen alle BewohnerInnen selbst entscheiden, wo Unterstützung gebraucht wird. Die unmittelbare Nähe zum Ordensklinikum Linz Elisabethinen gibt darüber hinaus zusätzliche Sicherheit. „Die unmittelbare Nähe zum Ordensklinikum Linz Elisabethinen gibt darüber hinaus zusätzliche Sicherheit. „Die Barrierefreiheit hatte vor allem für das Betreubare Wohnen oberste Prämisse. Neben individuellen Rückzugsmöglichkeiten für alle Altersgruppen gibt es auch gemeinsam nutzbare Bereiche. Insbesondere der Elisabethgarten soll ein Ort der Begegnung und Kommunikation für alle Generationen werden“, fasst Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der „die elisabethinen linz-wien wohnen & leben GmbH“, das Konzept zusammen.

 

Junges Wohnen bei den Elisabethinen

 

Ein weiteres Herzstück im generationsübergreifenden Wohnprojekt ist der Bereich „Junges Wohnen“. Hier entstanden 5 Wohngemeinschaften (WGs) mit Wohnflächen von 82 m² bis 120m² und zusätzlichen Balkonen bzw. Terrassen für insgesamt 22 junge Menschen in Ausbildung bzw. die am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Neben der zentralen Lage und kurzen Wegen zu den umliegenden Ausbildungsstätten spielen für junge Menschen vor allem der Kontakt zu Gleichgesinnten und die Kosten eine entscheidende Rolle. Jede Wohneinheit umfasst neben einem Gemeinschaftsraum und einer gemeinsamen Küche für jede Bewohnerin bzw. jeden Bewohner auch einen individuellen, privaten Rückzugsbereich. „Unser Ziel ist es, junge und alte Menschen zusammenzubringen, sie sollen miteinander leben und voneinander profitieren“, freut sich Sr. Luzia Reiter, Hausleiterin des Wohnprojekts, über das generationsübergreifende Miteinander.

 

Betriebliche Kinderbetreuung

 

Kinderlachen und aufgeweckte Stimmen klingen aus dem Erdgeschoß des neuen Generationenwohnhauses der Elisabethinen in Linz. Denn dort ist die betriebliche Kinderbetreuung untergebracht. Von Montag bis Freitag von 6.30 Uhr bis 16.00 Uhr werden 20 Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordensklinikums Linz in den neuen, liebevoll gestalteten Räumlichkeiten umsorgt. Pädagogisch betreut werden die ein- bis Sechsjährigen von Tagesmüttern bzw. einer Kindergartenpädagogin des Familienbundes OÖ.

 

Ein besonderer Lebensraum in der Linzer Innenstadt

 

Den Traum vom Wohnen im ersten Generationenhaus können sich neben den BewohnerInnen der „speziellen Wohnformen“ auch Familien mit Kindern, Paare oder Alleinlebende verwirklichen. In den beiden oberen Etagen gibt es in Summe 14 Mietwohnungen von 46 m² bis 104 m² Wohnfläche mit sehr hochwertiger Ausstattung, einer Raumhöhe von 2,8 m sowie großzügigen Balkonen, Loggien und Terrassen. Individuell regelbare Klimaanlagen, kontrollierte Wohnraumlüftungen und die Lage am grünen, ruhigen Elisabethgarten sorgen für ein „Mehr“ an Wohlbefinden und Komfort. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Bedürfnisse aller Generationen unter einem Dach zu vereinen. Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern soll es an nichts fehlen. Die moderne Bauweise gepaart mit hochwertiger Ausstattung und vielen Annehmlichkeiten, machen das Wohnprojekt in der Elisabethstraße zu einem besonderen Schmuckstück in der Linzer Innenstadt“, ist Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der „die elisabethinen linz-wien wohnen & leben GmbH“, überzeugt.

 

Wohlfühlen am Elisabethgarten

 

Das neue Mehr-Generationenhaus, das Linz seit Oktober 2020 bereichert, ist ein Ort zum Wohlfühlen und des Miteinanders für alle Bewohnerinnen und Bewohner – egal in welcher Phase des Lebens sie sich befinden. Der Elisabethgarten im Innenhof wertet das neue Wohngebäude an der Ecke Elisabethstraße / Harrachstraße noch zusätzlich auf. Die grüne Oase ermöglicht – ebenso wie die Gemeinschaftsräume im Erdgeschoß – Aktivitäten und Begegnungen mit anderen BewohnerInnen. Außerdem kann man von hier aus auch die zahlreichen anderen Einrichtungen der Elisabethinen in Linz sehr gut nutzen – vom Fitnesscenter health – medizinisches training über das Zentrum für ganzheitliche Gesundheit elisana bis zu den Kulturveranstaltungen im Ort der Begegnung, dem Elisabeth Café und den spirituellen Angeboten, die z. B. in der Klosterkirche der Elisabethinen stattfinden. „Wir freuen uns, dass sich das Haus mit Leben gefüllt hat und wir das für Linz bis dato einzige Generationenhaus mit seinen zahlreichen Lebensräumen offiziell, wenn auch coronabedingt nur in kleinem Rahmen, eröffnen können“, so Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der „die elisabethinen linz-wien wohnen & leben GmbH“.

 

Das Wohnprojekt Elisabethstraße im Detail

 

Das Generationenhaus umfasst:

  • 28 Betreubare Wohnungen von 30 m² bis 68 m² mit Balkonen und Loggien
  • Junges Wohnen für 22 junge Menschen in Ausbildung in 5 WGs
  • 14 Mietwohnungen von 45 m² bis 104 m² mit Terrassen, Balkonen und Loggien in exklusiver Ausstattung
  • Krabbelstube für max. 20 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren für MitarbeiterInnen des Ordensklinikum Linz

 

www.wohnen.die-elisabethinen.at

 

Michael Etlinger | Kommunikation Elisabethinen Linz

Katholische Kirche in Oberösterreich
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