Wednesday 27. January 2021

Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen Florian- und Severin-Medaille

Die Verleihung der Severin- und Florian-Medaillen konnte im Dezember 2020 coronabedingt nicht im Rahmen eines gemeinsamen Festaktes stattfinden. Sie wurden/werden diesmal in einem kleinen Kreis feierlich überreicht.

Die Severin-Medaillen und Urkunden wurden an die jeweiligen Pfarren übermittelt, damit sie in einem angemessenen Rahmen überreicht werden (konnten). Die Florian-Medaillen wurden persönlich von VertreterInnen der Diözese Linz übergeben.

 

Diese diözesanen Ehrenzeichen sind ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in den Pfarren und über die Pfarrgrenzen hinaus.

 

Die Severin-Medaille erhielten:

 

Alois Dunzinger (Ottensheim), Maria Kastenhuber (Bad Wimsbach), Karl Heinz Kiesenhofer und Petronella Anna Kiesenhofer MSc (Unterweißenbach), Johann Kronsteiner (Kematen am Innbach), Ingrid Mattle (Aschach an der Donau), Waltraud Mitterlehner (Pabneukirchen), Maria Ostermann (Linz-Christkönig), Alexandra Pieslinger-Wienerroither (Frankenburg), Anton Reitinger (Zell an der Pram), Ing. Helmut Rosenberger (Eggerding), Konsulent Johann Schifflhuber (Maria Puchheim), Dr.in Maria Schmeiß (St. Florian bei Linz), Ernst Simon (St. Peter am Wimberg), Dr.in Leopoldine Swoboda (Mondsee). 

 

Direktor-Stellvertreter Franz Molterer (Arbeiterkammer OÖ) und Gabriele Schaumberger (Altenberg) wurden mit der Florian-Medaille ausgezeichnet.

 

 

Würdigung von haupt- und ehrenamtlichem kirchlichem Engagement

 

Die Ehrenzeichen werden an Persönlichkeiten verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben. Die Medaillen werden ausschließlich an Laien vergeben, was auch Mitglieder von Instituten des Geweihten Lebens und Gesellschaften des Apostolischen Lebens mit einschließt. Sie können sowohl für ehrenamtliches als auch für hauptamtliches Engagement vergeben werden, wobei eine mindestens 10-jährige Tätigkeit vorausgesetzt wird.

 

Symbolträchtige Ehrenzeichen

 

Die Ehrenzeichen wurden von der Linzer Künstlerin Ulrike Neumaier gestaltet. Sie verwendete die Symbole Mühlstein und Ölbaumblatt der Diözesanheiligen hl. Florian und hl. Severin und arbeitete in den Münzrand den Satz: „Et si nemo, ego tamen.“ – „Und wenn es keiner macht, ich tue es doch!“

 

Die Ausgezeichneten und ihre Verdienste:

 

Alois Dunzinger: Er war fast vier Jahrzehnte Obmann der Katholischen Männerbewegung Ottensheim sowie Mitbegründer und Obmann der Initiative für eine gerechte Welt. Darüber hinaus hat er 30 Jahre als Mitglied des Pfarrgemeinderates gewirkt und war auch in der Redaktion des Pfarrblattes engagiert. 

 

Maria Kastenhuber: Sie hat 1997 mit ihrem Mann den Kirchenchor in Bad Wimsbach neu gegründet und ist als Organistin tätig. Sie ist auch Mitglied im Leitungsteam der örtlichen kfb (Katholische Frauenbewegung). Bei der Hospizbewegung Wels-Stadt/Land begleitet sie sterbende Menschen.

Verleihung der Severin-Medaille

 

Karl Heinz Kiesenhofer: Gemeinsam mit seiner Frau Petronella engagiert er sich seit Jahrzehnten in der Pfarre Unterweißenbach. Seit 2007 leitet er den KBW-Treffpunkt Bildung. Er ist außerdem langjähriger Lektor und Fotograf der Pfarre. Über vier Perioden war er Mitglied des Pfarrgemeinderates und war auch PGR-Obmann. Gemeinsam mit seiner Frau hat er die Selbsthilfegruppe Trauerbegleitung gegründet.

Verleihung der Severin-Medaille

 

Petronella Anna Kiesenhofer MSc: Gemeinsam mit ihrem Mann Karl Heinz engagiert sie sich seit Jahrzehnten in der Pfarre Unterweißenbach. Viele Jahre ist sie schon Mitarbeiterin im KBW-Treffpunkt Bildung und außerdem langjährige Wortgottesdienstleiterin und Lektorin. Fünf Perioden hat sie im Pfarrgemeinderat mitgearbeitet und war viele Jahre Dekanatsleiterin der Katholischen Frauenbewegung im Dekanat Unterweißenbach und auch einmal stellvertretende Diözesanleiterin der kfb. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie die Selbsthilfegruppe Trauerbegleitung gegründet.

Verleihung der Severin-Medaille

 

Johann Kronsteiner: Er war 24 Jahre Obmann des Pfarrgemeinderates in Kematen am Innbach, in dieser Zeit wurden zwei Kirchen renoviert sowie das Pfarrheim und der Kindergarten aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Frau betreute er den früheren Pfarrer (Heinrich Steiner) bis zu dessen Tod in kirchlichen und persönlichen Angelegenheiten.

 

Ingrid Mattle: Sie hat knapp 30 Jahre im Pfarrgemeinderat in Aschach an der Donau in verschiedenen Funktionen mitgearbeitet. Darüber hinaus war sie fast 20 Jahre Obfrau der Katholischen Frauenbewegung, viele Jahre auch Lektorin und Wortgottesdienstleiterin. Sie war außerdem Mitbegründerin der öffentlichen Bibliothek der Pfarre sowie Gründerin und Leiterin des Pfarrchores. Auch auf Dekanatsebene war sie engagiert.

Verleihung der Severin-Medaille

 

Waltraud Mitterlehner: Sie leitet seit 15 Jahren den KBW-Treffpunkt Bildung Pabneukirchen und hat für die organisierten Veranstaltungen das Qualitätssiegel der oö Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtungen erhalten. Außerdem arbeitet sie aktiv in der Pfarre mit und war 12 Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderates.

 

Maria Ostermann: Sie war jahrzehntelang – ab 1984 mit Unterbrechungen – die musikalische Leiterin der Sternsingeraktion und leitet schon über Jahrzehnte den Kinderchor – der inzwischen zum (Familien-)Chor „Kunterbunt“ geworden ist – in der Pfarre Linz-Christkönig. Mit den SternsingerInnen hat sie über zehn mehrstimmige Lieder einstudiert und begleitete auch außerpfarrliche SternsingerInnen-Auftritte – davon zwei Auftritte bei Bundespräsidenten. Die SternsingerInnen der Pfarre Linz-Christkönig durften auch bei mehreren Jubiläumsveranstaltungen der Dreikönigsaktion mitwirken, darüber hinaus gab es Auftritte bei oö. Medien.

Verleihung der Severin-Medaille

 

Alexandra Pieslinger-Wienerroither: Sie leitet seit 18 Jahren den KBW-Treffpunkt Bildung Frankenburg und hat den SPIEGEL-Treffpunkt in ihrer Pfarre aufgebaut. Viele Jahre war sie Mitglied im Kinderliturgiekreis und arbeitet aktiv im Pfarrgemeinderat mit.

 

Anton Reitinger: Er war ein Jahrzehnt Pfarrgemeinderatsobmann und danach 25 Jahre Obmann des Fachausschusses Finanzen in der Pfarre Zell an der Pram. In dieser Zeit war er hauptverantwortlich für die Friedhofserweiterung sowie die Innen- und Außensanierung der Pfarrkirche. Aktiv steht er der Pfarre nach wie vor als Lektor und Kommunionspender zur Verfügung. Über sein Engagement wurde auch die Filialkirche in Jebling belebt, dort wird nun bereits über 40 Jahre die Imkererntedankmesse gefeiert.

 

Ing. Helmut Rosenberger: Er hatte zehn Jahre die Leitungsverantwortung im Seelsorgeteam in Eggerding, verwaltete die Sakristei, kümmerte sich um die Gestaltung des Kirchenraums entsprechend dem Jahreskreis und half in der Pfarrkanzlei mit. Seine liturgischen Dienste als Leiter von Wort-Gottes-Feiern und Lektor übt er weiterhin aus. Seit 20 Jahren ist er Mitglied des Pfarrgemeinderates.

 

Konsulent Johann Schifflhuber: Er war 77 Jahre Mitglied im Kirchenchor der Basilika Maria Puchheim, 34 Jahre wurde der Chor von ihm geleitet. Ein wichtiges Anliegen war ihm die Gestaltung der Maiandachten, bei denen bis zu 900 BesucherInnen aus nah und fern kamen. Mit dem Chor machte er auch zahlreiche Auslandsreisen, bei denen stets ein Hochamt gestaltet wurde. 55 Jahre leitete er auch das Puchheimer Kammerorchester und er war 20 Jahre Kapellmeister der Eisenbahner-Stadtmusikkapelle Attnang-Puchheim. 

 

Dr.in Maria Schmeiß: Sie ist seit 14 Jahren Leiterin des KBW-Treffpunkt Bildung St. Florian bei Linz und hat für die organisierten Veranstaltungen das Qualitätssiegel der oö. Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtungen erhalten. Zusätzlich zur Organisation vieler Veranstaltungen mit namhaften ReferentInnen arbeitet sie in der öffentlichen Bücherei der Pfarre St. Florian mit.

 

Ernst Simon: Er ist Pfarrgemeinderats-Obmann in der Pfarre St. Peter am Wimberg. Seit 20 Jahren leitet er Wort-Gottes-Feiern und hat den früheren Pfarrer in vielen Bereichen, vor allem in der Kinder- und Jugendseelsorge, unterstützt. Auch sein handwerkliches Geschick wurde in der Pfarre gerne angenommen, ebenso die Mithilfe im Pfarrbüro und seine Verbindung zur politischen Gemeinde.

 

Dr.in Leopoldine Swoboda: Sie ist Referentin des Katholischen Bildungswerks Mondsee/Oberwang und leitet seit über zehn Jahren Kulturfahrten und hält Vorträge. Für die Führungen in der Basilika Mondsee erstellte sie ein Konzept, schulte und begleitete das Team der KirchenführerInnen. Ein Herzensanliegen ist ihr auch das Pfarrarchiv, dessen Leiterin sie ist. 


Franz Molterer, Direktor-Stellvertreter der Arbeiterkammer OÖ: Er war in seiner Jugend Mitglied der Katholischen Arbeiterjugend und dort auch leitend tätig. Ihn hat die Förderung, die er als Lehrling in der KAJ erhalten hat, geprägt. Die Würde jedes Arbeitnehmers/jeder Arbeitnehmerin ist ihm wichtig. Er hat das frühere Bildungshaus Betriebsseminar unterstützt und ist auch heute Mitglied beim CardijnVerein zur Förderung der ArbeitnehmerInnen-Bildung. Auch hat er sich für eine gelebte Katholische Soziallehre eingesetzt. Er war Gesprächspartner für den Sozialhirtenbrief und das Ökumenische Sozialwort und von Beginn an mit dabei, als die Allianz für den arbeitsfreien Sonntag in OÖ aufgebaut wurde. Über Jahrzehnte hat er sich um ein konstruktives Miteinander von Arbeiterkammer und Kirche bemüht und vielfältige Kontakte zur Kirche aufgebaut. Der Dialog Arbeiterkammer – Gewerkschaft – Kirche ist ihm ein Herzensanliegen.

 

Gabriele Schaumberger: Sie ist seit 22 Jahren Leiterin des KBW-Treffpunkt Bildung Altenberg und hat dort viele Veranstaltungen organisiert, von denen manche seit über 12 Jahren Fixpunkte im Jahreskreis sind. Darüber hinaus arbeitet sie seit 25 Jahren ehrenamtlich im Nachmittagsteam im Bildungs- und Begegnungszentrum Haus der Frau mit und ist auch im Urbi@Orbi in Linz engagiert. 


Diözesanes Ehrenzeichen Severin-Medaille

Diözesanes Ehrenzeichen Severin-Medaille © Franz Reischl

 

Diözesanes Ehrenzeichen Florian-Medaille

Diözesanes Ehrenzeichen Florian-Medaille © Franz Reischl

 

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