Friday 14. August 2020

ORF-Radiogottesdienst aus der Pfarrkirche St. Johann am Wimberg

Am Sonntag, 12. Juli 2020 wurde der ORF-Radiogottesdienst um 10 Uhr aus der Pfarrkirche St. Johann am Wimberg übertragen.

Die ORF-Regionalradios übertrugen am Sonntag, 12. Juli 2020 um 10 Uhr den Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Johann am Wimberg in Oberösterreich. Mit den Gläubigen feierte Pfarrprovisor und Dechant Mag. Johannes Wohlmacher OPraem. Musikalisch gestaltet wurde die Messe vom Kirchenchor der Pfarre unter der Leitung von Hubert Schnauer. Dabei erklangen die „Mühlviertler Messe“ von Hubert Schnauer sowie einige Gemeindelieder aus dem Gotteslob. An der Orgel musizierte Ewald Nathanael Donhoffer OPraem.

 

St. Johann am Wimberg

St. Johann am Wimberg. © Pfarre St. Johann am Wimberg

 

Pfarrkirche St. Johann am Wimberg

 

Die Kirche entstand nach 1000 als Taufkapelle der Pfarre Niederwaldkirchen. Die Kirche (Neubau) soll von einem gewissen Adelrich von Wachsenberg erbaut und der Marienkirche in Waldkirchen (Niederwaldkirchen), in dessen Pfarrsprengel sie gehörte, übergeben worden sein.

 

Am 1. Jänner 1147 wurde die Kirche durch Reginbert, Bischof von Passau, geweiht. Die Kirche (Langhaus) ist im Kern noch romanisch (um 1147), auch der Taufstein stammt aus dieser Zeit. 1427 wurde sie von den Hussiten zerstört. Nach 1510 wurde der Chor erweitert (Netzrippengewölbe, Fenster, Türgewände, Reste von Malereien sind aus der Spätgotik).

 

Das Langhaus wurde 1710 barockisiert und neu eingerichtet (Hochaltar, Kanzel, Orgelgehäuse, Fensterstuck, Türen). Das Wappen von Bischof Lamberg von Passau von 1710 befindet sich am Fronbogen. Patron der Pfarrkirche ist Johannes der Täufer. Das Motiv der Taufe Jesu durch Johannes ist auf dem barocken Altarbild dargestellt. 

 

Innenansicht der Pfarrkirche St. Johann am Wimberg

Barockes Altarbild.  © Pfarre St. Johann am Wimberg

 

Zwischen 1750 und 1770 erhielt die Kirche die schönen Seitenaltäre und das Blechschnittkreuz im Chorwinkel. 1878 und 1905 wurde die Innenrenovierung durchgeführt, 1946 erhielt die Kirche einen neuen Kreuzweg. 1953 erfolgte die Außenrenovierung des Turms, 1955 wurde das Kirchendach erneuert. 1962 wurde der Turm neu eingedeckt; die Turmkreuzsteckung feierte die Pfarrgemeinde am 5. August und die Kirche wurde mit einem elektrischen Geläute ausgestattet. 1968 wurden die Kirchenbänke erneuert, 1970 eine Elektroheizung eingebaut. 1978 wurde eine Außenrenovierung durchgeführt, 1983 die Orgel restauriert. 

 

Wie aus alten Ortsplänen ersichtlich ist, war früher der Friedhof um die Kirche herum angelegt. An der Friedhofsmauer war innen eine Totenkammer und außen eine Fleischbank des damaligen Fleischhauers angebaut. Der jetzige Friedhof besteht seit 1838. Er wurde auf einer vom damaligen "Bauern in St. Johann" für diesen Zweck der Kirche geschenkten Grundfleck an der jetzigen Stelle errichtet. In der Pfarrkirche befinden sich heute noch drei Grabsteine, in der Mauer angebracht, wovon einer aus 1717 stammt. 

 

Gottesdienst vom 12. Juli 2020 aus der Pfarrkirche St. Johann am Wimberg zum Nachhören

 

Quelle: Pfarre St. Johann am Wimberg

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