Fahrzeugsegnung im Seniorenzentrum Franckviertel
Zu Christophorus Fahrzeuge im Altenheim zu segnen, bedeutet Danke zu sagen – Danke für Mobilität im Alltag. Mit Hilfsmitteln wie Rollatoren, Rollstühle oder Ähnlichem erhalten Menschen ihre Mobilität zurück. Das ist für viele lebensnotwendig. Nur durch diese Hilfsmittel ist ein großer Teil an Selbstständigkeit aufrecht zu erhalten – ein Wert, an dem wohl jeder Mensch hängt.
Ein guter Grund also, Danke zu sagen und diese Fahrzeuge und die Menschen, die sie gebrauchen, zu segnen. Mit einem selbstgedichteten Danklied und der stimmungsvollen Unterstützung des Bläserquartetts Altenberg wurde die Feier zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis.
Liebeserklärung an mein Gehwagerl
Gleich nach der ersten Arztvisite
stellte man mir einen Rollator in Zimmers Mitte.
Von oben bis unten beäugt,
war ich von meiner Liebe zu ihm
noch nicht überzeugt!
Aber bei unserm ersten Spaziergang
fühlte ich mich,
wie mit Flügeln versehn,
ich konnte tausendmal besser gehn.
Er ließ sich gelenkig im Kreise drehn,
so konnte man Jedem aus dem Wege gehn.
Und was das Stehen betraf,
er mir eine große Hilfe gab.
Auf seinem Bankerl nämlich
konnte man sitzend
die ganze Gegend besehn
und brauchte nicht mit schmerzendem Rücken
irgendwo wartend am Wege stehn.
Und alles Gepäck gab ich in den Korb,
so gab es fürs Tragen auch keine Sorg!
Nun bin ich so froh, dass ich dich habe
für den Rest meiner bleibenden Tage.
Du bist der Hit in der heutigen Zeit
für alle gehbehinderten Leut!
Die Welt wäre ärmer, gäb es dich nicht,
was die Hilfe zum Gehen betrifft.
Eine Goldmedaille wäre für dich angebracht,
vielleicht findet sich jemand, der dies möglich macht.
(Bewohner des Seniorenheims)
Schopf, Birgit (ma)








