Tuesday 15. October 2019

KHG im Gespräch mit JKU-Rektor Meinhard Lukas

Der neue Rektor der JKU, Dr. Meinhard Lukas, berichtete am 4. November 2015 auf Einladung der Katholischen Hochschulgemeinde über seine Visionen zur Zukunft der Universität und sein privates Leben und stellte sich den Fragen der Studierenden.

Die Gesprächsrunde in lockerer Atmosphäre wurde von Hochschulseelsorger Dr. Markus Schlagnitweit vor ca. 70 ZuhörerInnen eröffnet und von den Studierenden Nora Krassnig-Plass und Johannes Waslmeier (beide Mitglieder der KHJ Linz) moderiert.

 

Privatleben und Werdegang

 

Zum ersten Themenblock „Der Mensch Meinhard Lukas“ berichtete der Rektor der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) von seinem privaten Leben und persönlichen Werdegang. Er studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre und erfüllte sich später mit der Professur am Institut für Zivilrecht der Johannes Kepler Universität seinen Traumberuf. Als sein persönliches Vorbild gibt er Prof. Peter Rummel an, welcher ihn während seiner Studienzeit sehr beeindruckt und gefördert habe. Meinhard Lukas wohnt in Linz, ist verheiratet und seit heuer glücklicher Vater einer kleinen Tochter. Strukturiertes Denken und Zielstrebigkeit benennt er als seine wichtigsten Stärken, Ungeduld und die Fähigkeit, sich manchmal richtig zu ärgern und dabei sehr laut zu werden, als Schwächen.

 

Vorhaben

 

Mit seinem neuen Amt als Rektor - das er seit Anfang Oktober innehat - bedauert Lukas zwar sehr, seine große Leidenschaft als Lehrender nicht mehr ausüben zu können, jedoch freut er sich sehr darauf, die JKU nach seinen Vorstellungen zu formen. Zu seinen wichtigsten Vorhaben als Universitätsleiter zählt er die Erhöhung der „prüfungsaktiven“ Studierenden-Zahl. Um dieses Ziel zu erreichten, denkt er an Zugangsbeschränkungen, anspruchsvollere Studien-Eingangs- und -Orientierungsphasen, aktive Kontaktaufnahme mit den Studierenden bei normabweichendem Studienverlauf, Studiengebühren für Langzeitstudierende und bessere Evaluierungsmaßnahmen für die Lehre. Außerdem möchte er in den nächsten Jahren ein didaktisches Zentrum an der JKU einrichten, um die Qualität der Ausbildung zu steigern.

 

Visionen

 

Zu seiner Vision, Linz als Volluniversitätsstandort zu etablieren, präsentierte er die Idee der Einrichtung eines „studium generale“ (Bachelor) in Kooperation mit allen vier Linzer Universitäten, in dessen Verlauf interdisziplinär die Schwerpunkt-Fächer Volkswirtschaftslehre und Staatswissenschaften, Kultur- und Kunstwissenschaften sowie Philosophie belegt werden sollen.

Zur abschließenden Frage, was die Kernaufgabe einer Universität sei, zitierte Rektor Lukas den Slogan der 650-Jahr-Feierlichkeiten der Uni Wien „Wir stellen die richtigen Fragen – seit 1365.“ Für ihn soll eine Universität demnach Themenführerschaft für die Gesellschaft übernehmen und als AbsolventInnen nicht nur ExpertInnen, sondern vor allem gut gebildete, verantwortungsbewusste Persönlichkeiten mit offenem Horizont hervorbringen.

 

 

 

Getauft und Gesandt
Bernhard Rudinger

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