Sunday 28. February 2021

Umstrukturierung bei den Jesuiten in Linz

Bei der Begegnung mit den Jesuiten am 27. April 2016 im Jesuiten-Haus beim Alten Dom in Linz wurde über eine größere Umstrukturierung, personelle Veränderungen und Nutzungspläne informiert.

In diesem Arbeitsjahr gab es einige personelle Veränderungen im Ignatiushaus. P. Peter Gangl kam als neuer Oberer für die Jesuitengemeinschaft und als Kirchenrektor für die Jesuitenkirche. Zwei weitere Patres vergrößerten die Kommunität. Mit heiteren Worten schilderte der Provinzobere, was ihn veranlasste, den Standort Linz so zu verstärken. Es geht um die pastoralen Dienste für die Menschen in Linz und Oberösterreich und um die Mitarbeit in der Kirche von Linz. Mit der Ignatiuskirche, dem sogenannten „Alten Dom“, soll die Pastoral nach der biblischen Botschaft vor allem der Versöhnung dienen. Dazu wurde im barocken Kirchenraum von einer Künstlerin anstelle der traditionellen Beichtstühle ein einladender Ausspracheraum geschaffen. Täglich werden am Vormittag und am Nachmittag Zeiten für Aussprachen und für das Bußsakrament angeboten. Aussprachen und geistliche Begleitung sind für die Jesuiten ein charakteristischer Weg der Seelsorge. Kirchenrektor P. Peter Gangl und P. Werner Hebeisen sind als Seelsorger sehr gefragte Gesprächspartner. Dazu zählen auch die verschiedenen Formen von Geistlichen Übungen, ignatianische oder kontemplative Exerzitien wie im reichhaltigen Angebot von P. Josef Kazda. Der langjährige Ehe- und Familienseelsorger P. Reinhold Ettel bietet pastorale Beratungen in Beziehungsfragen an, z.B. bei Krisen in der Partnerschaft, vor und während der Trennung oder Scheidung, bei Wiederheirat und anderen Veränderungen.

Weil in dem alten Wohnhaus der Jesuiten umfassende Sanierungsarbeiten notwendig sind, wird auch eine größere Umstrukturierung des Hauses und seiner Nutzung geplant. In den kommenden Sommermonaten sollen die Umbauarbeiten zügig durchgeführt werden. Die Räume im Erdgeschoß werden für die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung adaptiert. Im ersten Obergeschoß sollen Räume für Familien zur Verfügung stehen, die Asylwerber sind. Die Jesuiten selbst finden ihre Wohn- und Arbeitsräume in den oberen Stockwerken.  

Der Provinzobere der Jesuiten in Österreich, P. Provinzial Bernhard Bürgler, hat zu diesem Treffen eingeladen. Bei dieser Begegnung kam es auch zum regen Austausch über die Erwartungen an die Jesuiten in Linz und in der oberösterreichischen Diözese. Unter den Gästen waren auch Generalvikar DDr. Severin Lederhilger OPraem, Bischofsvikar Msgr. Wilhelm Vieböck und viele weitere Persönlichkeiten der Kirche in Oberösterreich und aus dem öffentlichen Leben sowie Freunde der Jesuiten in Linz. Im Sinne ihres Ordensgründers Ignatius von Loyola erleben sich die Jesuiten berufen, auf die Menschen zuzugehen, als „Menschen für andere“ und sich in sozialen Brennpunkten für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. So ein weites Feld ist gegenwärtig die Sorge um Flüchtlinge – weltweit im „Jesuiten-Flüchtlingsdienst“ – JRS/Jesuit Refugee Service.

 

 

P. Provinzial Bernhard Bürgler im Gespräch mit VertreterInnen des Kollegium Aloisianum.

 

 

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