Freitag 24. November 2017

Schlüsselübergabe im Pastoralamt der Diözese Linz

Prälat Wilhelm Vieböck hat am 1. September 2017 um 9 Uhr, nach 25 Jahren als Leiter des Pastoralamts, die Leitung und den Schlüssel für das Pastoralamt an Mag.a Gabriele Eder-Cakl übergeben. Erstmals ist nun eine Frau an der Spitze des Pastoralamts der Diözese Linz.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Foyer des Diözesanhauses zusammengekommen, um ihre neue Chefin herzlich zu begrüßen und mit einem Ständchen willkommen zu heißen. Die Bereichsleiterinnen und Bereichsleiter des Pastoralamts taten dies mit einem bunten Blumenstrauß. Zum Empfangskomitee gehörten auch der Direktor der Caritas in Oberösterreich, Franz Kehrer, MAS, da die Caritas ebenfalls im Diözesanhaus seinen Sitz hat, Vertreter der Kirchenzeitung und KA-Präsident Dr. Bert Brandstetter.

 

Ankunft der neuen Direktorin im Diözesanhaus.
Großer Empfang im Foyer des Diözesanhauses.
Die neue Pastoralamtsdirektorin.
Bischofsvikar Wilhelm Vieböck bei seinen Begrüßungsworten.
Pastoralamtsdirektorin-Stv. Franz Heinz.
Begrüßungsansprache der neuen Pastoralamtsdirektorin.
Gabriele Eder-Cakl bedankte sich für die 25-jährige Tätigkeit von Willi Vieböck.
Mag.a Gabriele Eder-Cakl und Prälat Wilhelm Vieböck vor dem Diözesanhaus.

 

Nach genau 25 Jahren übergab Prälat Wilhelm Vieböck die Leitung an die Nachfolgerin. In seinen Begrüßungsworten erinnerte sich Vieböck an den Tag, als er selbst im Diözesanhaus willkommen geheißen wurde und sich damals nicht vorstellen konnte, dass es 25 Jahre werden würden. Als Einstandsgeschenk überreichte er an die neue Pastoralamtsdirektorin das Buch „Von der Kunst des Dienens“. „Meine Erfahrung ist, dass mit dem Leitungsamt vor allem ein Dienst verbunden ist. Zuallererst sind hier alle Menschen in Oberösterreich zu nennen, für die wir zuständig sind und eine Aufgabe haben. Natürlich aber auch alle haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pastoralamts,“ so Vieböck in seiner kurzen Ansprache.

 

Der Direktor der Caritas in Oberösterreich, Franz Kehrer, MAS, strich bei seiner Begrüßung den besonderen Tag des 1. September hervor. Denn er selbst trat an einem 1. September seinen Dienst an und genau vor 40 Jahren fand die Grundsteinlegung für das Diözesanhaus statt. Damals hatte man sich entschieden, dass Caritas und Pastoralamt künftig unter einem Dach zusammenarbeiten sollen. „Als Motto bei der Eröffnung des Hauses wurde gewählt: ‚Im Dienst an den Menschen und einer lebendigen Kirche‘ und ich denke, das fordert uns nach wie vor. Ich freue mich auf eine sehr gute Zusammenarbeit und ein gemeinsames Wirken für die Christinnen und Christen in unserer Diözese“ so der Caritas-Direktor.

 

Schlüsselübergabe von Willi Vieböck an Gabriele Eder-Cakl.
Bereichsleiterin Monika Heilmann überreicht Blumen.
Der Leiter des Katholischen Bildungswerkes, Christian Pichler, begrüßt die neue Direktorin.
Bereichsleiterin Silvia Breitwieser bei der Begrüßung.
Bereichsleiterin Edeltraud Artner-Papelitzky überreicht einen Blumenstrauß.
Der Stv. Direktor des Pastoralamtes Franz Heinz.
Die Direktionsassistentin Rosa Schmid mit der neuen Direktorin.
Direktor der Caritas in Oberösterreich, Franz Kehrer, MAS
Die neue Pastoralamtsdirektorin vor einem Teil der Belegschaft.

 

In Gotts Nam!

 

In ihren Begrüßungsworten bedankte sich Mag.a Gabriele Eder-Cakl bei der Belegschaft und bei Bischofsvikar Willi Vieböck für den herzlichen Empfang. „Ich freue mich auf die neue Zusammenarbeit! Euch und uns allen im Pastoralamt und im Diözesanhaus wünsche ich, dass wir unsere Arbeit mit Herz und Überzeugung, aber auch immer mit einem Schmunzeln und einer gewissen Leichtigkeit machen können.“ Eder-Cakl möchte das Miteinander fördern und wünscht sich, dass die Talente und Fähigkeiten für die gemeinsame Sache eingesetzt werden. „Wenn Kirche Zeichen und Werkzeug der Frohen Botschaft Jesu ist, so sind wir als Botschafterinnen und Botschafter dazu berufen, davon Zeugnis zu geben. Im Pastoralamt stehen wir hier mit Herz und Verstand in diesem Dienst“, so die neue Pastoralamtsdirektorin. Im Hinblick auf den Weltschöpfungstag, der am 1. September begangen wird, sagte sie: „Wir müssen Augen und Ohren offen halten. Was bewegt die Menschen? Wie geht es der Umwelt? Denn das Heil der Menschen und der Umwelt hängt zusammen“.

 

Mit Verweis auf einen Bildstock in Lauffen, dem „Gottsnam Stoa“, der seinen Namen von den Salzschiffern auf der Traun hat, die vor der Einfahrt in den Wilden Lauffen „In Gotts Nam“ ausriefen, meinte Eder-Cakl: „Wir können unser Arbeiten und Leben auch Gott anvertrauen – in Gottes Namen starten wir!“

 

Vieböck ab nun im Bischofshof

 

Prälat Wilhelm Vieböck bleibt Bischofsvikar und damit ständiger Vertreter des Bischofs im pastoralen Bereich, Propst des Domkapitels, Mitglied des Konsistoriums und Herausgeber der KirchenZeitung. Sein Büro hat Vieböck ab nun im Bischofshof.

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