Tuesday 19. November 2019

Ein Fest des Miteinanders: Sonntag der Völker

ÖsterreicherInnen unterschiedlicher kultureller Herkunft feierten am Sonntag, 28. September 2014 im Linzer Mariendom und danach am Linzer Domplatz ein Fest der Vielfalt und des Miteinanders. Die Katholische Kirche mit ihren fremdsprachigen Gemeinden und die Caritas OÖ laden jedes Jahr zum „Sonntag der Völker“.

Sonntag der Völker Domplatz Linz 28.9.2014 © Diözese Linz

 

Mit dem Motto dieses Sonntags „Gemeinsam für eine gerechte Welt“ will die Katholische Kirche in OÖ betonen und zum Ausdruck bringen, dass die Welt nur besser werden kann, wenn die Hauptaufmerksamkeit den Menschen gilt und wenn niemand vernachlässigt wird.

 

Sonntag der Völker 28.9.2014 László Vencser © Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 Hans Schwarzbauer-Haupt © Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl

 

Es möge auch in der großen Weltöffentlichkeit gelingen

 

Bischof Dr. Ludwig Schwarz betonte in seiner Predigt: „Hier am Sonntag der Völker gelingt im Kleinen das, was in der großen Weltöffentlichkeit gelingen möge – das wertschätzende Miteinander. Nie waren so viele Menschen auf unserer Erde unterwegs, weil sie in ihrer angestammten Heimat leiden und unter Gefahren wegziehen in eine neue Heimat. Die Bestrebungen der Länder mögen groß sein, die Wirklichkeit an Menschlichkeit und echter ganzheitlicher Begegnung bleibt hinter dem Ideal weit zurück. Eine gegenseitige Wertschätzung, ein Blick auf die Schöpfungsverantwortung und auf den Abbau von Vorurteilen muss Teil unser aller Anstrengung sein. Erst dann können Ängste abgebaut werden und kann Identität und Kultur gemeinsam gelebt werden.“

 

Sonntag der Völker 28.9.2014 Caritas Direktion© Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl
Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl


Im Linzer Mariendom war die Vielsprachigkeit und das Miteinander Realität. So erfüllte ein vielsprachiges „Vater Unser“ den Mariendom, weil rund 1000 Menschen in ihren jeweiligen Muttersprachen beteten. Auch die Gesänge und Fürbitten drückten die besonderen Anliegen der Menschen aus. Am Linzer Domplatz wurde die kulturelle Vielfalt durch Gesang, Tanz und Kulinarischem bei strahlendem Sonnenschein besonders deutlich.

 

Fremdsprachige Seelsorge und Caritas OÖ

 

In der Katholischen Kirche in Oberösterreich gibt es Seelsorge für über zehn fremdsprachige Gemeinden: Afrikanische und Englischsprachige, Albanisch-Katholische, Arabische und Chaldäische, Griechisch-Katholische, Kroatische, Philippinisch-Katholische, Polnische, Slowenische, Spanische, Tschechische und Slowakische, Türkische und Persische, Ungarische sowie Vietnamesische. Am Sonntag der Völker wird diesen Gruppen die besondere Wertschätzung zuteil. Dr. László Vencser, Nationaldirektor & Leiter der Fremdsprachigen Seelsorge im Pastoralamt der Diözese Linz sowie Mag. Hans Schwarzbauer-Haupt, Leiter der Abteilung Beratung & Integration der Caritas OÖ sind als Organisatoren und Initiatoren wesentlich für das Gelingen des Festes verantwortlich.

Sonntag der Völker 28.9.2014 © Franz Reischl

 

Fotos zum Download:

 

Chor der Afrikanisch-Englischsprachigen Gemeinde beim Sonntag der Völker im Linzer Mariendom © Reischl

 

Fest der Vielfalt am Linzer Domplatz © Diözese Linz

 

Blick auf den Domplatz und Linzer Mariendom am Sonntag der Völker © Reischl

 

 

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