Tuesday 2. March 2021

Herz für Mobilität – MIVA-Leistungsbilanz 2020

2020 war auch für die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) ein besonderes Jahr. Doch dank großzügiger Spenden konnten 298 Projekte in 53 Ländern umgesetzt werden. Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Gesundheit.

Die Gesamtleistungssumme 2020 betrug rund fünf Millionen Euro. Schwerpunkt der Projektarbeit lag im Jahr 2020 auf dem Themenfeld Gesundheit. Fahrzeuge mit medizinischer Ausstattung sind unabdingbar, um Erkrankte zu versorgen. Missionare, Ordensschwestern,
Ärztinnen und Ärzte sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind gerade jetzt, in der Corona-Zeit, mehr denn je gefordert, für ihren Dienst mobil zu sein. Zudem sind zahlreiche MIVA-Fahrzeuge vielerorts für die Auslieferung von oftmals dringend benötigten Lebensmittelnothilfepaketen unabkömmlich.

 

Herz für Mobilität - MIVA Leistungsbilanz 2020

Fahrzeuge mit medizinischer Ausstattung sind unabdingbar, um Kranke zu versorgen. © MIVA


Auch der Beschaffungsbetrieb der MIVA (BBM) blickt auf ein erfolgreiches
Jahr zurück. Als nicht gewinnorientierter Handelsbetrieb, mit dem Ziel in Österreich – aber auch darüber hinaus – gesammelte Spendengelder effizient umzusetzen, wickelte er, im Auftrag von
unterschiedlichsten Hilfsorganisationen und lokalen Auftraggebern in den Partnerländern, im Vorjahr 320 Projekte in 27 Ländern der Welt ab. Neben dem Versand von Fahrzeugen bietet er sein Know How bei der Planung und Umsetzung von technisch-ökologischen Großprojekten
an. Auch der medizinische Bereich gewinnt immer mehr an Bedeutung. So stand im Jahr 2020, neben der klassischen Medikamentenbeschaffung, auch die kurzfristige Beschaffung von Hygieneartikel, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in vielen Partnerländern benötigt wurden, im Fokus.


Hilfe aus Österreich in die weite Welt

 

Die MIVA ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und finanziert durch Spenden Transportmittel aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe. Je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine Schiffe, Rollstühle und Lasttiere.


Pro Jahr erreichen die MIVA-Zentrale in Stadl-Paura in Oberösterreich weit über eintausend Ansuchen aus aller Welt. Zwischen 300 und 400 Projekte können weltweit unterstützt werden.

 

Weitere Infos zur MIVA unter www.miva.at .

 

Bernhard Bruckbauer | MIVA

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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