Saturday 18. January 2020

TV-Gottesdienst am Sonntag aus der Pfarre Vöcklamarkt

Am Sonntag, 19. Jänner 2020 wird der Gottesdienst um 9.30 Uhr aus der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Vöcklamarkt auf ORF 2 und im ZDF übertragen. 

Mit den Gläubigen feiert Pfarrer GR Mag. Wolfgang Schnölzer. Musikalisch gestaltet wird die Messe vom Kirchenchor und dem Orchester der Pfarre Vöcklamarkt unter der Leitung von Christian Köpfle. An der Orgel: Christian Köpfle und Felix Urthaler. Musiziert werden Teile aus der Missa in G von Christopher Tambling und ein festliches Halleluja von Christopher Tambling, das Stück "Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist" aus der Messe "So weit der Himmel reicht" von Alfred Hochedlinger für Chor, Orgel, Flöte und Streicher sowie Gesänge aus dem "Gotteslob".

 

Der Gottesdienst steht unter dem Thema "Getauft und gesandt – Einheit in Christus" und findet in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen (18. – 25. Jänner 2020) statt. Vöcklamarkt blickt diesbezüglich auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 

 

 

Pfarre Vöcklamarkt

 

Die Pfarre Vöcklamarkt wird 1075 erstmals urkundlich erwähnt im Stiftsbrief des Bischofs Altmann von Passau an das Kloster St. Nikola in Passau. Heute umfasst das Pfarrgebiet im Wesentlichen die beiden politischen Gemeinden Vöcklamarkt und Pfaffing.

 

 Pfarrkirche Vöcklamarkt

Pfarrkirche Vöcklamarkt. © Günther Baumann

 

Die Pfarrkirche Vöcklamarkt

 

Die heutige Pfarrkirche von Vöcklamarkt wurde in den Jahren 1439 bis 1512/13 erbaut. Diese Jahreszahlen finden sich als Inschriften in der Kirche wieder. Die Kirche wurde im damals üblichen gotischen Stil als zweischiffige Hallenkirche errichtet. Die von Steinmetzen künstlerisch gestaltete Vorderfront der Westempore gilt als ein Meisterwerk der Spätgotik. Drei hohe und verschieden gestaltete Säulen tragen das Gewölbe. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann die Barockisierung der Kirche.


Der Hochaltar wurde 1684 vom Bildhauer Martin Mottl aus Altötting hergestellt. Der Maler Johannes Krez aus Burghausen schuf dazu 1696 das Altarbild "Mariä Himmelfahrt". Dieses erhebt sich über dem Tabernakel und wird umrahmt von den fast drei Meter hohen Statuen der Heiligen Florian und Georg. Über dem Bild steht die Inschrift "Maria Himmelskönigin, bitte für uns". Im oberen Bereich des Hochaltares befindet sich ein Bild der heiligen Dreifaltigkeit, das von den Heiligen Barbara und Katharina umgeben ist.


An der Decke befindet sich eine Vielzahl von Fresken. In den beiden Kirchenschiffen wird das Leben Jesu dargestellt - angefangen mit seiner Geburt bis zu seinem Leidensweg. Über dem Altarraum sind Bilder, die Bezug zu verschiedenen Auferstehungserzählungen nehmen.


Die Orgel in der zweiten Empore stammt aus dem Jahre 2003 und ist ein Werk der Orgelbaufirma Pflüger aus Feldkirch in Voralberg. Sie umfasst 30 Register auf zwei Manuale und Pedal aufgeteilt.


Die große und reich geschmückte Kirche von Vöcklamarkt bezeugt die wichtige Stellung der Pfarre in vergangenen Jahrhunderten. Sie wird deswegen auch zu Recht der "Dom im Vöcklatal" genannt.


Mehr zum Inneren der Pfarrkirche

 

Innenansicht der Pfarrkirche Vöcklamarkt

© Günther Baumann

 

Pfarre Vöcklamarkt

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