Sunday 28. February 2021

Zwei OberösterreicherInnen starten in Kürze Freiwilligeneinsatz im Ausland

Zwei junge Erwachsene aus der Diözese Linz starten demnächst ihren freiwilligen Auslandsdienst mit VOLONTARIAT bewegt. Sie werden sich in Indien und Ecuador ein Jahr lang engagieren. 

Insgesamt 17 junge Erwachsene aus ganz Österreich beginnen in Kürze ihren Freiwilligendienst im Ausland und wagen den Schritt in das Unbekannte. Anfang Februar 2019 wurden sie mit einem stimmungsvollen Fest im Beisein ihrer Familien und Freunde in ihr Volontariat entsandt. Die Freiwilligen werden in Kinder- und Jugendsozialprojekten der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in Afrika, Asien oder Lateinamerika tätig sein. Sie widmen zehn bis zwölf Monate ihres Lebens dem Engagement für das Wohl von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Möglich macht das der Verein VOLONTARIAT bewegt — eine Initiative von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Boscos. Unterstützt wird der Verein von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Sozialministerium. 

 

Die VolontärInnen mit Johannes Ruppacher (GF Volontariat bewegt, 2. Reihe li.), P. Petrus Obermüller (Provinzial Salesianer Don Boscos, vorne li.) und Reinhard Heiserer (GF Jugend Eine Welt, vorne re.).

Die VolontärInnen mit Johannes Ruppacher (GF Volontariat bewegt, 2. Reihe li.), P. Petrus Obermüller (Provinzial Salesianer Don Boscos, vorne li.) und Reinhard Heiserer (GF Jugend Eine Welt, vorne re.). © Benedikt Hageneder 

 

 

VolontärInnen aus der Diözese Linz in Indien und Ecuador auf Einsatz 


Anpacken und etwas bewirken wollen auch zwei junge Erwachsene aus der Diözese Linz: Der Gedanke „etwas Gutes tun zu wollen" begleitet Linda Gusenleitner (20) aus Gallneukirchen schon lange. Durch ihr Volontariat in Indien, wo sie für ein Jahr in einem Straßenkinderprojekt mitleben und mitarbeiten wird, wird es nun konkret. „Ich bin sehr dankbar, in einer liebevollen Familie aufgewachsen zu sein und möchte diese Dankbarkeit an andere weitergeben“, erklärt die Maturantin. Doch Volontariat bedeutet nicht nur „Zeit schenken“ sondern auch „fürs Leben lernen“. Die persönliche Lernerfahrung und der Spaß an der Arbeit mit den Kindern stehen für Vinzenz Fischer (18) aus Linz im Vordergrund seines Zivildienstes in Ecuador.

 

V. l.: P. Petrus Obermüller, Linda Gusenleitner, Vinzenz Fischer, Reinhard Heiserer.

V. l.: P. Petrus Obermüller (Provinzial der Salesianer Don Boscos), Volontärin Linda Gusenleitner, Volontär Vinzenz Fischer und Reinhard Heiserer (GF Jugend Eine Welt). © Benedikt Hageneder 

 

Anpacken mit klaren Zielen

 
Alleine im Jahr 2018 wurden im Rahmen des Freiwilligenprogrammes rund 61.000 ehrenamtliche Einsatzstunden in den Partnerprojekten vor Ort geleistet. Die Aufgabe der Entsendeorganisation VOLONTARIAT bewegt ist es, die jungen Volontäre auf den Einsatz sorgfältig vorzubereiten und ihnen ein realistisches Bild von ihren Einflussmöglichkeiten mitzugeben. „Für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts braucht es hoch motivierte junge Menschen, die anpacken, sich eine eigene Meinung bilden und einen langen Atem haben. Ein Auslandsvolontariat kann diesbezüglich sehr lehrreich sein, wenn es mit klaren Zielen verbunden wird, die wir gemeinsam mit den Volontären entwickeln“, so Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt. Dabei stehen die jungen Erwachsenen in der Tradition des heiligen Johannes Bosco (1815-1888). Der Patron der Jugend gilt als „Streetworker Gottes“. Der Gründer der Salesianer bezog von Anfang Jugendliche in seine Sozialarbeit für Straßenkinder in der damals aufstrebenden Industriemetropole Turin ein. Don Bosco traute ihnen viel zu und übertrug ihnen Verantwortung. 


 
Vom Engagement „auf Zeit“ zum Ehrenamt als Lebenseinstellung


Die Freiwilligen lernen im Rahmen ihres Einsatzes verschiedene kulturelle und soziale Kontexte kennen. Sie machen die Erfahrung, dass ihr Einsatz Wellen schlägt — in ihnen selbst und um sie herum. Viele von ihnen bleiben auch nach ihrer Rückkehr ehrenamtlich aktiv. VOLONTARIAT bewegt und seine Träger bieten jungen, engagierten Menschen eine Plattform, sich für eine bessere Welt und die gerechte Gestaltung von globalen Beziehungen einzusetzen – in den Einsatzländern aber auch in Österreich. Viele Volontäre bleiben auch nach ihrer Rückkehr ehrenamtlich aktiv. „Rund 80 % unserer Freiwilligen sind auch nach dem Einsatz in der Jugendarbeit oder in anderen Bereichen engagiert. Es ist schön zu beobachten, dass ihre Einsatzfreude auch nach der Rückkehr ungebremst ist. Sich neben dem Studium oder Job auch ehrenamtlich zu engagieren wird für viele zur Lebenseinstellung“, sagt Johannes Ruppacher.

 Nähere Informationen zum Programm von VOLONTARIAT bewegt unter www.volontariat.at.

 

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