Wednesday 26. February 2020

Zahlreiche Glückwünsche zum 75. Geburtstag von Kardinal Schönborn

Kardinal Christoph Schönborn feiert am 22. Jänner 2020 seinen 75. Geburtstag. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz würdigten den Jubilar als Vorbild, Mahner gegen Rassismus und wichtigen Ansprechpartner.

Zum 75. Geburtstag von Kardinal Christoph Schönborn würdigen Politiker, Kirchen- und Religionsvertreter den Jubilar.

 

So dankte Bundespräsident Alexander Van der Bellen dem Wiener Erzbischof in der aktuellen "Geburtstagsausgabe für Kardinal Christoph Schönborn" der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" besonders für dessen Engagement für die Bewahrung der Schöpfung und sein Eintreten für "sozial Benachteiligte und Ausgegrenzte in unserer Gesellschaft". Auch Kurz hob Schönborns "Engagement für die Katholische Kirche, aber vor allem unsere Gesellschaft im Allgemeinen" hervor. Damit sei Schönborn "beispielhaft und Vorbild für viele".

 

Bundespräsident Van der Bellen würdigte Schönborn als wichtigen Ansprechpartner für die Politik, wenn es um "gemeinsame Anliegen des Staates sowie der Kirchen und Religionsgemeinschaften" gehe. Dabei hob er vor allem dessen Suche nach "ausgleichenden Dialog" und wertschätzendem Miteinander hervor. Schönborn gelte dabei auch als eine "bedeutende und wichtige Stimme und steter Mahner im Kampf gegen jegliche Form von Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus".

 

Auch über die Grenzen Österreichs hinaus genieße der Kardinal "große Anerkennung und Respekt", vor allem wegen dessen kirchenpolitischen Aufgaben in Österreich und im Vatikan, so Van der Bellen. Trotzdem sei die "Seelsorge und das Gespräch mit dem Menschen" dem Kardinal "das wesentlichste Anliegen geblieben", wie der Präsident in seinem Schreiben unterstrich. Weiters betonte Van der Bellen, dass er Schönborn "als Bundespräsident, aber auch ganz persönlich" danke. Als Gründe dafür nannte er deren "tiefgehende und auch humorvollen Gespräche".

 

Lob für die Dialogbereitschaft des Kardinals mit Politik, Zivilgesellschaft und anderen Glaubensgemeinschaften kam auch von Bundeskanzler Kurz. Dieser würdigte speziell den "guten Austausch in den letzten Jahren". All das trage laut Kurz auch "sehr zum freudvollen Miteinander in unserem Land bei". Der Gesellschaft und der Katholischen Kirche wünsche Kurz darum, "dass Sie uns noch lange in Ihrer Funktion erhalten bleibe". Er selbst freue sich auch "in Zukunft über viele offene, ehrliche und interessante Gespräche".

 

Weitere Gratulationen der Politik kamen vom Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Auch die Mutter des Kardinals sowie Mitarbeiter seines Büros widmeten dem Wiener Erzbischof in der diözesanen Kirchenzeitung Geburtstagswünsche und persönliche Gedanken.

 

Van der Bellen lud Schönborn zu festlichem Mittagessen

 

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am 20. Jänner 2020 Kardinal Christoph Schönborn anlässlich von dessen 75. Geburtstag (22. Jänner) zu einem festlichen Mittagessen in der Hofburg empfangen. Er habe Kardinal Schönborn über viele Jahre "sehr, sehr schätzen gelernt", sagte Van der Bellen am Rande des Essens im Interview mit der Nachrichtenagentur "Kathpress". Der Bundespräsident unterstrich das internationale Ansehen des Wiener Erzbischofs in Kirche sowie Welt und dankte dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz für dessen vielfältigen Einsatz um das Miteinander in Österreich.

 

Dass Schönborn der erste Ansprechpartner für die Politik sei, wenn es um wichtige gemeinsame Anliegen des Staates sowie der Kirchen und Religionsgemeinschaften geht, liege zum einen in der Natur der Sache – "Man wendet sich eben an den Kardinal", so Van der Bellen –, gehe aber weit darüber hinaus: "Es lohnt sich immer, ein Gespräch mit dem Kardinal zu führen und ihn zu Rate zu ziehen. Kardinal Schönborn und ich begegnen einander häufig, immer verbunden mit tiefgehenden und auch humorvollen Gesprächen. Dafür danke ich sehr", sagte das Staatsoberhaupt.

 

Immer habe der Kardinal den ausgleichenden Dialog und ein wertschätzendes Miteinander gesucht. Van der Bellen hob zwei Bereiche von hoher politischer Relevanz hervor, in denen er das öffentliche Engagement Schönborns besonders schätze: die Bewahrung der Schöpfung und den "Umgang mit anderen". Ganz im Gleichklang mit Papst Franziskus trete der Wiener Erzbischof hier immer wieder auf, ganz gleich auch, "ob es sich um sozial Benachteiligte, Arme oder Ausländer handelt". So stehe der Kardinal etwa auch im Kampf gegen den Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus immer an erster Stelle. Van der Bellen: "So hat es viele Bereiche gegeben, in denen Kardinal Schönborn eine wichtige Rolle gespielt hat und sie auch weiterhin spielen wird."

 

Der Bundespräsident erinnerte auch daran, dass in die bisherige Amtszeit Schönborns die Besuche von Papst Johannes Paul II. (1998) und Benedikt XVI. (2007) in Österreich gefallen seien. Immer jedoch sei dem Kardinal die Seelsorge und das Gespräch mit den Menschen das wesentlichste Anliegen geblieben.

 

Persönlich würde er sich gerne einmal intensiver mit dem Wiener Erzbischof über die letzten 250 Jahre Kirchengeschichte in Österreich austauschen, in denen die katholische Kirche auch deutliche Veränderungen durchmachte, so Van der Bellen. Der Bundespräsident hob weiter Schönborns hohes Ansehen in der Weltkirche hervor und dass er auch als "papabile" gegolten habe. Er hoffe sehr, so Van der Bellen abschließend, "dass uns Kardinal Schönborn ungeachtet seines Alters noch lange erhalten bleiben wird".

 

Festliches Mittagessen des Bundespräsidenten für Kardinal Schönborn anlässlich seines 75. Geburtstags

Festliches Mittagessen des Bundespräsidenten für Kardinal Schönborn anlässlich seines 75. Geburtstags. © Kathpress / Paul Wuthe

 

Glückwünsche von Amtskollegen, dem lutherischen Bischof und der Israelitischen Kultusgemeinde

 

Die heimischen Bischöfe gratulierten Kardinal Schönborn nicht nur persönlich, sondern zum Teil auch öffentlich zum 75. Geburtstag.  Auch namhafte heimische Theologen und weitere Kirchen- und Religionsvertreter würdigten dieser Tage Wirken und Person des Kardinals und Wiener Erzbischofs unter verschiedenen Gesichtspunkten.

 

So etwa der steirische Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl in einer Aussendung: "Wir arbeiten nun schon seit fast fünf Jahren in der Bischofskonferenz und darüber hinaus zusammen. Gerne erinnere ich mich an tiefgründige und auch von Humor getragene Gespräche, die selbst bei kontroversiellen Inhalten zu guten Ergebnissen führten. Ergebnisse, die dank deines Einsatzes auch in Rom gehört werden. Mit deinem Einsatz für Menschen am Rande, deiner Besonnenheit, Demut und Konsequenz in der Aufarbeitung von Missbrauch bist du stets ein Vorbild."

 

Der Pastoraltheologe em. Prof. Paul Zulehner betonte im Interview der Oberösterreichischen Nachrichten" (21. Jänner 2020), dass der Kardinal "weltkirchlich sehr viel bewegt hat". Der Theologe listete vier maßgebliche Erfolge auf: Als Redaktionssekretär des Weltkatechismus habe Schönborn das Handbuch zu den Grundfragen des Glaubens mitverfasst. Als Kardinal habe sich Schönborn weiters zehn Jahre vor vielen anderen Teilen der Weltkirche der sexuellen Missbrauchsskandale angenommen, errichtete Ombudsstellen und entschädigte die Betroffenen. Er habe sich vehement für null Toleranz ausgesprochen. Schönborn habe drittens auch die pastorale Entwicklung der Kirche vorangetrieben. Zulehner: "Er war 2015/2016 maßgeblich an der Familiensynode beteiligt, deren Ergebnis die Zulassung von Geschiedenen in Einzelfällen zu den Sakramenten war." Bei der Amazoniensynode habe er viertens als theologischer Berater mitgewirkt. Demnach könnten in lebendigen Gemeinden schon bald verheiratete Männer ordiniert, Frauen könnten Diakoninnen werden. "Schönborn hat vier große weltkirchliche Leistungen erbracht, womit er es sich verdient hat, in die Geschichte einzugehen", so Zulehner. Er könne sich damit neben Kardinal Franz König einreihen.

 

Der Wiener lutherische Bischof Michael Chalupka hat Kardinal Christoph Schönborn für seinen Einsatz für einen guten Dialog zwischen den christlichen Konfessionen im Land gedankt. Das Klima des ökumenischen Gesprächs und des interreligiösen Dialogs in Österreich gelte "weit über Österreich hinaus, europaweit als vorbildlich". Schönborn habe dazu in den letzten Jahren "einen entscheidenden Beitrag geleistet", betont Chalupka in einem "Kathpress" vorliegenden Gratulationsschreiben an den Wiener Erzbischof zu dessen 75. Geburtstag. "Ökumene ist in Österreich keine Pflichtübung, sondern geschieht in wertschätzender Art und Weise auf Augenhöhe. Die Evangelisch-lutherische Kirche ist dafür dankbar", so der Bischof.

 

"Sie sind immer ihrer Berufung gefolgt und legen vor vielen Zeugnis ab über den Glauben", hält Chalupka in seinem Schreiben an den Kardinal unter Verweis auf einen Bibel-Vers aus dem Brief des Apostels Paulus an Timotheus fest: "Sie tun das auch bei schwierigen Themen, die nicht immer Applaus versprechen, in einer gewinnenden, ernsthaften und zugleich freundlichen Weise, so dass das Bekenntnis als gutes erkannt und auch gehört werden kann."

 

Auch die Israelitische Kultusgemeinde hat Kardinal Schönborn zum 75. Geburtstag gratuliert. Der Wiener Erzbischof habe über viele Jahre einen "unschätzbaren Beitrag zum Dialog der Religionen geleistet", hielt Präsident Oskar Deutsch in einer Aussendung fest. Das Wirken des Kardinals für ein friedliches Zusammenleben "war und ist von großer Bedeutung für alle Menschen in Österreich", betonte Deutsch: "Für die stets fruchtbare und verständnisvolle Zusammenarbeit möchte ich Kardinal Schönborn meinen aufrichtigen Dank aussprechen." Namens der gesamten jüdischen Gemeinde gratuliere er dem Kardinal herzlich und wünsche ihm, "dass er diesen besonderen Tag in Freude und Wohlbefinden verbringen kann".

 

Auch goldenes Priesterjubiläum

 

2020 steht Schönborn ein Jahr der Jubiläen bevor: Sein 75. Geburtstag am 22. Jänner, sowie das 50-Jahr-Jubiläum als geweihter Priester im Dezember. Zuvor feiert Schönborn im April 25 Jahre als Erzbischof von Wien, sofern ihn der Papst, wie von Medien kolportiert, zumindest ein Jahr länger im Amt belässt. Mit seinem 75. Geburtstag erreicht Schönborn auch das Alter für den laut Kirchenrecht vorgeschriebenen altersbedingten Rücktritt. Sein Rücktrittsgesuch übergab Kardinal Schönborn Papst Franziskus bereits während der Amazonien-Synode im Oktober in Rom. Dies sei für ihn "sehr emotional" und nicht nur "pro forma" gewesen, erklärte er damals.

 

 

Schönborn: "Das war überhaupt nicht meine Lebensplanung ..."

 

Wenn Kardinal Christoph Schönborn am 22. Jänner seinen 75. Geburtstag feiert, so rückt damit zugleich das Ende einer Ära ein Stück weit näher: Seinen Rücktritt hat der Wiener Erzbischof bereits beim Papst eingereicht – eine Antwort steht weiterhin aus; auch hat seine jüngste Erkrankung und die darauf folgende Zeit der Rekonvaleszenz den Blick darauf gelenkt, dass der Abschied von der kirchlichen Welt- und Diözesanbühne näher rückt. Die Erzdiözese Wien feiert den Geburtstag ihres Erzbischofs u. a. mit einer Gratulations-Website, einem Benefizkonzert am 24. Jänner (19.30 Uhr) im Wiener Stephansdom ("Laudamus te!": Große Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart) im Wiener Stephansdom und Sondersendungen auf "radio klassik". In der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" bietet Schönborn außerdem tiefe Einblicke in seine Biografie, in Wendungen, Höhen und Tiefen, in theologische Einsichten und menschliche Gewissheiten.

 

Das ausführliche, von Pressesprecher Michael Prüller geführte und dokumentierte Gespräch berührt dabei immer wieder Entscheidungsmomente und Einschnitte auch in der theologischen Biografie Schönborns, die den im böhmischen Skalsko geborenen Schönborn vom Vorarlberger Ministrant zum Dominikanermönch, vom Hochschullehrer in Fribourg zum Schüler Joseph Ratzingers und zum Redaktionssekretär des Weltkatechismus, schließlich vom Wiener Weih- zum Erzbischof und zu einer der gefragtesten theologischen Stimmen in der Weltkirche werden ließ. Aufhorchen lässt dabei Schönborns theologische Selbsteinschätzung, gewonnen aus der Erfahrung, ab 1980 neben Größen wie Ratzinger, Yves Congar und Hans Urs von Balthasar in die Internationale Theologische Kommission berufen worden zu sein – die theologische "Champions League", so Schönborn, in der er, der Dominikaner, sich zwar verdient machte, jedoch zugleich einräumte: "So etwas wie ein theologisches Erbe hinterlasse ich nicht".

 

Von der Gewissheit in die existenzielle Krise

 

Anekdotische Einblicke bot Schönborn in dem Gespräch weiters im Blick auf seinen Weg ins Kloster – ein Weg, den ihm die Begegnung und fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Dominikanerpater Paulus Gunz in seiner Heimat Schruns ebnete und der ihn schon bald nach der Matura 1963 nach Retz zu den Dominikanern führte; begleitet durch den bereits lange zuvor in ihm geweckten Wunsch, Priester werden zu wollen. "Jede Berufung geschieht durch eine konkrete Lebensgeschichte hindurch" – in seinem Fall wurzelte diese Geschichte in seiner Vorarlberger Kinder- und Jugendzeit.

 

Als "Wendejahr in der Gesellschaft und in der Kirche" habe er schließlich das Jahr 1964 erlebt – "das Jahr der Pille und das Jahr, in dem das Konzil, das wir mit Begeisterung verfolgt haben, in seine Krise geraten ist", so Schönborn weiter. Eine Krise, die er mit seinen Kommilitonen auch theologisch am eigenen Leib erfuhr und die mit dem Namen Rudolf Bultmann verbunden war. Mit dem Schlagwort der "Entmythologisierung" hatte der evangelische Theologe alle Gewissheiten der jungen Studierenden – so auch jene Schönborns – nicht nur bedroht, sondern ins Wanken gebracht: Die Infragestellung basaler Glaubenssätze wie jenes von der Gottessohnschaft Jesu bis hin zur Auferstehung habe in ihm und in vielen anderen "eine existenzielle Krise ausgelöst", in deren Folge er sogar zeitweise mit dem Beten aufgehört habe, bekannte der Kardinal.

 

Erst über die Begegnung mit französischen Dominikanern und seinem Studium in Frankreich, der Begegnung mit Thomas von Aquin, von Balthasar, Congar und Ratzinger habe ihn eine "innere Festigkeit" im Glauben wiederfinden lassen – eine "Konsolidierung", in deren Folge er seine Liebe zur Orthodoxie und zur damit auch bezeichneten Rechtgläubigkeit entdeckt habe. Die kirchliche Lehre, das Dogma, begriff er in Folge "nicht als Verengung, sondern als ein Fenster, da sich auf ein weites Land öffnet". Im übrigen sei sein Eintreten für "pastorale Öffnungen" vor diesem Hintergrund "immer in Treue zur Lehre der Kirche" zu verstehen, ergänzte der Erzbischof.

 

"Ich habe zu heulen begonnen"

 

Es folgten weitere bewegte akademische Lehr- und Wanderjahre, zu denen Schönborn mit einer kleinen, nicht unwesentlichen Korrektur zu seinen bislang auch online einsehbaren Biografien aufwarten konnte: So hat er sich bereits 1972 mit einer Arbeit über den Hl. Sophronius von Jerusalem promoviert (Sophrone de Jérusalem. Vie monastique et confession dogmatique. Beauchesne, Paris 1972) – und nicht erst, wie es sich verschiedentlich findet – 1974 mit der Arbeit "Die Christus-Ikone". Beachtung fanden seine Arbeiten u. a. bei Hans Urs von Balthasar, der den jungen Dominikaner nicht nur zu sich einlud, sondern für den er sich in Rom auch einsetzte, um ihm eine akademische Karriere zu ermöglichen.

 

Tatsächlich wurde Schönborn – nach eineinhalb Jahren als Studentenseelsorger in Graz an der Seite von Bischof Egon Kapellari – zunächst Professor in Fribourg: "Das war überhaupt nicht meine Lebensplanung..." – ein Satz, der auf viele Stationen und biografische Wendungen im Leben Schönborns wohl zutrifft. Wie wohl auch der nächste große Einschnitt im Jahr 1987, als Joseph Ratzinger ihn zum Redaktionssekretär für den Weltkatechismus machte: "Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich dann nachts allein auf dem Petersplatz gestanden bin: Was bringt das in mein Leben? Eine unvorstellbar große Aufgabe! Ich war ganz beglückt, aber auch erschrocken. Es war der Anfang der fünf vielleicht intensivsten Jahre meines Lebens."

 

1991 schließlich die nächste Stufe auf der kirchlichen Karriereleiter: Die Ernennung zum Weihbischof von Wien durch Papst Johannes Paul II. Als ihm dies mitgeteilt wurde, habe er "ich gestehe es, zu heulen begonnen" – und die Berufung in Folge angenommen; auch wenn er hoffte, nicht Nachfolger von Kardinal Groer zu werden ("Ich hatte gehofft, dass es Kapellari wird.").

 

Auf das Ende seiner Amtszeit geht Schönborn "mit dem Gefühl der Dankbarkeit" zu, verriet er schließlich. "Ich glaube, ich bin ein glücklicher Mensch. Aber ich weiß: Das eigentliche Glück steht noch aus."

 

Kardinal Christoph Schönborn feiert am 22. Jänner 2020 seinen 75. Geburtstag.

Kardinal Christoph Schönborn. © Henning Klingen

 

 

Porträt im ORF

 

Der ORF sendet in der Sendereihe "Kreuz und quer" am Dienstag, 21. Jänner 2020 um 22.35 Uhr ein Porträt des Kardinals. Der Film, in dem auch Weggefährten und Kritiker zu Wort kommen, steht unter dem Titel "Kardinal Christoph Schönborn – Hirte und Krisenmanager".

 

 

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