Dienstag 16. Oktober 2018

Die katholische Kirche und die 68er-Bewegung

Was hat die katholische Kirche mit der 68er-Bewegung zu tun? Diese Frage stand im Zentrum einer Pressekonferenz des OÖ. Journalisten-Forums am 20. September 2018 im OÖ. Presseclub in Linz. Kirchliche ZeitzeugInnen berichteten von „Revolten“ auch in der Kirche.

Was hat die Kirche mit der 68er-Bewegung zu tun? Unverkennbar ist, dass als Folge des II. Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren auch das Kirchenvolk von einer Aufbruchsstimmung erfasst wurde. Junge Kleriker setzten hohe Erwartungen in die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse, Laien forderten mehr Mitbestimmung. Nicht alle Erwartungen wurden erfüllt. Trotzdem hat der Geist von 1968 auch die Katholische Kirche in Oberösterreich nachhaltig verändert.

 

Bei einer Pressekonferenz des OÖ. Journalisten-Forums am 20. September 2018 im OÖ. Presseclub schilderten die ZeitzeugInnen Prälat Josef Mayr (damals Jugendseelsorger, Leiter der Betriebsseelsorge und Mitglied der Diözesansynode), Mag. Hans Gruber (damals Kaplan und Betriebsseelsorger), Dr.in Irene Dyk-Ploss (damals erste Prima der Katholischen Hochschulgemeinde) und Hans Riedler (ehemaliger Nationalleiter und Nationalsekretär der Katholischen Arbeiterjugend Österreichs) ihre Erinnerungen.

 

Die Moderation übernahm Dr. Franz X. Rohrhofer. Er ist seit 1965 Journalist, etwa Chefredakteur im ORF Oberösterreich und bei der Tageszeitung Neues Volksblatt. Rohrhofer ist auch Autor von Büchern und Artikeln zur oö. Landesgeschichte. So hat er unter anderem das Buch „Die 68er in Oberösterreich“ (2008, Trauner Verlag) verfasst, in dem er auch schildert, wie in der katholischen Kirche Oberösterreichs die Jugend und junge Theologen vom Geister der 68er-Bewegung und von der Aufbruchstimmung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil erfasst wurden.

 

Neben JournalistInnen waren zur Pressekonferenz u. a. auch Bischof em. Dr. Maximilian Aichern, die Leiterin des NORDICO Mag.a Andrea Bina, der Journalist und Autor Dr. Peter Pawlowsky sowie der Seelsorger, Musiker und Schriftsteller Prof. Dr. Peter Paul Kaspar gekommen.

 

V. l.: Dr. Franz Rohrhofer, Hans Riedler, Josef Mayr, Dr.in Irene Dyk-Ploss und Mag. Hans Gruber.
Interessiertes Publikum
Interessiertes Publikum

© Diözese Linz / Eckerstorfer

 

 

Ausstellung mit kirchlichen Beiträgen

 

Die Erzählungen der heutigen GesprächspartnerInnen sind auch Teil der Ausstellung „Wer war 1968? Kunst, Architektur, Gesellschaft“ über die 68er-Generation, die am 28. September 2018 eröffnet wird und eine Gemeinschaftsausstellung von NORDICO und LENTOS in Kooperation mit der Landesgalerie ist. Auch im Begleitband zur Ausstellung sind die Erinnerungen der PodiumsteilnehmerInnen festgehalten, die mit anderen (u. a. Verleger DDr. Helmut Wagner) bereits in die Vorgespräche mit den AusstellungskuratorInnen eingebunden waren.

 

Details zur Ausstellung

 

 

„Wind der Revolte“ auch in der Kirche

 

Prälat Josef Mayr war zur Zeit der 68er-Bewegung Jugendseelsorger, Leiter der Betriebsseelsorge und Mitglied der Diözesansynode. Er erinnert sich, dass aus den Widerstandsgruppen gegen den Nationalsozialismus nach dem Krieg ein Aufbruch in eine neue Zeit entstand. Mayr: „Dieser Aufbruchstimmung an der Basis folgte an der Spitze der Kirche ein Konzil unter dem Motto des Papstes Johannes XXIII: ‚Fenster und Türen öffnen und Frischluft hereinlassen.‘“ Die Diözesansynode (1970 – 1972) sei eine Art „basisdemokratischer Prozess“ gewesen – und das erstmals in der Geschichte, wie Mayr betonte: „Zur Vorbereitung gab es eine breit angelegte Meinungsumfrage an der Basis der Kirche. Weniger als ein Sechstel der 289 Mitglieder der Diözesansynode wurde vom Bischof bestellt. Alle anderen wurden in den Pfarren und Dekanaten gewählt bzw. von kirchlichen Organisationen delegiert. Nur mehr die Hälfte der Mitglieder waren Priester. Die Synode stand unter dem Titel ‚Kirche um der Menschen willen‘ – es wurde nicht wie früher die Meinung der Kleriker allein herangezogen, sondern man setzte bei der Lebenswirklichkeit der Menschen an.“

 

Auf Basis des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Synoden-Beschlüsse seien alle wichtigen Bereiche der Seelsorge und der kirchlichen Verwaltung neu geordnet worden. Als Beispiele nannte Mayr gewählte Pfarrgemeinderäte in allen Pfarren, Wahlen zum diözesanen Pastoralrat, Neugestaltung der Kircheninnenräume und Errichtung von Volksaltären, neue Basis der Zusammenarbeit mit den anderen Konfessionen und Religionen, gemeinsame Bußfeiern als Ergänzung zur Einzelbeichte, Laienpredigten bei Gottesdiensten und die Errichtung regionaler Jugendzentren. Auch Betriebsseelsorgezentren wurden in allen oberösterreichischen Regionen errichtet.

 

Der frische Wind in der Katholischen Jugend habe den Bischöfen Sorge bereitet, berichtete Mayr im Rückblick: „Die Jugend hat gegen kirchliche und staatliche Autorität aufbegehrt und an großen öffentlichen Demonstrationen gemeinsam mit parteipolitischen Jugendorganisationen teilgenommen. Sie hat es gewagt, kirchliche und gesellschaftliche Tabus zu brechen.“ Höhepunkt dieser Auseinandersetzung waren der gesamtösterreichische Kongress der Katholischen Arbeiterjugend in Innsbruck, die Frauenberger Resolution zur Sexualmoral der Katholischen Studentenjugend und die Konflikte mit der Leitung der Jugendleiterschule, die dazu führten, dass die Schule sogar für ein Jahr geschlossen wurde. Mayrs Fazit: „Der Wind der Revolte hat auch in der Kirche stark geweht.“

 

Josef Mayr (r.) und Hans Riedler

Prälat Josef Mayr. © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

Ein „Wasser-Kaplan“ und katholisch-kommunistische Proteste

 

Hans Gruber war zur Zeit der 68er Kaplan und Betriebsseelsorger. Er berichtet von einem „Experiment der Betriebsseelsorge“ beim Kraftwerksbau in Mitterkirchen (1966-69): „Die zweitausend Bauarbeiter sollten von mir ‚beseelsorgt‘ werden. Ich war in meinem ersten Beruf Schmied und arbeitete zur Kontaktaufnahme in den Sommermonaten auf der Baustelle. So kam ich zum Titel ‚Wasserkaplan‘.“ 1968 seien auch Kontakte zwischen Katholiken und Marxisten entstanden, er als Betriebspfarrer („Ich bin in einem ÖVP-Haushalt aufgewachsen“) habe selbst das Gespräch mit den Kommunisten gesucht. War der Kontakt durch den Einmarsch der Sowjettruppen in Prag ins Stocken geraten, so ließ der Militärputsch in Chile mit der Ermordung Allendes 1973 Katholiken und Kommunisten wieder gemeinsam protestieren, erinnert sich Gruber: „Bei einer Demo marschierte ich mit einem zweiten Priester im Talar vor einer Sarg-Attrappe – als Zeichen für die Ermordung Allendes –, dahinter gingen Kommunisten. Das gab einen inner-institutionellen Skandal.“

 

In den späten 1960er-Jahren hatte eine Schar junger Priester eine Art „illegale Priestergewerkschaft“ gegründet, der 90 Mitglieder angehörten. Wie weit der Einsatz dieser „Gewerkschaft“ ging, zeigt ein Ereignis, das über die Diözese Linz hinaus Aufsehen erregte. Gruber erinnert sich: „Ein junger Priester, der Kaplan in Wels war, hatte sich in eine Welserin verliebt und wollte heiraten. Beide wollten in Wels wohnen bleiben, weil die Braut dort bereits eine Eigentumswohnung hatte. Damals durften laisierte Priester aber nur in Wien, Graz oder Linz wohnen. Bischof Zauner wollte das Laisierungsdekret, das bereits in seiner Schublade lag, erst dann übergeben, wenn der junge Priester sich bereiterklärt, aus Wels wegzuziehen. Ein Pfarrer und drei Kapläne – unter anderem ich – ergriffen für ihren Priesterkollegen Partei: Wir gingen in einen 48-stündigen Hungerstreik und lagerten mit Luftmatratzen vor der Wohnungstür von Bischof Zauner. Weihbischof Wagner beförderte uns dann in den Sitzungssaal. Wir erreichten einen Kompromiss: Bischof Zauner gab das Laisierungsdekret heraus, der ehemalige Kaplan durfte aber nicht mehr kirchlich angestellt werden.“

 

Hans Gruber

Hans Gruber. © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

Rebellion gegen gesellschaftliche und universitäre Machtstrukturen und gegen zögerliche kirchliche Erneuerung

 

Die Soziologin em. Univ.-Prof.in Dr.in Irene Dyk-Ploss war als Irene Bichlbauer erste Prima der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG, 1966/67) und ÖH-Studienreferentin (1968/69). Eigentlich habe sie nach der Matura an einer Klosterschule mit der Kirche „nicht mehr allzu viel am Hut gehabt“, so Dyk-Ploss schmunzelnd. Bei einer von der Katholischen Hochschulgemeinde veranstalteten MaturantInnenwoche in Aigen-Schlägl sei sie dann aber „dem Menschenfischer Hochschulseelsorger Wilhelm Zauner in die Hände gefallen“. 1965 begannen die Vorarbeiten für die personelle und inhaltliche Etablierung der Katholischen Hochschuljugend. Diese zeigte sich theologisch offen, experimentierfreudig, kritisch, aber auch als integrative Kraft an der neuen Hochschule. Dyk-Ploss war die erste Prima der Katholischen Hochschulgemeinde, gemeinsam mit Primus Rudolf Dirisamer – „allein diese Doppelbesetzung aus Mann und Frau war schon eine Sensation“, so Dyk-Ploss. War die KHG in ihren Anfängen eine Serviceeinrichtung für Studierende mit Studienberatung, so gab es bald gesellschaftliche und kulturelle Angebote. Dyk-Ploss: „Die KHG zog gerade in den 68ern auch Studierende aus anderen Kulturkreisen und Religionen an, aber ebenso aus (fast) dem gesamten ideologischen Spektrum der Hochschulpolitik.“ Man sei ökumenisch offen gewesen („Die Evangelischen waren bei uns eingemeindet“), es habe auch jüdische und muslimische Freunde gegeben, die der KHG nahegestanden seien. Dyk-Ploss im Rückblick: „Das hat dazu geführt, dass wir ‚eigenwillige‘ Liturgien gefeiert haben, die von manchen als ketzerisch bezeichnet wurden. So durften wir uns immer wieder einmal eine Kopfwäsche von Bischof Zauner abholen.“

 

Zwei wesentliche Strömungen prägten die inhaltliche und strukturelle Verfasstheit (nicht nur) der KHG: einerseits die Ausläufer des Zweiten Vatikanischen Konzils und andererseits die Vorläufer der 68-Ereignisse: Frauen- und Friedensbewegung, Gesellschafts- und Politikkritik und Demokratisierungsbestrebungen. Die KHG habe sich „zwischen anthropozentrischer Theologie, Frankfurter Schule, Prager Frühling, Gospelchor und Partys in den Donauauen“ bewegt, so Dyk-Ploss schmunzelnd. Rebelliert habe man gegen gesellschaftliche und universitäre Machtstrukturen genauso wie gegen die zögerliche kirchliche Erneuerung. 1969 erhielt die KHG ein eigenes Studentenheim auf dem Campus, durch das der Geist der 68er wehte: Die Heimordnung war Stein des Anstoßes und Anlass zu Protesten „bis zum ‚Sleep-In‘ vor der Heimleiterwohnung“.

 

Für Dyk-Ploss war die KHG „ein wichtiger Sprung ins Leben hinein. Ich habe dort mindestens genauso viel gelernt wie bei meinen Studienjahren: den Umgang mit Menschen, Organisationsfähigkeit … Und auch theologisch-religiös ist einiges hängengeblieben, wenn auch auf eine aufmüpfige Art und Weise.“

 

Irene Dyk-Ploss mit Josef Mayr

Irene Dyk-Ploss mit Prälat Josef Mayr. © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

Aufstand gegen Jugendbischof Rusch

 

Hans Riedler war von 1967 bis 1971 Nationalleiter der Katholischen ArbeiterInnenjugend Österreichs (KAJÖ), danach von 1971 – 1973 deren Nationalsekretär. Die Bewegung ging vom belgischen Priester Joseph Cardijn aus, dessen Grundsatz lautete: „Jede/r junge/r Arbeiter/in ist mehr wert als alles Gold der Erde.“ In Österreich wurde die KAJ 1946 in Wien gegründet. Hans Riedler war seit 1953 dabei. War die KAJÖ zunächst sehr im gesellschaftspolitischen Bereich engagiert, wurde sie mehr und mehr zu einer Freizeit- und Jugendbewegung.

 

Zu Pfingsten 1971 fand in Innsbruck der Bundeskongress der KAJÖ mit 4.000 TeilnehmerInnen statt, für den Riedler die Gesamtverantwortung hatte. Anlass für den Kongress war nicht nur das 25-jährige Bestehen der KAJÖ, sondern es sollte auch um eine neue Ausrichtung der Bewegung mit mehr Engagement in der Berufs- und Arbeitswelt gehen. Jugendbischof Rusch feierte mit den TeilnehmerInnen einen Gottesdienst in der Eishalle, bei dem er auch predigte. Hans Riedler erinnert sich: „Wir hatten eigentlich erwartet, dass Bischof Rusch uns für unser Engagement in den vergangenen 25 Jahren lobt. Stattdessen kritisierte er uns, dass wir uns zu sehr auf den gesellschaftlichen Bereich beschränken und die ‚Verbindung nach oben‘ zu kurz kommt. Das rief natürlich Protest hervor, besonders bei einer Gruppe aus der Diözese Linz. Man nahm sich vor, am Nachmittag mit dem Bischof zu reden, was nicht gelang. Also wurde ein Protest-Text verfasst, der am Abend desselben Tages offiziell verlesen wurde. Riedler zu dem Schreiben: „Im Text wurde Bischof Rusch die rückwärtsgewandte Einstellung der Kirche und die fehlende Ausrichtung auf die gesellschaftliche Realität vorgeworfen. 600 Jugendliche hatten unterschrieben, andere lehnten diese Vorgangsweise ab.“

 

Danach bildeten sich zwei Gruppen in Österreich, die auch getrennte Zusammenkünfte abhielten. Rieder rückblickend: „Der Kongress hat die KAJÖ in der gesamtpolitischen Wahrnehmung sehr vorangebracht; sie hat danach neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit gesetzt.“ Riedler hat auch persönlich sehr von seinem Engagement in der Bewegung profitiert, wie er sagt: „Ich bin dadurch politisiert worden. Besonders der Kongress hat mich in meinem Verhalten, meinem Engagement und meinen Aktivitäten sehr geprägt.“

 

Bei der Ausstellung zu den 68ern im NORDICO werden Ausschnitte aus einem Film über den Pfingstkongress 1971 der KAJÖ gezeigt, die dieses Ereignis auf besondere Weise nahebringen.

 

Hans Riedler

Hans Riedler. © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

 

Erinnerungen von Peter Pawlowsky und Bischof em. Maximilian Aichern

 

Ergänzend fügte Journalist und Autor Dr. Peter Pawlowsky hinzu, im Zusammenhang mit 1968 sei auch die Enzyklika „Humanae Vitae“ (die sogenannte „Pillen-Enzyklika“) zu erwähnen, in der Papst Paul VI. u. a. die künstliche Empfängnisverhütung als unerlaubt und verwerflich bezeichnete. Paul der VI. hatte die Enzyklika gegen einen Mehrheitsbeschluss der von Papst Johannes XXIII. Eingesetzten Kommission veröffentlicht. Pawlowsky wies auf den Zusammenhang zwischen Humanae Vitae und dem Einmarsch der Russen in Prag hin: „Mit diesem Vorgehen wurde versucht, etwas festzuhalten – hier durch militärische, dort durch pontifikale Macht. Das Papstamt wurde durch Humanae Vitae dauerhaft beschädigt.“

 

Auch Bischof em. Dr. Maximilian Aichern erzählte aus seinem reichen Erinnerungsschatz und berichtete von Erlebnissen zur Zeit der 68er in der Steiermark. So sei der Geist der 68er auch bei jenen spürbar gewesen, die rund um 1968 ins Kloster St. Lambrecht eingetreten seien, wo Aichern zunächst Abtkoadjutor und dann Abt war. „Sie sind vom Studium mit allen möglichen Ideen zurückgekommen und haben auch gegen den klösterlichen Gehorsam aufbegehrt“, erinnert sich Aichern. Man musste vieles ausdiskutieren und ausreden, sei aber immer auf gleich gekommen. Aichern: „Ich habe immer gemahnt – nicht zu unbedingtem, sondern zu dialogischem Gehorsam. Das habe ich damals im Kloster gelernt und so halte ich es bis heute. Man muss immer im Gespräch bleiben.“

 

Steuerten Erinnerungen bei: Peter Pawlowsky (l.) und Bischof em. Maximilian Aichern (r.)
Peter Pawlowsky (r.) mit Peter Paul Kaspar
Bischof em. Maximilian Aichern

© Diözese Linz / Eckerstorfer

 

 

Die „brave Jugend“ von heute?

 

Das Fazit der ZeitzeugInnen: Die damalige Jugend hat auch in der Kirche ordentlich gegen gesellschaftliche, politische und kirchliche Normen rebelliert. Und heute? Josef Mayr bedauert, „dass das sozialkritische Grundwasser von damals nicht mehr da ist“. Augenzwinkernder Nachsatz: „Heute haben die Bischöfe mit der Katholischen Jugend keine Probleme mehr.“ Irene Dyk-Ploss ergänzt: „Auch an den Universitäten ist es verdächtig ruhig. Die Studierenden lassen sich heute Dinge gefallen, bei denen wir sofort aufgestanden wären. Es ist eine viel zu brave Generation.“

 

Pressekonferenz zum Thema 'Die Kirche und die 68er' im OÖ. Presseclub

Humorvolle "68er-Runde" (v. l.): Dr. Franz Rohrhofer, Hans Riedler, Josef Mayr, Dr.in Irene Dyk-Ploss und Mag. Hans Gruber. © Diözese Linz / Eckerstorfer

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