Donnerstag 25. Juni 2026

Freizeitangebote 2016 für blinde Menschen

Auch für das Jahr 2016 haben die LeiterInnen der sogenannten "Blindenfreizeiten" in den österreichischen Diözesen wieder ein ansprechendes Programm für blinde und sehbehinderte Menschen zusammengestellt.

In Vöcklabruck hielten die LeiterInnen der Blindenfreizeiten Rückschau auf die zu Ende gehende Saison und besprachen das Jahresprogramm für 2016. Acht ganz unterschiedliche Freizeit-Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre BegleiterInnen und FreundInnen werden im kommenden Jahr angeboten. Die erste ist traditionellerweise die Langlaufwoche im Böhmerwald Anfang Februar.

 

Christl Raggl, die Koordinatorin der Blindenfreizeiten, im Rückblick: „An den zehn Freizeitwochen haben heuer 118 blinde bzw. sehbehinderte Menschen teilgenommen, 158 Sehende haben sie begleitet. 21 neue TeilnehmerInnen sind erstmals dazugestoßen“.

 

Zusammengefasst und näher beschrieben sind die acht Blindenfreizeiten mit den unterschiedlichen Schwerpunkten Langlauf, Wandern, Schwimmen und Bergsteigen im Heft „Unsere Blindenfreizeiten“, das demnächst an etwa 1.000 Interessierte verschickt wird. Darüber hinaus ist es unter www.blindenfreizeiten.de oder über die Webseite des Blindenapostolats Österreich www.blindenapostolat.at (Menüpunkt "Blindenfreizeiten") abrufbar.

 

Die Blindenfreizeiten werden nächstes Jahr 45 Jahre alt. Sie wurden vom früheren Linzer Blindenseelsorger, Kamillianerpater Wilfried Lutz, als Freizeit- und Begegnungsmöglichkeit für sportlich aufgeschlossene sehbehinderte Menschen mit interessierten sehenden Kameraden gegründet. Seither bemühen sich jedes Jahr mehrere FreizeitleiterInnen um ein differenziertes Programmangebot in verschiedenen Bundesländern.

 

V. l.: Franz Hack, Ursula Raggl-Hackl, Heinz Kellner, Eva Huemerlehner, Petra Gappmaier, Karl Habegger, Christl Raggl, Gerlinde Knoth und Erika Schwyhla. © Heinz Kellner

 

Heinz Kellner / Blindenapostolat Österreich

 

 

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